معرفی کتاب «Kosmopolitismus: Weltbürgerdiskurse in Literatur, Philosophie und Publizistik um 1800 (spectrum Literaturwissenschaft / spectrum Literature 1) (German Edition)» نوشتهٔ Albrecht, Andrea در سال 2005. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
The cosmopolitan discourse in German and European literary history and history of ideas of the 18th century is the focus of this study. The book discusses the concept and history of 'cosmopolitanism' according to theories by Koselleck, Luhmann, Derrida, Habermas, Gumbrecht, etc., and reconstructs this important discourse of the European enlightenment based on the works of Rousseau, Kant, Wieland, Schiller, Jean Paul, Schlegel and Eichendorff against the background of European literary and intellectual history. Vorwort Einleitung „Cosmopolites de tous les pays“ Zum Stand der Forschung Zum Ziel und Vorgehen der Arbeit 1 Kosmopolitismus: Begriffsgeschiehte und historische Semantik 1.1 Begriffsgeschiehte des Kosmopolitismus 1.2 Historisch-semantische Diskursanalyse 1.3 Kosmopolitismus als Gegenstand der Diskursanalyse 2 Rousseau: Emiles Erziehung zum Weltbürger 2.1 „Défiez-vous de ces cosmopolites“ 2.2 Emile im weltbürgerlichen Winkel der Welt 2.3 Cato gegen Sokrates 3 Weltbürgerschaft in den 1780er Jahren 3.1 Wieland und die „Neugierden eines WeltBürgers“ 3.2 Kants Geschichtsphilosophie in weltbürgerlicher Absicht 3.3 „Staatsbürger“ oder „Rebell“. Göchhausen und Wieland 4 Schillers weltbürgerliche Briefe über Marquis Posa 4.1 Posa zwischen Freundschaft und Weltbürgerschaft 4.2 Die weltbürgerliche Steigerung des Individuums zur Gattung 4.3 Die Psychologie des schwärmenden Weltbürgers 4.4 Der politische Spielraum des Weltbürgers 5 Die illuminatische Weltbürgerelite 5.1 Die fortschrittlichen Verirrungen des Freiherrn Knigge 5.2 Der Weltbürger Ludwig von Seelberg 6 Die deutsche Kosmopolitismusdebatte nach 1789 6.1 Kosmopolitik und Kosmopolitismus bei Reinhold und Bouterwek 6.2 Weltbürgersinn aus kameralistischer Sicht 6.3 Kants ius cosmopoliticum 7 Jean Pauls Welt-und Hausbürgerinnen 7.1 Die „ankernde Lebensart“ der Hausbürgerinnen 7.2 Der ,unweibliche Zugvogel‘ Linda de Romeiro 7.3 Das Scheitern an weltbürgerlichen Grundsätzen 8 Die ,weltbürgerliche Seele‘ der Humoristen bei Jean Paul 8.1 Schoppe als europäische „Lauferspinne“ 8.2 Weltbürgerlichkeit und Welt-Humor 8.3 „Welche Aussichten des Weltbürgers“ 8.4 Schoppe als „Mentor des Menschengeschlechts“ 8.5 Schoppes stille Revolution 8.6 Kleinstädterei und Weltbürgerschaft 9 „Kosmopolitik“ in der „unsichtbaren Welt“ 9.1 Bouterweks „neue Wendung der Welt-Cultur“ 9.2 Kosmopolitismus bei A. W. Schlegel 9.3 F. Schlegels „allgemeiner Europäischer Charakter“ 10 Weltbürger, Patrioten und Nationalisten nach 1800 10.1 „Das kleine, verzagte, kosmopolitische Volk.“ Arndt 10.2 „Patriophilie“ und „Kosmophilie“ in den Rheinbundstaaten 11 Eichendorffs katholischer Kosmopolitismus 11.1 „Weltbürgerei“ und „Winkelpatriotismus“ 11.2 Kosmopolitismus in „Ahnung und Gegenwart“ 12 Schluss 12.1 Das Spektrum der Kosmopolitismen um 1800 12.2 Eine „neue Aufklärung für das kommende Jahrhundert“? Literaturhinweise Quellen und Literatur bis 1860 Andere Literatur Register Diese wichtige Studie leitet programmatisch die neue Reihe 'spectrum Literaturwissenschaft' ein. Im Mittelpunkt steht der Weltbürgerdiskurs in der deutschen und europäischen