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Krank geschrieben : Rhetoriken von Gesundheit und Krankheit im Diskursfeld von Literatur, Geschlecht und Medizin

معرفی کتاب «Krank geschrieben : Rhetoriken von Gesundheit und Krankheit im Diskursfeld von Literatur, Geschlecht und Medizin» نوشتهٔ Rudolf Käser (editor); Beate Schappach (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Literatur schreibt mit am kulturellen Verständnis von Krankheit und Gesundheit. Dieser Band untersucht das Verhältnis von Literatur, Genderdiskursen und Medizin. Die kulturwissenschaftlich geprägten Einzelstudien betten literarische und journalistische Darstellungen in medizinhistorische Kontexte ein und zeigen, wie Literatur in die Verhandlung kultureller Wertesysteme eingreift. Der Band richtet sich vor allem an eine Leserschaft, die sich mit den kulturellen Differenzbildungen »gesund vs. krank« und »weiblich vs. männlich« beschäftigt und die sich für die daran anknüpfenden historisch wandelbaren Wert- und Handlungsmuster interessiert. Inhalt Vorwort THEORETISCHE UND METHODOLOGISCHE REFERENZDISKURSE Methodenansätze zur Erforschung des interdiskursiven Verhältnisses von Literatur und Medizin KONSTRUKTION WEIBLICHER UND MÄNNLICHER IDENTITÄTEN »Ganz ungewöhnlich eindrucksfähig« Krankheit in literarischen Weiblichkeitsentwürfen des 18. und 19. Jahrhunderts Männliche und weibliche Lesesucht Systemspezifisch differenzierte Anschlusskommunikation an den bürgerlichen Roman des 18. Jahrhunderts »Die jungen Herren weiß und roth« J. M. R. Lenz’ Drama »Der Hofmeister« im Kontext medizinischer, juristischer und moraltheologischer Diskurse des 18. Jahrhunderts Emanzipation und Augenlicht Sehvermögen als Motiv weiblicher Entwicklung in Elsa Bernsteins Schauspiel »Dämmerung« (1893) Die Lust am Scheitern Ärztinnen in populärer Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts Erzählsysteme der Pathologisierung Kranke Protagonistinnen in Romanen von Gabriele Reuter und Elfriede Jelinek EINSCHLÜSSE UND AUSSCHLÜSSE Der Kredit von Freuds Krankheitsmetaphern Zum Grenzverkehr des Wissens zwischen Wahn und Theorie Psychiatrie als gebauter Diskurs Pathogene Irritation als Motor der Kunst Jürg Federspiels »Die Ballade von der Typhoid Mary« ESKALATION UND KONSOLIDIERUNG Rhetorik der Seuche Wie und wozu man über Seuchen spricht »Es war, als hätte das Virus mich geschwängert.« Geschlecht als Erzählparadigma in Darstellungen von Aids Krankheit, Sexualität und Tod Zur Darstellung des Identitätsfindungsprozesses in Patrick Kokontis’ Erzählung »Entgleisungen« Ja-Sagen zum Nein-Tun Die Krankheitsperspektive einer Randfigur in Hugo Loetschers Erzählung »Die Einwilligung« POPULARISIERUNG UND BREITENWIRKSAMKEIT Mad Scientists im Dienst eines uralten Menschheitstraums? TV-Dokumentationen über Forschungen zur Lebensverlängerung Zeitbombe im Unterleib Eine Boulevardzeitung popularisiert (sexual)medizinisches Wissen Der Zappel-Philipp und andere Fallgeschichten Die Darstellung von Ad(h)s in der Kinder- und Jugendliteratur Autorinnen und Autoren Long description: Die Literatur schreibt mit am kulturellen Verständnis von Krankheit und Gesundheit. Dieser Band untersucht das Verhältnis von Literatur, Genderdiskursen und Medizin. Die kulturwissenschaftlich geprägten Einzelstudien betten literarische und journalistische Darstellungen in medizinhistorische Kontexte ein und zeigen, wie Literatur in die Verhandlung kultureller Wertesysteme eingreift. Der Band richtet sich vor allem an eine Leserschaft, die sich mit den kulturellen Differenzbildungen>>gesund vs. krank< >weiblich vs. männlich
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