Kundenhabitus und Gottesdienst Zur Logik protestantischen Kirchgangs Band 94
معرفی کتاب «Kundenhabitus und Gottesdienst Zur Logik protestantischen Kirchgangs Band 94» نوشتهٔ Fendler, Folkert، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Company KG در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Abbildung 25: Zusammenhang der sekundär-effektiven Kernerwartungen und Alter . Sind Menschen im Gottesdienst Kunden? Ist der Gottesdienst eine Dienstleistung? Eine große Mehrheit der Gottesdienstbesucher beantwortet diese Fragen mit „Nein“. Solche ökonomischen Kategorien widersprechen offenbar stark dem eigenen Selbstverständnis als Kirchgänger und dem Verständnis des Gottesdienstes als ein Geschehen, in dem theologisch gesehen vor allem Gott handelt. Eine Sache aber ist die Einschätzung und Beurteilung von Kundenvokabular und Dienstleistungsbegrifflichkeit – eine andere Sache demgegenüber das tatsächliche Denken und Verhalten von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Sonntagsgottesdiensten. Der Autor der vorliegenden Studie hat einen Fragebogen entwickelt, um vorher theoretisch erarbeitete Merkmale eines „Kundenhabitus“ auch beim Kirchgang zu verifizieren. Dabei geht es um Wahlverhalten, Bedürfnis- und Nutzenorientierung sowie Ansprüche an Professionalität und Qualität. Es zeigt sich, dass auch bei häufigen Kirchgängern ein entsprechender Kundenhabitus deutlich erkennbar ist und zwischen gottesdienstlichen „Stamm“- und „Laufkunden“ unterschieden werden kann. Der Studie liegt die Befragung von knapp 2000, der Kirche überwiegend nahestehende Personen zugrunde. Die empirischen Auswertungen werden in der Arbeit gerahmt durch eine kurze Geschichte des Kundenbegriffs, einen Überblick über seine theologische Bewertung im Zuge der Diskussion um das sog. „Kirchenmanagement“ und praktisch-theologische Erwägungen zum Verhältnis von Auftrags- und Bedürfnisorientierung im Gottesdienst Sind Menschen im Gottesdienst Kunden? Ist der Gottesdienst eine Dienstleistung? Eine grosse Mehrheit der Gottesdienstbesucher beantwortet diese Fragen mit Nein. Solche okonomischen Kategorien widersprechen offenbar stark dem eigenen Selbstverstandnis als Kirchganger und dem Verstandnis des Gottesdienstes als ein Geschehen, in dem theologisch gesehen vor allem Gott handelt. Eine Sache aber ist die Einschatzung und Beurteilung von Kundenvokabular und Dienstleistungsbegrifflichkeit - eine andere Sache demgegenuber das tatsachliche Denken und Verhalten von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Sonntagsgottesdiensten. Der Autor der vorliegenden Studie hat einen Fragebogen entwickelt, um vorher theoretisch erarbeitete Merkmale eines Kundenhabitus auch beim Kirchgang zu verifizieren. Dabei geht es um Wahlverhalten, Bedurfnis- und Nutzenorientierung sowie Anspruche an Professionalitat und Qualitat. Es zeigt sich, dass auch bei haufigen Kirchgangern ein entsprechender Kundenhabitus deutlich erkennbar ist und zwischen gottesdienstlichen Stamm- und Laufkunden unterschieden werden kann. Der Studie liegt die Befragung von knapp 2000, der Kirche uberwiegend nahestehende Personen zugrunde. Die empirischen Auswertungen werden in der Arbeit gerahmt durch eine kurze Geschichte des Kundenbegriffs, einen Uberblick uber seine theologische Bewertung im Zuge der Diskussion um das sog. Kirchenmanagement und praktisch-theologische Erwagungen zum Verhaltnis von Auftrags- und Bedurfnisorientierung im Gottesdienst Sind Menschen im Gottesdienst Kunden? Ist der Gottesdienst eine Dienstleistung? Eine große Mehrheit der Gottesdienstbesucher beantwortet diese Fragen mit „Nein“. Betrachtet man allerdings deren Wahlverhalten, die Rolle der eigenen Bedürfnisse und der Nutzenorientierung beim Kirchgang sowie die Ansprüche an Professionalität und Qualität der gottesdienstlichen Feier, dann drängt sich die Kundenmetapher für Gottesdienstbesucher geradezu auf. Folkert Fendler untersucht auf der Basis von ca. 2000 befragten Kirchgängern Merkmale des modernen Kundenbegriffs empirisch und zieht praktisch-theologische Konsequenzen Menschen sehen sich im Gottesdienst nicht als Kunden. Betrachtet man allerdings ihr Wahlverhalten, Nutzenorientierung und Einstellungen beim Gottesdienst empirisch, tritt ein genau beschreibbarer Kundenhabitus zutage
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