Literatur- und Ideengeschichte des 18. Jahrhunderts. Die Arbeit diskutiert Begriff und Geschichte des 'Kosmopolitismus' unter Hinzuziehung der Theorien Kosellecks, Luhmanns, Derridas, Habermas', Gumbrechts u. a. und rekonstruiert diesen zentralen Diskurs der europäischen Aufklärung u. a. anhand der Werke Rousseaus, Kants, Wielands, Schillers, Jean Pauls, Schlegels und Eichendorffs vor dem Hintergrund der europäischen Literatur- und Geistesgeschichte. Nach dem Durchgang durch das 18. Jahrhundert gelangt die Studie schließlich zu einer differenzierten Klassifikation von Typen des 'Kosmopolitismus' gemäß den kontextuellen und ideellen Bedingungen der diskursiven Manifestation wie der literarischen Umsetzung in systematisierender Absicht. Die Arbeit ist daher grundlegend für die künftige Begriffs-, Ideen- und Literaturgeschichte. Pluspunkte Innovative, methodisch ambitionierte Arbeit zu einem zentralen Diskurs der Aufklärung Profilbildender Auftakt-Band der neuen Reihe "spectrum Literaturwissenschaft"
Im Zentrum des Buches steht die Rekonstruktion der Debatte, die im Europa des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts um die Idee des Kosmopolitismus geführt wurde. Am Beispiel von Rousseau, Kant, Jean Paul, Eichendorff u.a. wird gezeigt, dass man das 18. Jahrhundert zwar zu Recht als ein weltbürgerliches Jahrhundert bezeichnen, dabei aber nicht von einer homogenen Weltbürgeridee ausgehen kann. Mit den Methoden der historisch-semantischen Diskursanalyse wird die bereits um 1800 erfolgende spektrale Aufspaltung des Weltbürgerdiskurses nachgezeichnet und vor dem Hintergrund konkurrierender politischer, moralischer und rechtlicher Interessen interpretiert. Das um 1800 entstandene, kontroverse weltbürgliche Argumentationsrepertoire bestimmt bis heute die etwa von Jacques Derrida und Jürgen Habermas geführten Diskussionen um Globalisierung und Internationalität.
Im Zentrum des Buches steht die Rekonstruktion der Debatte, die im Europa des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts um die Idee des Kosmopolitismus geführt wurde. Am Beispiel von Rousseau, Kant, Jean Paul, Eichendorff u.a. wird gezeigt, dass man das 18. Jahrhundert zwar zu Recht als ein weltbürgerliches Jahrhundert bezeichnen, dabei aber nicht von einer homogenen Weltbürgeridee ausgehen kann. Mit den Methoden der historisch-semantischen Diskursanalyse wird die bereits um 1800 erfolgende spektrale Aufspaltung des Weltbürgerdiskurses nachgezeichnet und vor dem Hintergrund konkurrierender politischer, moralischer und rechtlicher Interessen interpretiert. Das um 1800 entstandene, kontroverse weltbürgliche Argumentationsrepertoire bestimmt bis heute die etwa von Jacques Derrida und Jürgen Habermas geführten Diskussionen um Globalisierung und Internationalität Review text: "Künftige Forschungen haben ein Referenzwerk erhalten, das die Diskussionen anregen wird."Andreas Klinger in: IASL-online 3/2007 "Festzuhalten ist, daß Andrea Albrecht mit ihrer Studie ... Maßstäbe gesetzt hat und dem Leser durch ihren genauen und konzentrierten Blick auf eine bislang vernachlässigte, scheinbar lokale Debatte eine wesentliche Grundlage kosmopolitischen Denkens in Erinnerung gerufen hat, die in den globalen Diskussionen der Gegenwart hoffentlich wahrgenommen wird und dabei hilft, argumentative Kurzschlüsse zu vermeiden."Peter Goßens in: Wirkendes Wort 3/2006