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Kreativpolitik : Über die Machteffekte einer neuen Regierungsform des Städtischen

معرفی کتاب «Kreativpolitik : Über die Machteffekte einer neuen Regierungsform des Städtischen» نوشتهٔ Iris Dzudzek، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die »kreative Stadt« ist in den vergangenen Jahren zu einer global zirkulierenden mobile policy geworden, deren Programme und Strategien auch in Deutschland von vielen Städten begeistert aufgenommen wurden. Inwiefern trägt dieses Politikmodell zur Restrukturierung von Stadtpolitik und lokaler Staatlichkeit bei? Wie verändert es sich im Zuge seiner Artikulation und Implementierung auf städtischer Ebene? Führt es zum Ausverkauf demokratischer Teilhabe in der Stadt? Welche Formen des Widerstandes und des Unvernehmens lassen sich beobachten? Theoretisch versiert und empirisch fundiert untersucht Iris Dzudzek am Beispiel der Stadt Frankfurt am Main die lokale Artikulation und Aushandlung globaler Prozesse. Kreativität,Kreative Stadt,Kreativwirtschaft,Stadtforschung,Wirtschaftsgeographie,Gouvernementalität,Performativität,Frankfurt am Main,Raum,Stadt,Politik,Kulturgeographie,Kulturpolitik,Kommunalpolitik,Partizipation,Urban Studies,Geographie,Creativity,Creative Cities,Creative Economies,Economic Geography,Governmentality,Performativity,Frankfurt Am Main,Space,City,Politics,Cultural Geography,Cultural Policy,Local Affairs,Participation,Geography Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Vorwort 1. Einleitung 2. Die Forschungsperspektive der Problematisierung und Des-/Artikulation 2.1 Governmentality Studies – Eine Perspektive auf gegenwärtige Regierungsweisen 2.1.1 Regierung als Selbst- und Fremdführung 2.1.2 Rationalitäten und Technologien der Regierung 2.2 Kritik und Weiterentwicklung gouvernementalitätstheoretischer Ansätze 2.2.1 Jenseits von Programmanalyse – Topologische Analyse von Macht 2.2.2 ›How to govern things with words‹ – Regieren aus performativitätstheoretischer Perspektive 2.3 Die Analyseperspektive der Problematisierung 2.3.1 Problematisierung I – Konstitution von Regierungshandeln 2.3.2 Problematisierung II – Modus der Kritik 2.3.3 Implikationen für die Analyse des Regierens von Kreativpolitik 2.4 Die Analyseperspektive der Des-/Artikulation 2.4.1 Performativität des Regierens 2.4.2 Regieren als Prozess der Des-/Artikulation 2.4.3 Von großen Begriffen zu kontingenten Effekten – entrale Konzepte aus Perspektive der Des-/Artikulation 2.5 Implikationen für eine Analyse der Emergenz und Regierung von Kreativpolitik 3. Methodischer Umgang mit dem erhobenen Material 3.1 Strukturierung der Erhebung 3.1.1 Erhebung von policy papern 3.1.2 Teilnehmende Beobachtung 3.1.3 Problemzentrierte Interviews 3.1.4 Erhebung weiterer Dokumente 3.1.5 Zusammenstellung und Eigenschaften des Korpus 3.2 Analyse des erhobenen Materials 3.2.1 ›Problematisierende Lektüre‹ des erhobenen Materials 3.2.2 Gütekriterien der Analyse 3.3 Umgang mit teilnehmender Beobachtung im Rahmen einer Gouvernementalitätsanalyse 3.3.1 Der Diskursbegriff 3.3.2 Subjektverständnis 3.3.3 Verschriftlichung der Beobachtung 3.3.4 Selbstreflexivität 3.4 Positionierung im und durch das Feld 4. Regierung von Kreativität – Eine Problematisierung 4.1 Die Rezeption der Florida-These 4.1.1 Widersprüche 4.1.2 Problematisierung der Widersprüche 4.2 Kreativität in Unternehmen 4.2.1 Die Kulturindustriethese von Adorno und Horkheimer 4.2.2 Kritik an der Kulturindustriethese 4.2.3 Regierung durch Kreativität und Inkorporierung von Kritik 4.2.4 Zwischenfazit: Kritik als Motor der Erneuerung 4.3 Kreative Arbeit 4.3.1 Kreativität als Subjektivierungsweise 4.3.2 Selbstprekarisierung von Kulturproduzent*innen 4.3.3 Ungleichheit, Entsolidarisierung und Depolitisierung 4.3.4 Zwischenfazit: Kreative Arbeit zwischen Freiheit und Verwertungszwang 4.4 Kreative Städte 4.4.1 Kreativität als Problem städtischer Regierung 4.4.2 Kritik, die die kreative Stadt in Wert setzt 4.4.3 Kritik an der Regierung der kreativen Stadt 4.4.4 Zwischenfazit: Übersetzung von Wissenschaft in ›die Praxis‹ 4.5 Zwischenfazit: Aus den Rationalitäten des Regierens ausbrechen 5. Kreative Stadt Frankfurt am Main? Vorstellung der Fallstudie 6. Artikulation von Kreativpolitik 6.1 Problematisierungen von Kreativität in Frankfurt 6.1.1 Die games-Branche 6.1.2 Die Konferenz ›Re-Build this City‹ 6.1.3 Zwischenfazit: Widerstreitende Problematisierungen 6.2 Konstitution ›der Kreativwirtschaft‹ durch den Kreativwirtschaftsbericht 6.2.1 Forschung als Übersetzung von Kontingenz in Definitionen, Klassifikationen und Zahlen 6.2.2 Der Bericht als kalkulative Technologie 6.2.3 Zwischenfazit: Der Kreativwirtschaftsbericht als mobilisierbarer Macht/Wissen-Komplex 6.3 Vom Kreativwirtschaftsbericht zur Kreativpolitik 6.3.1 Übersetzung in ein politisches Programm 6.3.2 Verkehrung der Logik des Kreativwirtschaftsberichts 6.3.3 Richard Florida – Totgesagte leben länger 6.3.4 Vom Programm zum Ist-Zustand 6.3.5 Zwischenfazit: Kreativwirtschaft wird performativ 6.4 Zwischenfazit: Anti-politische Effekte 7. Markt statt Politik? – Reartikulationen städtischen Regierens 7.1 Herstellung eines kreativen Images 7.1.1 Kreative als Zielgruppe 7.1.2 Herstellung von Netzwerken 7.1.3 Kulturalisierung von Ökonomie 7.1.4 Zwischenfazit: Wer profitiert? 7.2 Räume für Kreative – Artikulation unterschiedlicher Rationalitäten in ein Projekt 7.2.1 Herstellung von Markt durch Marktintervention? – Neuverhandlung von Verwaltungshandeln 7.2.2 Lassen sich Tiger reiten? 7.2.3 Zwischenfazit: Hegemonie und die Desartikulation des Sozialen 7.3 Finanzierung als Mittel kreativpolitischer Steuerung 7.3.1 Von der Subvention zur Risikoabsicherung? 7.3.2 Rationalitäten des Regierens im Konflikt 7.3.3 Zwischenfazit: Vielfalt kultureller Güter und Dienstleistungen zwischen Schutz und Liberalisierung 7.4 Förderung von kreativem Unternehmertum 7.4.1 Finanzierungsstrategien und Beratungsangebote 7.4.2 Unternehmerisches Risiko und Responsibilisierung 7.4.3 Adaption neuer Managementtechniken durch die Politik 7.4.4 Finanzierungsinstrumente als Prekarisierungsstrategien? 7.4.5 Reaktionen von Künstler*innen und Kreativen 7.4.6 Zwischenfazit: Prekarisierung als öffentliche Aufgabe? 7.5 Evaluation der Maßnahmen – Die Artikulation der Frankfurter Kreativwirtschaft als globales Projekt 7.5.1 Der Kreativwirtschaftsreport – Noch einmal die Frage der Messbarkeit 7.5.2 Was Statistik sichtbar macht: Kesselwagen, Knabberartikel, Krawatten ... aber keine Kreativität! 7.5.3 Zwischenfazit: Rescaling Upwards – Frankfurt goes global 7.6 Zwischenfazit: Markt, Stadt, Politik – Reartikulation städtischen Regierens Exkurs: Die Frankfurter Kulturpolitik im Zeichen des Kreativitätsskripts

