معرفی کتاب «Kritischer Kannibalismus : eine Genealogie der Literaturkritik seit der Frühaufklärung» نوشتهٔ Christoph Schmitt-Maaß، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Literaturkritik ist ein grausames Geschäft: Bücher werden gnadenlos verrissen, während einige Autoren ihrerseits den Tod des Kritikers herbeifantasieren. Diese Triebkräfte der Literaturkritik lassen sich - ausgehend von Walter Benjamins These, dass der Kritiker ein Kannibale sei - als diskursive Praktiken in der Literaturkritik der Moderne nachzeichnen, die bis auf den 'Stammvater' der deutschsprachigen Literaturkritik, Christian Thomasius, zurückreichen. - Christoph Schmitt-Maaß untersucht die barbarischen und archaischen Ursprünge der Literaturkritik, die bereits seit den Anfängen der Aufklärung als anthropologische Konstanten die Text- und Selbstdeutung motivieren Vorwort und Dank Statt einer Einleitung : Konstellationen -- Genealogie der Genealogie : Genese der Genealogie : Ursprung des Ursprungs (Nietzsche, Benjamin, Foucault) -- Genealogie der Genealogie : Foucaults Nietzsche-Rezeption -- Genese der Genealogie : Benjamins Nietzsche-Rezeption -- Kritik der Kritik -- Ideengeschichte der Literaturkritik -- Begriffsgeschichte der Literaturkritik -- Sozialgeschichte und Systemtheorie der Literaturkritik -- Kritik der Ideen-, Begriffs- und Sozialgeschichte der Literaturkritik -- Vorgehen und Aufbau -- Dichte Lektüre : Der Literaturkritiker als Kannibale bei Walter Benjamin -- Liebende Kritik -- Wahl und Verwandtschaft : Hölderlin -- Tötende Kritik -- Wahl und Verwandtschaft : Goethe -- Verzehrende Kritik -- Wahl und Verwandtschaft : Friedrich Schlegel -- Konstellierungen (Zwischenbilanz) -- Kritik des Kritikers -- Liebende Praxis : Benjamins Hobrecker-Kritik -- Tötende Praxis : Benjamins Gundolf-Kritik -- Verzehrende Praxis : Benjamins Kraus-Kritik -- Tiefe Lektüre : 'Critischer Canibalism' im Zeitalter der Aufklärung -- Der Literaturkritiker als Exeget (Liebende Kritik) -- Gottfried Wilhelm Leibniz : Der Kritiker als Berichterstatter -- Christian Thomasius : von der Hermeneutik über die Literaturkritik zum Bekenntnis : der Kritiker als Exeget -- Kritische Praxis : Thomasius über Lohensteins "Arminius" -- Kritik und Erkenntnis : Die Urteilskraft des Gefühls -- Der Literaturkritiker als Scharfrichter (Tötende Kritik) -- Christian Ludwig Liscow : Der Kritiker als Henker -- Gotthold Ephraim Lessing : Verstehen statt Vernichten : von der Exekution zur Vivisektion : Der Kritiker als Anatomist -- Kritische Praxis : Lessing über Hogarths "Zergliederung der Schönheit" -- Kritik und Wahrheit : Die Urteilskraft des Verstandes -- Der Literaturkritiker als Anwalt und Koch (Verzehrende Kritik) -- Nicolaus Hieronymus Gundling : Der Kritiker als Advocat -- Johann Jacob Bodmer : Publikumswirkung und Konsumation : Der Kritiker als Mediator und Koch -- Kritische Praxis : Bodmer über Miltons "Verlorenes Paradies" -- Kritik und Geschmack : Die sinnliche Urteilskraft -- Statt eines Schlusses : Der Kannibalismus, der Markt und die Anthropologie der Literaturkritik -- Selbstverzehr des Literaturkritikers im marktwirtschaftlichen und Internet-Zeitalter -- Kredit der Kritik -- Markt der Meinungen -- "Tupi or not tupi, that's the question" : Anthropologie und Rolienspiel -- Anthropologie des kannibalischen Literaturkritikers -- Rollenspiel : Kannibale sein ---- Zitierte Literatur-- Abbildungsverzeichnis-- Personenindex. Long description: Literaturkritik ist ein grausames Geschäft: Bücher werden gnadenlos verrissen, während einige Autoren ihrerseits den Tod des Kritikers herbeifantasieren. Diese Triebkräfte der Literaturkritik lassen sich - ausgehend von Walter Benjamins These, dass der Kritiker ein Kannibale sei - als diskursive Praktiken in der Literaturkritik der Moderne nachzeichnen, die bis auf den 'Stammvater' der deutschsprachigen Literaturkritik, Christian Thomasius, zurückreichen. Christoph Schmitt-Maaß untersucht die barbarischen und archaischen Ursprünge der Literaturkritik, die bereits seit den Anfängen der Aufklärung als anthropologische Konstanten die Text- und Selbstdeutung motivieren
Literaturkritik ist ein grausames Geschäft: Bücher werden gnadenlos verrissen, während einige Autoren ihrerseits den Tod des Kritikers herbeifantasieren. Diese Triebkräfte der Literaturkritik lassen sich - ausgehend von Walter Benjamins These, dass der Kritiker ein Kannibale sei - als diskursive Praktiken in der Literaturkritik der Moderne nachzeichnen, die bis auf den ›Stammvater‹ der deutschsprachigen Literaturkritik, Christian Thomasius, zurückreichen.Christoph Schmitt-Maaß untersucht die barbarischen und archaischen Ursprünge der Literaturkritik, die bereits seit den Anfängen der Aufklärung als anthropologische Konstanten die Text- und Selbstdeutung motivieren.
Literaturkritik ist ein grausames Geschäft: Bücher werden gnadenlos verrissen, während einige Autoren ihrerseits den Tod des Kritikers herbeifantasieren. Diese Triebkräfte der Literaturkritik lassen sich - ausgehend von Walter Benjamins These, dass der Kritiker ein Kannibale sei - als diskursive Praktiken in der Literaturkritik der Moderne nachzeichnen, die bis auf den 'Stammvater' der deutschsprachigen Literaturkritik, Christian Thomasius, zurückreichen. - Christoph Schmitt-Maass untersucht die barbarischen und archaischen Ursprünge der Literaturkritik, die bereits seit den Anfängen der Aufklärung als anthropologische Konstanten die Text- und Selbstdeutung motivieren. Biographical note: Christoph Schmitt-Maaß (PD Dr. phil. habil.), geb. 1978, forscht am Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München zur deutschsprachigen Rezeption des Jansenismus. Er war Feodor-Lynen-Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung am St John's College der University of Oxford und am German Department der Princeton University, wo er zur Literaturkritik in der Frühaufklärung und bei Walter Benjamin forschte Inhalt Vorwort und Dank I. Statt einer Einleitung: Konstellationen II. Dichte Lektüre: Der Literaturkritiker als Kannibale bei Walter Benjamin III. Tiefe Lektüre: ›Critischer Canibalism‹ im Zeitalter der Aufklärung IV. Statt eines Schlusses: Der Kannibalismus, der Markt und die Anthropologie der Literaturkritik Zitierte Literatur Abbildungsverzeichnis Personenindex Quote:>>Eine fundierte Quelle und ein Nachschlagewerk mit weiterführender Unterstützung für die philologische Beschäftigung mit diesem Thema.