معرفی کتاب «Kritische Gesamtausgabe. Band 16,1+2 Der Historismus und seine Probleme: Erstes Buch: Das logische Problem der Geschichtsphilosophie (1922)» نوشتهٔ Friedrich Wilhelm Graf (editor); Matthias Schloßberger (editor)، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2008. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Troeltsch’s great last book, __Der Historismus und seine Probleme__ (Historicism and Its Problems), was written in a complicated process from 1915 to 1922 and is considered the key text in the historical and philosophical discourse of the 1920s. Making use of well over a thousand works relating to that discussion, Berlin's celebrated cultural philosopher examined the traumatic experience of World War I. He sought to advance his concept of a “European cultural synthesis” as a foundation for the ethical potential of European integration and German reconciliation with western democracy. In addition to documenting the developmental stages of the text, this first critical edition also details the rich background of thought that Troeltsch drew on. Vorwort Aufbau und Editorische Grundsätze der Ernst Troeltsch • Kritische Gesamtausgabe Siglen, Zeichen, Abkürzungen Einleitung 1. Werkgeschichtliche Kontexte 2. Zu Inhalt und Aufbau des Ersten Buches von „Der Historismus und seine Probleme“ 3. Offene Fragen: Das geplante Zweite Buch von „Der Historismus und seine Probleme“ Der Historismus und seine Probleme Editorischer Bericht 1. Entstehung, Textgenese und Drucklegung der zwölf Erstfassungen 2. Zur Entstehung des Historismus-Bandes 3. Die Drucklegung des Historismus-Bandes 4. Die Einträge im Handexemplar 5. Editorische Entscheidungen 6. Variantenindizierung Edierter Text Vorwort Inhaltsübersicht Kapitel I. Über das Wiedererwachen der Geschichtsphilosophie 1. Die heutige Krisis der Historie 2. Der moderne Ursprung der Geschichtsphilosophie 3. Die formale Geschichtslogik 4. Die materiale Geschichtsphilosophie 5. Das reale Verhältnis von Natur und Geschichte 6. Naturalismus und Historismus Kapitel II. Über Maßstäbe zur Beurteilung historischer Dinge und ihr Verhältnis zu einem gegenwärtigen Kulturideal 1. Ausgangspunkt der Maßstabbildung von der historischen Individualität 2. Verschiedene Versuche, Historisch-Individuelles und Allgemeingültiges zu verbinden: Kant, Marburger Kantschule, Hegel, Eucken, Schopenhauer, v. Hartmann, Nietzsche, Simmel, Bergson, Positivismus, Kidd, H. G. Wells, J.-M. Guyau, Marxismus, Rickert, Max Weber, Praxis der Historie 3. Der Begriff der gegenwärtigen Kultursynthese in seinem Verhältnis zum Historisch-Individuellen und zum Ethisch- Allgemeinen 4. Apriorität und Objektivität einer solchen Kultursynthese 5. Historie und Werdehre Kapitel III. Über den historischen Entwickelungsbegriff und die Universalgeschichte 1. Das Problem und kritischer Ausgang von der Rickertschen Theorie 2. Die Hegeische Dialektik: Hegel, Ranke 3. Die Organologie der deutschen historischen Schule: Schelling, Savigny, Grimm, Boeckh usw., Adam Müller, W. v. Humboldt, Die preußische Schule, Droysen; Schopenhauer und Kierkegaard als Gegenspieler 4. Die Marxistische Dialektik: Marx, Tönnies, Plenge, Bücher, Sombart, Max Weber 5. Die historische Dynamik des Positivismus: Saint-Simon, Comte, Mill, Spencer, Fouillée, Herbartianer, Wundt 6. Die Entwicklungsidee des historischen Realismus und die Versuche zu ihrer Deutung und Bestimmung in der modernen Geistes- und Lebensphilosophie 7. Die Historiker des nachspekulativen Realismus 8. Historie und Erkenntnistheorie Kapitel IV. Über den Aufbau der europäischen Kulturgeschichte 1. Entwicklung und Aufbau 2. Der Europäismus 3. Das Problem einer objektiven Periodisierung 4. Die Schichtung des Aufbaus Biogramme Literaturverzeichnis 1. Verzeichnis der von Ernst Troeltsch genannten Literatur 2. Sonstige von den Herausgebern genannte Literatur Personenregister Sachregister Gliederung der Ernst Troeltsch • Kritische Gesamtausgabe
Dieses letzte große Buch Troeltschs entstand in einem komplizierten Arbeitsprozess zwischen 1915 und 1922 und gilt als der zentrale Text im geschichtsphilosophischen Diskurs der 20er Jahre. Der gefeierte Berliner Kulturphilosoph verarbeitete hier die traumatischen Erfahrungen des Ersten Weltkriegs und suchte durch sein Konzept der „europäischen Kultursynthese“ ethische Potentiale europäischer Integration und die Aussöhnung der Deutschen mit der westlichen Demokratie zu fundieren. Dazu verarbeitete er weit über 1000 Titel aus dem zeitgenössischen geschichtsphilosophischen Diskurs.
Diese erste kritische Edition des Textes bietet neben allen Entwicklungsstufen erstmals auch eine präzise Dokumentation der reichen Diskussionslage.
Dieses letzte große BuchTroeltschs entstand in einem komplizierten Arbeitsprozess zwischen 1915 und 1922 undgilt als der zentrale Text im geschichtsphilosophischen Diskurs der 20er Jahre. Der gefeierte Berliner Kulturphilosoph verarbeitete hier die traumatischen Erfahrungen des Ersten Weltkriegs und suchte durch sein Konzept der "europäischen Kultursynthese" ethische Potentiale europäischer Integration und die Aussöhnung der Deutschen mit der westlichen Demokratie zu fundieren. Dazu verarbeitete er weit über 1000 Titel aus dem zeitgenössischen geschichtsphilosophischen Diskurs. Diese erste kritische Edition des Textes bietet neben allen Entwicklungsstufen erstmals auch eine präzise Dokumentation der reichen Diskussionslage. Pluspunkte Eines der Hauptwerke Troeltschs Maßgebliche Standardausgabe für Seminar und Forschung