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Krankheit und soziale Ungleichheit : Ergebnisse der sozialepidemiologischen Forschung in Deutschland

معرفی کتاب «Krankheit und soziale Ungleichheit : Ergebnisse der sozialepidemiologischen Forschung in Deutschland» نوشتهٔ Andreas Mielck (auth.), Andreas Mielck (eds.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 1993. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Front Matter....Pages 1-12 ‘Gesundheitliche Ungleichheit’ als Thema von Forschung und Gesundheitspolitik....Pages 13-31 Front Matter....Pages 33-33 ‘Soziale Medizin’ Die Diskussion zu Beginn des 20. Jahrhunderts....Pages 35-52 Soziale Differenzierungen in epidemiologischen und medizinsoziologischen Untersuchungen auf dem Gebiet der DDR. Gab es soziale Ungleichheit als medizinisch relevantes Problem?....Pages 53-92 Krankheit und Soziale Ungleichheit: Empirische Studien in West-Deutschland....Pages 93-124 Die Arbeitswelt als Ursache gesundheitlicher Ungleichheit....Pages 125-165 Lebenslage und gesundheitliche Versorgung: Erfahrungen aus einem Forschungsverbund....Pages 167-177 Krankheit und soziale Lage — einige Gedanken zu einem in (West-)Deutschland ausgesparten Thema....Pages 179-183 Front Matter....Pages 185-185 Sozialschichtspezifische Unterschiede in der selbst wahrgenommenen Morbidität und bei ausgewählten gesundheitsbezogenen Indikatoren in West-Deutschland....Pages 187-207 Soziale Ungleichheiten im Krankenstand dargestellt am Beispiel des Indikators “Tage mit gesundheitlicher Beeinträchtigung”....Pages 209-225 Soziale Schicht und koronare Risikofaktoren in Deutschland-Ost und -West....Pages 227-242 Krankheit und soziale Ungleichheit in der DDR: das Beispiel Görlitz....Pages 243-252 Gesundheitliche Risikoexposition, Gesundheitsverhalten und subjektive Morbidität von West- und Ostberlinern insgesamt und nach sozialer Schichtzugehörigkeit....Pages 253-266 Der Einfluß des Sozialmilieus auf das Gesundheitsverhalten....Pages 267-297 Soziale Ungleichheit bei der Teilnahme an Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen in West-Deutschland und in Großbritannien....Pages 299-318 Sozialschicht und Sterblichkeit bei männlichen Angestellten aus den alten Bundesländern....Pages 319-330 Soziale Polarisierung und Mortalitätsentwicklung....Pages 331-345 Säuglingssterblichkeit und soziale Ungleichheit Regionale Analysen der Säuglingssterblichkeit und der Totgeburtlichkeit für Berlin (West) 1970 bis 1985....Pages 347-371 Front Matter....Pages 373-373 Neuerungen der Ungleichheitsanalyse und die Programmatik künftiger Sozialepidemiologie....Pages 375-392 Gesundheitliche Ungleichheit und das Lebensstilkonzept....Pages 393-409 Berufliche Gratifikationskrisen und Herz-Kreislauf-Risiko — ein medizinsoziologischer Erklärungsansatz sozial differentieller Morbidität....Pages 411-423 Front Matter....Pages 373-373 Soziale Klasse und Mortalitätsunterschiede: Diskussion der Erklärungsansätze in Großbritannien....Pages 425-451 Back Matter....Pages 453-456 Uber 100 Jahre einer auf den Grundsatz der Solidaritiit gegriindeten Sozial gesetzgebung in Deutschland haben dem Thema "Krankheit und soziale Un gleichheit" die einstige Brisanz genommen. Die mittlere Lebenserwartung der hier Geborenen hat sich in dieser Zeit verdoppelt und der im Rahmen der So zialversicherung fur Jedermann erreichbare medizinische Leistungsstandard braucht den internationalen Vergleich nicht zu scheuen. Obwohl tiber 90% der Bevolkerung durch die gesetzliche Krankenversicherung geschutzt sind, ist heute das Erscheinungsbild trotz aller Leistungsfahigkeit des Systems nicht ungetrubt: Das Gesundheitssystem ist nicht durch mangelnde Leistungsfahig keit bedroht, sondern durch Strukturen, die zu wenig Augenmerk auf die inne re Rationalitiit richten. Ein so unfinanzierbares System wurde sich selbst zer storen (N. BlUm, 1987). In gesundheitspolitischen Diskussionen ist deshalb die Finanzierbarkeit der Krankenversicherung das fast ausschlieBliche Thema, denn bei etwa gleichbleibender Lebenserwartung und gleichbleibendem Kran kenstand in den letzten Jahren sind die Kosten des Gesundheitswesens drama tisch gestiegen. Dagegen spielt die Beeintriichtigung der Gesundheit einzelner BevOikerungsgruppen durch ihre soziale Lage in der offentlichen Diskussion keine oder nur eine sehr nachgeordnete Rolle. In der in letzter Zeit zunehmend hitziger geflihrten gesundheitspolitischen Debatte urn die Zukunft der sozialen Absicherung von Krankheit, die gegen wfutig im Streit der zustiindigen Gesundheitspolitiker mit Funktionaren und Standesvertretern der Arzte- und Apothekerschaft, der Pharmaindustrie und den Krankenkassen urn das Gesetz zur Gesundheitsstrukturreform einen ge wissen Hohepunkt erreicht hat, kommen die Betroffenen eigentlich nicht zu Wort, weder in der Rolle als Beitragszahler noch in der als Patienten, also Leistungsnehmer
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