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Kultur zwischen Nationalstaatlichkeit und Migration : Plädoyer für einen Paradigmenwechsel

معرفی کتاب «Kultur zwischen Nationalstaatlichkeit und Migration : Plädoyer für einen Paradigmenwechsel» نوشتهٔ Yeliz Yildirim-Krannig، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Aktuelle Diskussionen und soziologisch-politische Wirklichkeiten von »Migration« und »Integration« sind als diskursive Konstrukte wirksam geworden. Damit verknüpfte, in der Öffentlichkeit etablierte Semantiken erweisen sich nicht zuletzt vor dem Hintergrund der durch den aktuellen demographischen Wandel hervorgebrachten Herausforderungen (Fachkräftemangel, Rentenfinanzierung etc.) als problematisch. Yeliz Yildirim-Krannig widmet sich einer Rekonstruktion des Migrations-/Integrationsdiskurses. Sie zeigt neue theoretische Positionen und Perspektiven für eine der veränderten Migrationswirklichkeit angemessene Praxis auf und entwickelt alternative Zugänge zum Migrations- und Integrationskontext. Soziale Praxis,Migration,Integration,Kulturgeschichte,Diskurs,Kultur,Einwanderung,Kollektivität,Soziologie,Gesellschaft,Interkulturalität,Migrationspolitik,Bildungssoziologie,Social Practice,Cultural History,Discourse,Culture,Immigration,Collectivism,Sociology,Society,Interculturalism,Migration Policy,Sociology of Education Inhalt Danksagung Einleitung 1. Deutsche Kulturgeschichte ist Migrationsgeschichte 1.1 Wanderungen von Menschen waren und sind alltäglich 1.1.1 Formen von Wanderungen 1.1.2 Wanderungen und ihre Auslöser 1.2 Migration wird nicht als Teil der eigenen Kulturgeschichte erinnert 1.2.1 Der Einfluss des Konzepts „Nationalstaat“ auf die Erinnerung deutscher Kulturgeschichte 1.2.2 Nationalstaat ist nicht gleich Nationalstaat 1.2.3 Die Komplexität deutscher Erinnerung – oder: Wie wird Migration erinnert? 1.3 Zusammenfassung 2. Der Migrationsdiskurs in der bundesdeutschen Politik 2.1 Die Ausländerpolitik in der Bundesrepublik Deutschland von den 1950er bis 1990er Jahren 2.2 Das neue Staatsangehörigkeitsgesetz und das Zuwanderungsgesetz: Ist die Migrationswirklichkeit im politischen Diskurs angekommen? 2.3 Multikulturelle Gesellschaft in der Bundesrepublik? 2.4 Die Frage der „Leitkultur“ 2.5 Über welche Mechanismen erfolgt die Aufrechterhaltung der Bundesrepublik Deutschland als ein homogener deutscher Nationalstaat? 2.6 Zusammenfassung 3. Homogenitätsprämisse als Grundlage wissenschaftlicher Diskurse? 3.1 Was sind die zentralen Fragestellungen der Migrationsforschung? 3.2 Wie entstand die soziologische Migrationsforschung in der Bundesrepublik? 3.3 Soziologische Migrationsforschung in der Bundesrepublik 3.3.1 Grenzüberschreitende Migration als Forschungsgegenstand der soziologischen Migrationsforschung 3.3.2 Integration als Forschungsgegenstand der soziologischen Migrationsforschung 3.3.3 Das Phänomen des Transmigranten 3.3.4 Die Forschungsparadigmen der Integrationsforschung – Welche Perspektive auf die Migranten wird eingenommen? 3.4 Soziologische Theorien als Grundlage für Migrations- und Integrationstheorien 3.4.1 Konzepte der modernen Gesellschaft in der Soziologie 3.4.2 Warum wird die Integration von Individuen in die moderne Gesellschaft als notwendig erachtet? 3.4.3 Welche Bedeutung kommt dem Subjekt und der Identität in der modernen Gesellschaft zu? Oder: Die Konstruktion der modernen Gesellschaft und seiner Mitglieder 3.4.5 Homogene Gesellschaft und/oder heterogene Gesellschaft? 3.5 Zusammenfassung 4. Heterogenität als gesellschaftliche Normalität? 4.1 Der Kulturbegriff im nationalen Diskurs 4.2 Welche Problematiken bringt ein vom nationalen Diskurs geprägtes Kulturverständnis mit sich? 4.3 Perspektivenwechsel: Was ist Kultur? 4.3.1 Kultur zwischen Homogenität und Heterogenität? 4.3.2 Die Perspektive auf Migration vor dem Hintergrund eines zeitgemäßen Kulturverständnis 4.4 Zusammenfassung 5. Resümee und Ausblick Abbildungsverzeichnis Literatur

Aktuelle Diskussionen und soziologisch-politische Wirklichkeitenvon »Migration« und »Integration« sind als diskursive Konstrukte wirksam geworden.Damit verknüpfte, in der Öffentlichkeit etablierte Semantiken erweisen sich nicht zuletzt vor dem Hintergrund der durch den aktuellen demographischen Wandel hervorgebrachten Herausforderungen (Fachkräftemangel, Rentenfinanzierung etc.) als problematisch.Yeliz Yildirim-Krannig widmet sich einer Rekonstruktion des Migrations-/Integrationsdiskurses. Sie zeigt neue theoretische Positionen und Perspektiven für eine der veränderten Migrationswirklichkeit angemessene Praxis auf und entwickelt alternative Zugänge zum Migrations- und Integrationskontext.

Biographical note: Yeliz Yildirim-Krannig ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Jena (IWK). Ihr Forschungsschwerpunkt ist Kultur und Identität im Kontext von Migration und Integration For a change of perspectives in the integration discourse: New theoretical positions and perspectives for a practice that is appropriate for the changed reality of migration.
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