Die »kreative Stadt« ist in den vergangenen Jahren zu einer global zirkulierenden mobile policy geworden, deren Programme und Strategien auch in Deutschland von vielen Städten begeistert aufgenommen wurden.Inwiefern trägt dieses Politikmodell zur Restrukturierung von Stadtpolitik und lokaler Staatlichkeit bei? Wie verändert es sich im Zuge seiner Artikulation und Implementierung auf städtischer Ebene? Führt es zum Ausverkauf demokratischer Teilhabe in der Stadt? Welche Formen des Widerstandes und des Unvernehmens lassen sich beobachten?Theoretisch versiert und empirisch fundiert untersucht Iris Dzudzek am Beispiel der Stadt Frankfurt am Main die lokale Artikulation und Aushandlung globaler Prozesse.

In recent years, the `creative city' has become a kind of mobile policy , which has spread across the globe, promising to solve municipal problems. Its strategies and programs serve in many places as peerless, shining examples of urban policies. How is this globally circulating model of politics locally implemented, and to what extent does it contribute to the restructuring of city politics and local governance? Does it lead to the sale of democratic participation in the city? Which forms of resistance and disagreement against it can be observed? Iris Dzudzek looks into these questions in a theoretically versed and empirically grounded study, using the case study of Frankfurt am Main. Die 'Kreative Stadt' ist in den vergangenen Jahren zu einer mobile policy geworden, die sich global verbreitet hat und kommunale Probleme zu lösen verspricht. Ihre Strategien und Programme dienen vielerorts als alternativlose Vorbilder für Stadtpolitik. 0Wie wird dieses global zirkulierende Politikmodell lokal implementiert und inwiefern trägt es zur Restrukturierung von Stadtpolitik und lokaler Staatlichkeit bei? Führt es zum Ausverkauf demokratischer Teilhabe in der Stadt? Welche Formen des Widerstandes und des Unvernehmens dagegen lassen sich beobachten? 0Iris Dzudzek geht diesen Fragen theoretisch versiert und empirisch fundiert am Fallbeispiel von Frankfurt am Main nach Die "kreative Stadt" ist in den vergangenen Jahren zu einer global zirkulierenden mobile policy geworden, deren Programme und Strategien auch in Deutschland von vielen Städten begeistert aufgenommen wurden. Inwiefern trägt das Politikmodell der kreativen
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