Krieg im Frieden : Frauen in Bosnien-Herzegowina und ihr Umgang mit der Vergangenheit
معرفی کتاب «Krieg im Frieden : Frauen in Bosnien-Herzegowina und ihr Umgang mit der Vergangenheit» نوشتهٔ Anja Sieber Egger، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der bosnische Bürgerkrieg (1992-1995) hat die zivile Gesellschaft entzweit. Anja Sieber Egger untersucht, wie nach dem Krieg auf die Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen gesetzt wird, welche die ethnischen Gräben im serbischen Teil Bosnien-Herzegowinas überbrücken sollen. In den Blick rücken insbesondere die Deutungen von Frauen bei der Interpretation ihrer Kriegserfahrungen und -erinnerungen. Anhand biographischer Interviews und einer Analyse der sozialen Netzwerke wird gefragt, inwiefern sich die Geschlechterbeziehungen und die ethnischen Zugehörigkeitsgefühle durch den Krieg gewandelt haben und ob die Frauen dem international verbreiteten Bild entsprechen, das sie als besonders »friedliebende«, Versöhnung bringende »Brückenbauerinnen« in der Nachkriegszeit zeichnet. Inhalt Dank 1. Zur Einführung: Krieg im Frieden 1.1 Ein Brückenschlag für den Frieden in Bosnien? 1.2 Erkenntnisinteresse 1.3 Projektrahmen 1.4 Zum Aufbau der Arbeit 1.5 Formale Anmerkungen TEIL I: METHODISCHE, THEORETISCHE UND HISTORISCHE GRUNDLAGEN 2. Die Netzwerkanalyse und das biografische Interview 2.1 Zur Netzwerkanalyse 2.2 Zum biografisch-narrativen Interview 2.3 Reflexion des Forschungsprozesses 3. Nationalismus, Ethnizität und Gender in historischer Perspektive 3.1 Historischer Rückblick bis zur sozialistischen Föderation Jugoslawien 3.2 Sozialistisches Jugoslawien 3.3 Desintegration Jugoslawiens und Bosnien-Herzegowinas 3.4 Krieg im bosnischen Prijedor 3.5 Strukturproblematik der bosnischen Nachkriegsgesellschaft TEIL II: VOM UMGANG MIT DER VERGANGENHEIT 4. Die Interviewpartnerinnen und ihre Unterstützungsnetzwerke 4.1 Die Auswahl der befragten Frauen 4.2 Profil der Interviewpartnerinnen 4.3 Die Unterstützungsnetzwerke der Befragten 5. »Mein Beruf? Opfer.« Die Richterin Nusreta Sivac 5.1 Falldarlegung: Von der Richterin zur Verfolgten 5.2 Fallanalyse: Die Zeugin und ›Anwältin‹ der Opfer 5.3 Fallkonklusion 6. »Es wird nie mehr diese Freundschaften geben, nie mehr, nie!« Die Marktfrau Ena Begović 6.1 Falldarlegung: Die Internvertriebene 6.2 Fallanalyse: Leben als Angehörige eines Vermissten 6.3 Fallkonklusion 7. »Und ständig sagt man mir: Siehst du,was die Menschen aus deinem Volk gemacht haben?« Die NGO-Aktivistin Ljiljana Živkovic 7.1 Falldarlegung: Die Domicilna 7.2 Fallanalyse: Unbeteiligt von außen betrachten 7.3 Fallkonklusion 8. »Die Kluft zwischen uns vertieft sich.« Die Staatsangestellte Jelena Ivanović 8.1 Falldarlegung: Im Krieg den Kinderschuhen entwachsen 8.2 Fallanalyse: Idealisierung der multiethnischen Gesellschaft 8.3 Fallkonklusion 9. »Ich bin von allen dreien etwas: ein wenig Serbin, ein wenig Muslimin, ein wenig Kroatin!« Die Tanzlehrerin Miroslavka Sotivor-Boric 9.1 Falldarlegung: Die Zugezogene 9.2 Fallanalyse: Die Brückenbauerin 9.3 Fallkonklusion TEIL III: DISKUSSION DER NACHKRIEGSPROBLEMATIK 10. Das mühselige Errichten einer neuen Welt – ein Resümee der fünf Fälle 11. Unterschiedliche Differenzerfahrungen 11.1 Verstärkte ethnische Zugehörigkeiten? 11.2 Der Einfluss der Kriegs- und Migrationserfahrungen auf die (Re-)Integration in der Nachkriegszeit 11.3 Viktimisierungstendenzen 12. Vom Umgang mit der Vergangenheit 13. Zusammenfassung Literatur Abkürzungsverzeichnis Der bosnische Bürgerkrieg (1992-1995) hat die zivile Gesellschaft entzweit. Anja Sieber Egger untersucht, wie nach dem Krieg auf die Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen gesetzt wird, welche die ethnischen Gräben im serbischen Teil Bosnien-Herzegowinas überbrücken sollen. In den Blick rücken insbesondere die Deutungen von Frauen bei der Interpretation ihrer Kriegserfahrungen und -erinnerungen. Anhand biographischer Interviews und einer Analyse der sozialen Netzwerke wird gefragt, inwiefern sich die Geschlechterbeziehungen und die ethnischen Zugehörigkeitsgefühle durch den Krieg gewandelt haben und ob die Frauen dem international verbreiteten Bild entsprechen, das sie als besonders »friedliebende«, Versöhnung bringende »Brückenbauerinnen« in der Nachkriegszeit zeichnet. Krieg,Geschlecht,Versöhnung,Ethnizität,Qualitative Forschung,Bosnien-Herzegowina,Kultur,Gewalt,Gender Studies,Erinnerungskultur,Osteuropäische Geschichte,Kulturwissenschaft,Gender,Culture,Violence,Memory Culture,Eastern European History,Cultural Studies
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