Kulturgüter bei Staatensukzession: Die internationalen Verträge Österreichs nach dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie im Spiegel des aktuellen Völkerrechts
معرفی کتاب «Kulturgüter bei Staatensukzession: Die internationalen Verträge Österreichs nach dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie im Spiegel des aktuellen Völkerrechts» نوشتهٔ Huguenin-Bergenat, Yves، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Im Zentrum dieser Untersuchung steht die Problematik der Zuordnung von beweglichen staatlichen Kulturgütern bei Staatensukzession. Wem gehören die Kulturgüter eines Staates, wenn dieser Teile seines Staatsgebietes verliert oder es ihn nicht mehr länger gibt?
Die völkerrechtliche Diskussion im Zuge der Staatenneuordnung in Zentral- und Osteuropa nach dem kalten Krieg offenbarte, wie dürftig die theoretische Grundlage und die Praxiserfahrung in dieser Hinsicht waren. Hierzu möchte der Autor einen Beitrag leisten, indem er den bedeutenden historischen Fall des Zusammenbruchs der österreichisch-ungarischen Monarchie am Ende des Ersten Weltkriegs aufgreift. Das Auseinanderbrechen eines Staatsgebildes von vorher ungekannter Dimension führte zu vielen Interessenkonflikten und Herausgabeansprüchen in Bezug auf Kulturgüter. Deren juristische Aufarbeitung war komplex und brachte im Ergebnis eine Vielzahl vertraglicher Regelungen für Kulturgüter hervor.
Der historische Fall wird für die aktuelle Diskussion fruchtbar gemacht, indem die aktuelle Rechtslage für Kulturgüter bei Staatensukzession dargestellt und aufgezeigt wird, wie die nach dem Ersten Weltkrieg getroffenen Regelungen in die spätere rechtliche Entwicklung eingeflossen sind und für die Bewältigung künftiger Sukzessionen genutzt werden können.
Im Zentrum dieser Untersuchung steht die Problematik der Zuordnung von beweglichen staatlichen Kulturgütern bei Staatensukzession. Wem gehören die Kulturgüter eines Staates, wenn dieser Teile seines Staatsgebietes verliert oder es ihn nicht mehr länger gibt? Die völkerrechtliche Diskussion im Zuge der Staatenneuordnung in Zentral- und Osteuropa nach dem kalten Krieg offenbarte, wie dürftig die theoretische Grundlage und die Praxiserfahrung in dieser Hinsicht waren. Hierzu möchte der Autor einen Beitrag leisten, indem er den bedeutenden historischen Fall des Zusammenbruchs der österreichisch-ungarischen Monarchie am Ende des Ersten Weltkriegs aufgreift. Das Auseinanderbrechen eines Staatsgebildes von vorher ungekannter Dimension führte zu vielen Interessenkonflikten und Herausgabeansprüchen in Bezug auf Kulturgüter. Deren juristische Aufarbeitung war komplex und brachte im Ergebnis eine Vielzahl vertraglicher Regelungen für Kulturgüter hervor. Der historische Fall wird für die aktuelle Diskussion fruchtbar gemacht, indem die aktuelle Rechtslage für Kulturgüter bei Staatensukzession dargestellt und aufgezeigt wird, wie die nach dem Ersten Weltkrieg getroffenen Regelungen in die spätere rechtliche Entwicklung eingeflossen sind und für die Bewältigung künftiger Sukzessionen genutzt werden können Frontmatter Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Einleitung § 1 Habsburgerdynastie und Österreich § 2 Kulturgüter als Gegenstand von Sukzessionsverträgen § 3 Staats- und völkerrechtliche Einordnungvon Österreich-Ungarn § 4 Verbringung von Kulturgütern nach Österreich während der Herrschaft der Habsburger § 5 Der Zerfall von Österreich-Ungarn § 1 Im Vorfeld des Friedensvertrages von St-Germain § 2 Im Friedensvertrag von St-Germain § 3 Österreichisch-italienischer Ausgleich § 4 Österreichisch-tschechoslowakischer Ausgleich § 5 Österreichisch-rumänisches Archivübereinkommen vom 5. Oktober 1921 § 6 Römer Übereinkommen der Nachfolgestaaten vom 6.April 1922 § 7 Österreichisch-jugoslawischer Ausgleich § 8 Österreichisch-belgischer Ausgleich § 9 Österreichisch-polnischer Ausgleich § 10 Österreichisch-ungarischer Ausgleich § 11 Beurteilung § 1 Das Problem § 2 Wiener Konvention über Staatennachfolge in Staatsvermögen, Staatsarchive und Staatsschulden vom 8. April 1983 § 3 Völkergewohnheitsrecht § 4 Unverbindliche Normen des Völkerrechts (soft law) § 5 Fazit § 1 Schwierige Rechtslage § 2 Regelungen nach dem Ersten Weltkrieg und die Prinzipien des heutigen Völkerrechts Summary Résumé Backmatter Im Zentrum dieser Arbeit steht die Problematik der kulturgterrechtlichen Zuordnung von beweglichen staatlichen Kulturgtern bei Staatensukzession. Was geschieht mit Kulturgtern eines Staates, wenn dieser Teile seines Staatsgebietes verliert oder es diesen Staat nicht mehr lnger gibt? Wem gehren sie, und unter welchen Bedingungen mssen sie herausgegeben werden?