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Konzeptuelle Grundlagen semantischer Dekompositionsstrukturen : Die Kombinatorik lokaler Verben und prädikativer Komplemente

معرفی کتاب «Konzeptuelle Grundlagen semantischer Dekompositionsstrukturen : Die Kombinatorik lokaler Verben und prädikativer Komplemente» نوشتهٔ Kaufmann, Ingrid، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Main description: This study inquires how selection restrictions operative on verbs with predicative complements can be derived in the framework of a two-stage meaning analysis. The center of interest focusses on verbs of position and their PP complements, but in the second part of the study the purview is extended to include resultative constructions. In order to explain the variant behavior of intransitive verbs in resultative constructions, a conceptually motivated distinction is made between two types of semantic predicate, allowing a differentiation between non-ergative and non-accusative verbs. On the basis of this distinction general restrictions on the composition of semantic structures can be formulated from which (among other things) observations are derivable about thematic restrictions limiting argument positioning 0. Einleitung Teil I: Die Kombinatorik lokaler Verben und prädikativer Komplemente 1. Der theoretische Hintergrund 1.1. Das Zwei-Stufen Modell 1.2. Das Repräsentationsformat 1.3. Die Schnittstellenfunktion des θ-Rasters 1.4. Weitere Mechanismen zur Sättigung von θ-Rollen 2. Das Funktionsspektrum der lokalen PPs und Vorschläge zu seiner Behandlung 2.1. Wunderlich/Herweg (1986): Typenanpassung und Prädikatsunifikation 2.2. Bierwisch (1988): PPs als Prädikate 2.3. Zwarts: Die Aufspaltung von referentiellem und externem Argument 2.4. Die Behandlung der Modifikation 2.5. Fazit 3. Die Klassifizierung der lokalen Präpositionen 3.1. Die konzeptuelle Raumstruktur 3.2. Einteilung der Präpositionen 3.3. Die Lokalisierungsinformation der dynamischen lokalen Verben 3.3.1. Bewegungsverben 3.3.2. Kausative Positionsverben 3.4. Wegeigenschaften 3.4.1. Wegkonzepte 3.4.2. Die für die Präpositionen relevanten Wegeigenschaften 3.5. Der Status der Wegeigenschaften 3.6. Der Wegparameter D(x) 3.6.1. Die Abhängigkeit des Parameters vom externen Argument der Präposition 3.6.2. Die Belegung von D(x) 4. Die Repräsentation der wegbezogenen Präpositionen 4.1. Die direktionalen Präpositionen (P[+Dir]) 4.2. von und zu 4.2.1. Die Kompositionseigenschaften von zu 4.2.2. Die Kompositionseigenschaften von von 4.3. 'Path' und 'Route'-Präpositionen 4.3.1. durch und Uber 4.3.2. um und längs 4.4. Probleme bei der Festlegung von Subkategorisierungsmerkmalen 5. Der Status prädikativer Komplemente 5.1. Prädikative Komplemente und sekundäre Prädikate 5.2. Die semantische Funktion prädikativer Komplemente 5.3. Die Fakultativität des prädikativen Komplements 5.4. Fokusprojektion: Evidenz für nicht-lokale Komplemente? 5.5. Interpretation der Akzentuierungsdaten 6. Verben der statischen Lokalisierung 6.1. Verben des Lokalisierungsmediums 6.2. Positionsverben 6.2.1. Verben der Körperhaltung 6.2.2. Objektschemata 6.2.3. Zugriff auf die Objektschemata durch die Positionsverben 6.2.4. Die Kombinatorik der Positionsverben mit den lokalen Präpositionen 6.3. ragen 6.4. Kontaktverben 6.5. wohnen 6.6. Fazit 7. Kausative Positionsverben 7.1. Subkategorisierungseigenschaften der kausativen Positionsverben 7.2. Die Komposition von kausativen Positionsverben und PP[+Dir] 7.3. Die Interaktion von CHANGE und BECOME 7.4. Kausative Positionsverben und Ursprungspräpositionen Teil II: Konzeptuelle Grundlagen semantischer Dekompositionsstrukturen 8. Resultativkonstruktionen 8.1. Überblick über die Resultativkonstruktionen 8.2. Carrier/Randalls lexikalisch-konzeptuelle Analyse der Resultativkonstruktionen 8.3. Resultativbildung durch lexikalische Templates 8.3.1. Resultativkonstruktionen unakkusativer Verben 8.3.2. Resultativkonstruktionen mit nullstelligen Basisverben 8.3.3. Selektionsbeschränkungen bei Resultativkonstruktionen intransitiver Basisverben 9. Agens- und Themaprädikate: Zur konzeptuellen Basis der Unakkusativ-Unergativ-Unterscheidung 9.1. Zwei Typen von intransitiven Verben 9.2. Klassifikationskriterien im Deutschen 9 2.1. er-Nominalisierung 9.2.2. Attributive