Kosten- und Leistungsrechnung bei langfristiger Einzelfertigung : Darstellung und kritische Betrachtung von Planungs-, Organisations- und Abrechnungsmethoden unter Anwendung lochkartentechnischer Hilfsmittel im Schwermaschinenbau
معرفی کتاب «Kosten- und Leistungsrechnung bei langfristiger Einzelfertigung : Darstellung und kritische Betrachtung von Planungs-, Organisations- und Abrechnungsmethoden unter Anwendung lochkartentechnischer Hilfsmittel im Schwermaschinenbau» نوشتهٔ Werner Nährig, Hans Ziegler (auth.)، منتشرشده توسط نشر Gabler Verlag : Imprint : Gabler Verlag در سال 1961. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Art des betrachteten Betriebes Der Erfahrungsbericht gründet sich auf Arbeiten, die in einem Werk des Schwermaschinenbaus durchgeführt wurden. Das Unternehmen steht mit knapp 1000 Beschäftigten an der Grenze zwischen Mittel-und Großbetrieb. Durch die Sparte Schwermaschinenbau und die vorwiegende Einzeljertigung bedingt, tritt eine starke technische Prägung der Personalstruktur mit besonderem Gewicht auf der Konstruktionsseite hervor. Zwei weitere herausragende Kriterien sind die Materialintensität durch hohe Grau-und Stahlgußanteile (ohne eigene Gießerei, jedoch mit Modellfertigung) bzw. hohe Blech-und Schmiedestück-Anteile in den Erzeugnis-Herstellkosten und die Langjristigkeit der Auftragsabwicklung mit einer Streubreite von 6-15 Monaten und einem Durchschnitt von 10-12 Monaten. Diese Angaben über die Art des Produktionsbetriebes werden für notwendig gehalten, weil die Arbeit sich am praktischen Fall orientiert hat, um konkrete Aussagen treffen zu können. Andererseits soll dem Leser möglich sein, bestimmte von der Produktionsart her auftretende Sonderheiten für allgemeine Zwecke und Vergleiche mit andersgearteten Produktionsbetrieben bzw. -zweigen zu erkennen und gegebenenfalls zu eliminieren. 12 Art der Fertigung und Organisation des Rechnungswesens I 2 1 Einzelfertigung Gegenüber dem Serienbau bringt die Einzelfertigung für den Planer und Kostenrechner zweifellos einige schwerwiegende Nachteile mit sich, wie z. B . ein breit gestreutes Produktionsprogramm, ständige Konstruktionsänderungen von Auftrag zu Auftrag selbst bei gleicher Grundtype (geringe Anzahl von Normkonstruktionen), unwirtschaftliche Auswertungsverhältnisse durch zu geringe Häufigkeit gleicher bzw. gleichartiger Vorgänge, das Fehlen von Produktionsmengen als Leistungsmaßstab (in der Regel nur Vorgabe-oder gebrauchte Zeit) und als Schlußfolgerung mangelnde Vergleichsmöglichkeiten. I) Abschnitt 253. ') Vorgeschlagen von Prof. Dr. W. Kllger auf der Plankostentagung 1959. ') Wegen der Bedeutung der Maschinenkosten im Verhältnis zum Fertigungslohn. 2• ') Sonderfragen der Entwlcklungskosten-Budgetierung und -Verrechnung s. 541. ') Einzelheiten der Kapazitätsfestlegung s. 31. ' ) S. Beispiel in 313. ') Siehe auch die Abschnitte über Investitionen. ') Siehe hierzu 542. ') Siehe auch Abb. 11. ') Siehe auch 563. ') In entsprechend wichtigen Fällen auch bereits im Angebots-oder Verhandlungsstadium. ') Gemeinsame, in allen Lochkarten stellengleiche Ablochbegrifie. ') Nur für d ie Ermittlung des Rohstoffbedarfs wichtige in allen Materialkarten stellengleiche Begriffe. ') Für die jeweilige Monatsbeschäftigung unter Berlicksichtigung der jewelllgen besonderen Verhältnisse.') Abb. 6a . ') S iehe 332. ') Siehe auch 2631. ') Abb. 10. ' ) Die Nummer der ausführenden Maschine ist maßgeblich für die leistende KostensteIle bzw. Maschinengruppe. ') Auftragsgliederung dieser Kosten nur in einem statistischen Sonderausweis ; sonstige Gliederungsgesichtspunkte s. 543. 6" ') vzi. 4353. ') vgl. Abb. 11. ' ) Evtl. d ifferenziert nach Leistungsgruppen. Die vorliegende Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, Möglichkeiten und Methoden der Kosten- und Leistungsrechnung und hier insbesondere der Planungsrech nung für Betriebe mit langfristiger Einzelfertigung aufzuzeigen. Es ist in einschlägigen Industriezweigen weit verbreitet, Kostenrechnung nur im Sinne einer laufenden Erfassung und Nachrechnung der betrieblichen Pro duktionsvorgänge anzuwenden. In der Regel bestehen keine konkreten Vor stellungen darüber, wie die vielfältigen Erscheinungen in den Einzelfertigungs Betrieben planerisch erfaßt werden können. In der vorliegenden Arbeit wird gezeigt, daß lediglich das Vorhandensein tech nischer Detail-Unterlagen als notwendige Voraussetzung für betriebswirtschaft liche Planungsrechnungen gegeben sein muß. Dies ist in Form von Stücklisten und Arbeitsplanunterlagen in den meisten Einzelfertigungsbetrieben - zumin dest der Maschinenbaubranche - der Fall. Aus dieser Sicht kann die Aufgabe der Betriebswirtschaft darin gesehen werden, die vorhandenen bzw. immer wieder neu entstehenden technischen Unterlagen systematisch zu erfassen und sie durch betriebstechnische und betriebswirt schaftliche Planungsauswertung aufzubereiten. Dadurch werden Vorstellungen über das Leistungsvermögen, die Kostenentwicklung sowie Ansatzpunkte für Anpassungsmaßnahmen aufgezeigt, die eine größere Flexibilität des gesamten Unternehmens zur Folge haben. Außerdem bestehen sowohl für den technischen Bereich als auch für die kaufmännische Disposition Soll-Vorstellungen bzw. Maßstäbe, die zur Kontrolle des laufenden Betriebsgeschehens geeignet sind Front Matter....Pages i-xi Zur Einführung....Pages 13-14 Langfristige Planungen....Pages 15-31 Mittelfristige Planungen....Pages 32-55 Kurzfristige Planungen....Pages 56-78 Laufende Abrechnung und statistische Auswertungen....Pages 79-94 Kosten von Lochkartenorganisationen....Pages 95-95 Schlußbemerkung....Pages 96-96 Back Matter....Pages 97-97
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