معرفی کتاب «Kunst für alle? : Kunst im öffentlichen Raum zwischen Partizipation, Intervention und Neuer Urbanität» نوشتهٔ Uwe Lewitzky، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2005. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Kunst im öffentlichen Raum entwickelt sich verstärkt zum weichen Standortfaktor des Stadtmarketings. Es gilt nicht mehr der hehre Anspruch einer Kunst für alle, vielmehr funktioniert Kunst als Instrument der Homogenisierung und Inszenierung im Interesse der herrschenden Wachstumskoalition. Das Buch beleuchtet vor diesem Hintergrund den Kontext Stadtentwicklung/Neue Urbanität. Es erarbeitet anhand der Theorien Pierre Bourdieus und Henri Lefebvres neue Kriterien der Beurteilung, die dann u.a. bei den Kunstprojekten »Park Fiction« (Hamburg, seit 1995) und »Wochenklausur« (international, seit 1993) angewandt werden. Die Lektüren dieser Kunstwerke eröffnen eine Perspektive für die Schaffung kommunikativer Freiräume und ergänzen damit das herrschende Paradigma der Stadt. INHALT Vorwort 1. Gesellschaftlicher Kontext 1.1 Die Theorie der Postmodeme bei Jameson 1.2 Die Theorie der Erlebnisgesellschaft bei Schulze 1.3 Debord und die Gesellschaft des Spektakels 2. Städtischer Kontext 2.1 Wachstumskoalition und Urban Political Economy 2.2 Neue Urbanität Erlebnisräume und Festivalisierung Kultur in der Stadt: Die Ökonomie der Symbole Neue Urbanität am Beispiel Harnburg Das Projekt "HafenCity" 2.3 Effekte der Neuen Urbanität 2.4 Öffentlichkeit und Öffentlicher Raum 3. Raumtheorie und städtischer Raum 3 .1 Henri Lefebvre Die Krise der Stadt Raumproduktion Das Recht auf die Stadt und die Intellektuellen 3.2 Pierre Bourdieu Sozialer Raum und physischer Raum Die Intellektuellen als beherrschte Herrschende 3.3 Die Situationistische Internationale Constant und der unitäre Urbanismus Situationistischer Raum 4. Kunst im öffentlichen Raum 4.1 Historischer Abriß Kunst in öffentlichen Räumen Kunst als öffentlicher Raum Kunst im öffentlichen Interesse 4.2 Zum Begriff der Ortsspezifität Die Entfernung von "Tilted Are" New Public Art Battery Park in New York New Genre Public Art Die Institution als öffentlicher Raum 4.3 Projekte im öffentlichen Raum Ayse Erkmen: "Shipped Ships" Wochenklausur Park Fiction 5. Abschließende Bemerkungen 6. Literatur
Kunst im öffentlichen Raum entwickelt sich verstärkt zum weichen Standortfaktor des Stadtmarketings. Es gilt nicht mehr der hehre Anspruch einer Kunst für alle, vielmehr funktioniert Kunst als Instrument der Homogenisierung und Inszenierung im Interesse der herrschenden Wachstumskoalition.Das Buch beleuchtet vor diesem Hintergrund den Kontext Stadtentwicklung/Neue Urbanität. Es erarbeitet anhand der Theorien Pierre Bourdieus und Henri Lefebvres neue Kriterien der Beurteilung, die dann u.a. bei den Kunstprojekten »Park Fiction« (Hamburg, seit 1995) und »Wochenklausur« (international, seit 1993) angewandt werden. Die Lektüren dieser Kunstwerke eröffnen eine Perspektive für die Schaffung kommunikativer Freiräume und ergänzen damit das herrschende Paradigma der Stadt.