Verwendung des Partizip 2 9.2.3. haben/sein-Perfekt 9.2.4. Unpersönliches Passiv 9.3. Agens- und Themaprädikate 9.3.1. Die konzeptuellen Grundlagen 9.3.1.1. Objektdefinierende Eigenschaften und Themaprädikate 9.3.1.2. Optionale Eigenschaften und Agensprädikate 9.3.2. Agens- und Themaprädikate und die Testeigenschaften 9.4. Agens- und Themarelationen 9.4.1. Agensrelationen 9.4.2. Themarelationen 9.5. Aspektuelle Eigenschaften von Agens- und Themarelationen 9.6. Konsequenzen aus der Festlegung der Agens- und Themaprädikate 9.6.1. Intransitive Bewegungsverben 9.6.2. Unakkusative Verben und Kontrolle von außen 9.6.3. Interaktionen der Prädikate und ihrer Argumente 9.7. Der Status der Prädikatstypen 9.8. Tests zur Klassifizierung der unergativen und unakkusativen Verben in Grewendorf (1989) 10. Konzeptuelle Beschränkungen der Situationsstruktur und ihr Niederschlag in der Dekompositionsstruktur 10.1. Allgemeine Eigenschaften der von Verben kodierten Situationen 10.2. Beschränkungen in SF 10.2.1. Verbvarianten als Diagnostik für den Aufbau von Dekompositionsstrukturen 10.2.2. Die Spezifizierung aktivierter Eigenschaften als Beschränkung über Dekompositionsstrukturen 10.2.3. Konsequenzen aus der Beschränkung der Dekompositionsstrukturen 10.3. Der Status von CAUSE 11. Bewegungsverben: Der Aufbau der Ereignisstruktur 11.1. Die zeitliche Interpretation von Dekompositionsstrukturen 11.2. Intransitive Bewegungsverben 11.2.1. Verben, die den Verlauf des Weges spezifizieren 11.2.2. Verben, die das Lokalisierungsmedium spezifizieren 11.2.3. Verben, die die Art der Bewegung spezifizieren 11.3. Transitive Bewegungsverben 11.3.1. Kausative Bewegungsverben 11.3.2. Transitive Bewegungsverben mit Einwirkungsrelation 11.3.2.1. Einwirkung mit Zustandscharakter 11.3.2.2. Punktuelle Einwirkung 11.4. Zeitadverbiale und Situationsstruktur 12. Fazit und Ausblick Literatur Im ersten Teil der Arbeit wird die Kombinatorik von Verben mit verschiedenen Typen von prädikativen Komplementen im Rahmen einer zweistufigen Bedeutungsanalyse untersucht. Den Ausgangspunkt bildet die Annahme von Bierwisch (1988), daß lokale Präpositionalphrasen in Komplementpositionen eine Prädikatsvariable in der Semantischen Form der Verben sättigen. Vor diesem Hintergrund ist einerseits zu klären, wie Selektionsbeschränkungen über prädikative Komplemente formuliert werden können, und andererseits, wie die Lokalisierungsinformation der lokalen und direktionalen PPs an die der Fortbewegungsverben, Positionsverben und kausativen Positionsverben angebunden werden kann. Die in diesem Zusammenhang entwickelten Überlegungen werden im zweiten Teil auf Resultativkonstruktionen ausgedehnt. Um das unterschiedliche Verhalten der sogenannten unakkusativen und unergativen Verben in diesen Konstruktionen zu erklären, wird für die Einführung von zwei Typen semantischer Prädikate argumentiert, die durch die unterschiedliche Konzeptualisierung der von den Verben kodierten Eigenschaften motiviert ist. Die beiden Prädikatstypen werden dann dazu herangezogen, die zur Erklärung der Selektionsbeschränkungen bei prädikativen Komplementen aufgestellte Hypothese weiter auszubauen, daß in der Semantischen Form tiefer eingebettete Information die höhere Information spezifiziert. Auf dieser Basis werden allgemeine Beschränkungen zum Aufbau von semantischen Strukturen formuliert, aus denen sich unter anderem Beobachtungen zu thematischen Beschränkungen der Argumentpositionen ableiten lassen Over the past few decades, the book series Linguistische Arbeiten [Linguistic Studies], comprising over 500 volumes, has made a significant contribution to the development of linguistic theory both in Germany and internationally. The series will continue to deliver new impulses for research and maintain the central insight of linguistics that progress can only be made in acquiring new knowledge about human languages both synchronically and diachronically by closely combining empirical and theoretical analyses. To this end, we invite submission of high-quality linguistic studies from all the central areas of general linguistics and the linguistics of individual languages which address topical questions, discuss new data and advance the development of linguistic theory.
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