معرفی کتاب «Kulturelle Teilhabe durch Musik? : Transkulturelle Kinder- und Jugendbildung im Spannungsfeld von Empowerment und Othering» نوشتهٔ Nina Stoffers; Humboldt-Universität zu Berlin; Transcript GbR، منتشرشده توسط نشر transcript transcript Verlag در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Idee kultureller Teilhabe wird in wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Kontexten immer wichtiger - mit entsprechenden Hoffnungen verbunden ist dabei insbesondere die Förderung von benachteiligten Gruppen. Dem Diskurs inhärent ist jedoch, dass das Ziel kultureller Teilhabe in sein Gegenteil verkehrt werden und zu einer __inkludierenden Exklusion__ führen kann. Nina Stoffers zeigt, wie dieses Spannungsverhältnis wechselseitig voneinander abhängiger Strategien des Empowerment und des Othering gerade in transkulturellen Musikprojekten mit Kindern und Jugendlichen austariert wird. Kulturelle Teilhabe wird dabei als diversitätssensible und rassismuskritische Praxis begreifbar. Inhalt Danksagung Teil I: Einleitung 1. Forschungshorizont 2. Forschungsperspektive 3. Aufbau Teil II: Theoretische Grundlagen 1. Kulturelle Bildung 2. Bedeutungsvarianten des Kulturbegriffs 3. Transkulturalität 4. Kulturelle Teilhabe Teil III: Methodik 1. Das Forschungsfeld und seine Erschließung 2. Standortgebundenheit, methodisch kontrolliertes Fremdverstehen und ethische Forschungshaltung 3. Erhebungsmethoden 4. Erhebung und Sampling 5. Auswertungsmethoden 6. Darstellung der Daten Teil IV: Transkulturelle Musikprojekte Einleitung A. Heimat re-invented (Köln) Steckbrief Übersicht der Szenen von Heimat re-invented 1. Selbst- und Fremdbild: (Re-)Präsentationen in Antrag, Homepage, Evaluation und Presse 2. Zur Relevanz der Dramaturgie: Wer hält die Fäden in der Hand? 3. Was wird aufgeführt und wer steht auf der Bühne? Zur Auswahl des Repertoires und der Teilnehmenden 4. Kostüme und Requisiten 5. Wer arbeitet wie? Die Arbeitsweisen der künstlerischen Dozentinnen 6. Für wen ist das Projekt? Erwartungen und Ziele aus künstlerischen und pädagogischen Perspektiven 7. Titel und Rahmen 8. Exkurs: Der Umgang mit Klischees und Stereotypen B. Philharmonischer Verein der Sinti und Roma (Frankfurt/Main) Steckbrief 1. Titel und Rahmen 2. Auswahl des Repertoires und der Teilnehmenden 3. Selbst- und Fremdbild C. Zukunftsmusik (Berlin) Steckbrief 1. Titel und Rahmen 2. Auswahl des Repertoires und der Teilnehmenden 3. Selbst- und Fremdbild Teil V: Im Spannungsfeld von Empowerment und Othering 1. Sichtbarkeit 2. Kompetenzorientierung 3. Zuschreibungen 4. Musik als Mittel zum Zweck? 5. Schlüsselkategorie: Das Spannungsfeld von Empowerment und Othering Teil VI: Fazit und Ausblick Einleitung Inkludierende Exklusion Ausblick Teil VII: Anhang Materialauflistung und Abkürzungsverzeichnis 1. Allgemein 2. Projekt A: Heimat re-invented (Köln) 3. Projekt B: Philharmonischer Verein der Sinti und Roma (Frankfurt/Main) 4. Projekt C: Zukunftsmusik (Berlin) Teil VIII: Bibliografie
Das Ziel kultureller Teilhabe wird in wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Kontexten immer wichtiger - mit entsprechenden Hoffnungen verbunden ist dabei insbesondere die Förderung von benachteiligten Gruppen. Dem Diskurs inhärent ist jedoch, dass dieses Ziel in sein Gegenteil verkehrt werden und zu einer inkludierenden Exklusion führen kann.Nina Stoffers zeigt, wie ein Spannungsverhältnis entsteht durch intendierte Strategien des Empowerments, die durchzogen werden von exotisierenden Othering-Prozessen. In transkulturellen Musikprojekten für Kinder und Jugendliche ist dies herausfordernd, weil sie sich selbst als diversitätssensible und rassismuskritische Praxis begreifen.
Das Ziel kultureller Teilhabe wird in wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Kontexten immer wichtiger - mit entsprechenden Hoffnungen verbunden ist dabei insbesondere die Förderung von benachteiligten Gruppen. Dem Diskurs inhärent ist jedoch, dass dieses Ziel in sein Gegenteil verkehrt werden und zu einer inkludierenden Exklusion führen kann. Nina Stoffers zeigt, wie ein Spannungsverhältnis entsteht durch intendierte Strategien des Empowerments, die durchzogen werden von exotisierenden Othering-Prozessen. In transkulturellen Musikprojekten für Kinder und Jugendliche ist dies herausfordernd, weil sie sich selbst als diversitätssensible und rassismuskritische Praxis begreifen.