وبلاگ بلیان

Krieg im Visier : Bibelepik und Chronistik im Deutschen Orden als Modell korporativer Identitätsbildung

معرفی کتاب «Krieg im Visier : Bibelepik und Chronistik im Deutschen Orden als Modell korporativer Identitätsbildung» نوشتهٔ Edith Feistner, Michael Neecke, Gisela Vollmann-Profe، منتشرشده توسط نشر M. Niemeyer; Max Niemeyer Verlag در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Against the background of the recent revival of interest evinced by Germanic studies in the medieval Order of German Knights, this study sets out to cast light on the various insights to be gained from an examination of the literature produced in the framework of this Order. The approach proceeds from the Biblical foundations of corporate identity within the brotherhood, as set out in its rules and statutes. As a result, it is in a position to relate the interpretation of the two central literary genres favored by the Order – chronicles and Biblical epics – more closely to one another than has been the case so far, drawing on selected case studies for the purpose. 1. Grundlegung (Edith Feistner) 1 1.1 Gegenwärtigkeit von Geschichte: Deutschordensforschung als Anlass mediävistischer Selbstreflexion 3 1.2 Literatur als Medium korporativer Identitätsbildung: Bildungsgeschichtliche und methodische Prämissen 13 1.3 Die Statuten des Deutschen Ordens als Identitätsprogramm: Zum Problem von institutionalisierter Identität und historischer Dynamik 26 1.3.1 Antagonismus von Selbstbild und Feindbild als Produkt kriegerischer Identitätskonstruktion 27 1.3.2 Heilsgeschichtliche Verallgemeinerung von Krieg als Fundament der Institutionalisierung kriegerischer Identität. . 32 1.3.3 Identitätsprogramm und historische Praxis 36 1.4 Textauswahl, interpretatorisches Konzept und Erkenntnisziele 41 2. Exemplarische Fallstudien 47 2.1 Textfeld 1: Das 13. Jahrhundert (Michael Neecke) 49 2.1.1 >Judith Judith Judith Hester Judith Hester Judith Hester Livländische Reimchronik Cronica terrae Prussiae Kronike von Pruzinlant Cronica Kronike Makkabäer Makkabäer Makkabäer Makkabäer Leben der heiligen Dorothea Leben der heiligen Dorothea< - korporative reformatio? 184 2.3.4 Die »Ältere Hochmeisterchronik< 188 2.3.4.1 Zum Forschungsstand 188 2.3.4.2 Die Autoren 189 2.3.4.3 Die Quellen 192 2.3.4.4 Korporative Identität in der »Alteren Hochmeisterchronik< und in der »Ersten Fortsetzung< - Dokumentation eines Verlustes 193 2.3.4.4.1 Die »Ältere Hochmeisterchronik< 193 2.3.4.4.2 Die »Erste Fortsetzung Historienbuch< 203 2.4.1.1 Das »Historienbuch< und die Literatur im Orden 207 2.4.1.2 Stulers Umgang mit »Judith« und »Hester< 211 2.4.2 Die »Livländischen Historien« Johann Renners 216 2.4.2.1 Die »Livländischen Historien« und die Ordenschronistik in Livland 219 2.4.2.1.1 Johann Renner und die »Livländische Reimchronik« 220 2.4.2.1.x Johann Renner und die Reimchronik des Bartholomäus Hoeneke 228 2.4.3 Zur Interaktion von Geschichtsschreibung und geistlicher Dichtung im Untersuchungszeitraum 232 3. Ergebnisse und Ausblick: (Re-)Konstruktion korporativer Identität im Deutschen Orden - Arbeit an der Geschichte als Herausforderung (Edith Feistner, Gisela Vollmann-Profe) 235 4. Literaturverzeichnis 249 4.1 Abkürzungen 251 4.2 Quellen 251 4.3 Forschung 252 5. Namenregister 269

Im Rahmen des gegenwärtig auch auf germanistischer Seite wieder wachsenden Interesses am mittelalterlichen Deutschen Orden versteht sich die Studie als Beitrag zur Erhellung des facettenreichen Erkenntnispotenzials, das die Literatur im Deutschen Orden in sich trägt. Die Studie geht mit ihrem kulturgeschichtlichen Erkenntnisinteresse, bezogen auf die Konstruktion korporativer Identität im Bezugssystem von Selbstbild und Feindbild bzw. Eigen- und Fremdkultur, von der biblischen Fundierung des Selbstverständnisses aus, wie es in den Deutschordensregeln und -statuten formuliert wird. Vor diesem Hintergrund ergibt sich die Notwendigkeit, die beiden wesentlichen Werkgruppen der Literatur im Deutschen Orden, Chronistik und Bibelepik, eng aufeinander zu beziehen. Der Umfang des vorhandenen Textkorpus wurde auf exemplarische Fallstudien beschränkt. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, die Linien der ausgewählten Bibelepen und Ordenschroniken aus dem 13./14. Jahrhundert, die in Versform verfasst sind, bis in den seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts von der Form der Prosa geprägten Literaturbetrieb des Deutschen Ordens hinein weiter zu verfolgen. Dadurch können – insbesondere mit Blick auf Livland und Preußen – Verschiebungen bei der Identitätskonstruktion parallel zu den Veränderungen der historischen Rahmenbedingungen transparent gemacht werden.

Im Rahmen des gegenwärtig auch auf germanistischer Seite wieder wachsenden Interesses am mittelalterlichen Deutschen Orden versteht sich die Studie als Beitrag zur Erhellung des facettenreichen Erkenntnispotenzials, das die Literatur im Deutschen Orden in sich trägt. Die Studie geht mit ihrem kulturgeschichtlichen Erkenntnisinteresse, bezogen auf die Konstruktion korporativer Identität im Bezugssystem von Selbstbild und Feindbild bzw. Eigen- und Fremdkultur, von der biblischen Fundierung des Selbstverständnisses aus, wie es in den Deutschordensregeln und -statuten formuliert wird. Vor diesem Hintergrund ergibt sich die Notwendigkeit, die beiden wesentlichen Werkgruppen der Literatur im Deutschen Orden, Chronistik und Bibelepik, eng aufeinander zu beziehen. Der Umfang des vorhandenen Textkorpus wurde auf exemplarische Fallstudien beschränkt. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, die Linien der ausgewählten Bibelepen und Ordenschroniken aus dem 13./14. Jahrhundert, die in Versform verfasst sind, bis in den seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts von der Form der Prosa geprägten Literaturbetrieb des Deutschen Ordens hinein weiter zu verfolgen. Dadurch können - insbesondere mit Blick auf Livland und Preußen - Verschiebungen bei der Identitätskonstruktion parallel zu den Veränderungen der historischen Rahmenbedingungen transparent gemacht werden Review text: "Die Studie besticht durch die Konsequenz ihres kulturhistorischen Ansatzes und ihre argumentative Stimmigkeit"Christoph Fasbender in: Germanistik 3-4/2008 "Foremost, the [authors] have shown that this interesting field of research is far from being fully developed. The a. have provided us with an important new stepping stone from where we can advance our work of scholarly research."R. J. Stapel in: Scriptorium - Bulletin Codicologique 2/2008
دانلود کتاب Krieg im Visier : Bibelepik und Chronistik im Deutschen Orden als Modell korporativer Identitätsbildung