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»Kultur«-Konstruktionen : Die gegenwärtige Gesellschaft im Spiegel volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Wissens

معرفی کتاب «»Kultur«-Konstruktionen : Die gegenwärtige Gesellschaft im Spiegel volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Wissens» نوشتهٔ Sabine Eggmann, 1969-، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2008. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der aktuelle Transformationsprozess von Wissenschaft und Gesellschaft stellt die akademischen Disziplinen vor die Herausforderung, ihr Wissen hinsichtlich seiner gesellschaftlichen Funktion und Autorität neu zu überdenken. Vor dieser Aufgabe stehen auch die Kulturwissenschaften, deren Profil und Position in den letzten Jahren viel diskutiert wurde. Dieses Buch nähert sich der diskursiven Praxis am Beispiel des Faches Volkskunde/Europäische Ethnologie mit dreifachem Blick: auf den Entwurf von »Kultur«, die fachliche Episteme und die Identitätspolitik. Daraus ersteht die kritische Diagnose gesellschaftlicher Selbstbeschreibung, die in Form kulturwissenschaftlichen Wissens gleichzeitig mit den Interpretationen anderer sozialer Deutungsautoritäten konkurriert. Kultur;,Kulturwissenschaft;,Diskurs;,Gesellschaftsdeutung;,Volkskunde;,Wissenschaft;,Kulturanthropologie;,Ethnologie;,Kulturtheorie;,Wissenschaftssoziologie;,Culture;,Cultural,Studies;,Science;,Cultural,Anthropology;,Ethnology;,Cultural,Theory;,Sociology,of,Science Kultur,Kulturwissenschaft,Diskurs,Gesellschaftsdeutung,Volkskunde,Wissenschaft,Kulturanthropologie,Ethnologie,Kulturtheorie,Wissenschaftssoziologie,Culture,Cultural Studies,Science,Cultural Anthropology,Ethnology,Cultural Theory,Sociology of Science INHALT DANK EINLEITUNG: Irritationen Kultur-Konjunkturen: Begriffliche Inflation und Deflation von »Kultur« Krise der volkskundlichen Autorität: »Plapperkrähen« Krise des kulturwissenschaftlichen Wissens: »Writing Culture« Irritationen- Wie weiter? 1. KAPITEL: Shifting Grounds: Kontextualisierung(en) und Wahl der Forschungsperspektive Kontextualisierung(en): Wechselnde Blicke Was ist »kulturwissenschaftliches« Wissen?- »Fiktion« oder »Wahrheit«? Was ist »Kultur«?- Wissenschaftliches oder politisches »Interpretament«? Wer braucht die Geistes- und Sozialwissenschaften?- KritischeN achfragen, oder: Legitimationskrise Was- und wer- ist »Kulturwissenschaft«?- Von der »Neuorientierung« der Geistes- und Sozialwissenschaften als »Kultur«wissenschaften Resumee: »In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich?«- Von der Konkurrenz des Wissens zur Politik des Wissens Festlegung der Forschungsperspektive: Positionswechsel Revisited Evidence: Fragestellung, Blickrichtungen und Erkenntnisinteresse Die Volkskunde als Fallbeispiel: Methode und Material Positionierung der Untersuchung und Subjektposition der Forscherin: Erkenntnispotential und Erkenntniswert »Gang der Arbeit«: Thesen 2. KAPITEL: »Kultur«-Konstruktionen: Wissensarbeit Drei Forschungsfelder: Wir und die Welt Sachkulturforschung: Wir und die Materialität Stadtforschung: Wir und die Physis Fachliche Theorie und Programmatik: Wir als Menschen Resumee: Die »Gesellschaft« als Gegenstand der volkskundlichen Wissensarbeit Das volkskundliche Formationsfeld Innere und äussere Differenz(setzung)en: Interne Differenzierung- externe Oppositionierung Die fachlichen Kompetenzen der Volkskunde: als Orientierungsinstanz der Gesellschaft Die fachlichen Kompetenzen der Volkskunde: als Mittel zur individuellen wie gesellschaftlichen Selbsterkenntnis Die fachlichen Kompetenzen der Volkskunde: als Gedächtnis der Gesellschaft Externe Oppositionierung Setzung von Differenzen als disziplinäre Differenzierung Leitdifferenzen: »statisch«l»dynamisch« Formationsregel: Das »Vielnamenfach« und die Disziplinierung von »Kultur« Diskursive Achsenkonstruktion: Dreischenkliges Spannungsfeld 3. KAPITEL: Die Konstruktion der Volkskunde: ldentitätspolitik Konkurrenzmanagement Komplexitätsmanagement Kompetenzmanagement Differenzmanagement Resumee: Integrative Abgrenzung 4. KAPITEL: »Kultur« als Relationierungsformel Wissensarbeit Formierung der volkskundlichkulturwissenschaftlichen Episteme Das Angebot der Volkskunde: Gesellschaftliches Krisenmanagement durch »kulturwissenschaftliche« Orientierung Identitätspolitik: Stabilisierung der »kulturwissenschaftlichen Volkskunde« als universitäre Disziplin und gesellschaftliche Wissensinstitution Resumee: Diskursive Verschmelzung von volkskundlicher Wissensarbeit, Identitätspolitik und gesellschaftlicher Orientierung 5. KAPITEL: Die Volkskunde als Fall-Beispiel: Konkurrenz der gesellschaftlichen Selbstbeschreibung in der späten Moderne Die Volkskunde als Fall »Kultur« als Instrument gesellschaftlicher Selbstimagination Kulturwissenschaft als Wissenschaft dieser Gesellschaft Die Volkskunde als Beispiel Die der Volkskunde eigene »Kultur« Fachliche Spezifizierung durch moralische Selbstqualifizierung Fazit und Ausblick Literatur
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