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Kontrollierte Arbeit - disziplinierte Körper? : Zur Sozial- und Kulturgeschichte der Industriearbeit im 19. und 20. Jahrhundert

معرفی کتاب «Kontrollierte Arbeit - disziplinierte Körper? : Zur Sozial- und Kulturgeschichte der Industriearbeit im 19. und 20. Jahrhundert» نوشتهٔ Lars Bluma (editor); Karsten Uhl (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Mechanisierung und Rationalisierung der Industriearbeit im 19. und 20. Jahrhundert führte zu tiefgreifenden Veränderungen des Arbeitsalltags. Permanenter technischer und organisatorischer Wandel am Arbeitsplatz verlangte vielfältige Anpassungsleistungen der Arbeiter\_innen. Die deutsch- und englischsprachigen Beiträge des Bandes untersuchen diese Regime der Arbeit und nehmen eine historische Analyse des Arbeitsplatzes vor: Wie wurden Körper, Maschinen und Arbeitsprozesse jeweils im Raum angeordnet? Welche neuen Wissensordnungen gingen mit der Rationalisierung einher? Der Band greift neue Ansätze der Kultur- und Sozialgeschichte auf und belebt damit die Industriegeschichte. Inhalt Arbeit – Körper – Rationalisierung. Neue Perspektiven auf den historischen Wandel industrieller Arbeitsplätze SUBJEKTIVIERUNG UND DISZIPLINIERUNG Der Körper des Bergmanns in der Industrialisierung. Biopolitik im Ruhrkohlenbergbau 1890-1980 „Die schaffende Menschenkraft bewirtschaften“. Zur Schulung und Erziehung von Arbeiter- und Werkskörpern im Ruhrbergbau der 1920er Jahre Arbeiten in der „Konsumgesellschaft“. Arbeit und Freizeit als Identitätsangebote um die Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts RISIKOREGULIERUNG UND GESUNDHEIT Workers Against Lead Paint. How Local Practices Go Against the Prevailing Union Strategy. France at the Beginning of the 20th Century Risikoregulierung am Arbeitsplatz – Zwischen Rationalisierung und Gesundheitsschutz. Ein Problemaufriss zur Geschichte des Arbeitsschutzes am Beispiel der Eisen- und Stahlindustrie zum Ende des 20. Jahrhunderts Strahlenschutz im Uranbergbau. DDR und Bundesrepublik Deutschland im Vergleich Grenzwertpolitik am Arbeitsplatz: Der Arbeiterkörper im „Mensch-Maschine-Umwelt-System“ zwischen individueller Prävention und Sterberate der Population (1955-1980) ARBEITSORGANISATION UND INDUSTRIELLE ORDNUNG Kanalisierte Dynamik, angeordnete Körper. Bewegungsmetaphern, Gesellschaftsordnung und der Industriebetrieb (1920-1960) Engineers and the Organisation of Work in Belgian Mines (1791-1865) Das Schreibtischproblem. Amerikanische Büroorganisation um 1920 RATIONALISIERUNG ABSEITS DER PRODUKTION: DIE BETRIEBSKANTINE „Schafft Lebensraum in der Fabrik!“: Betriebliche Kantinen und Speiseräume im deutschen Rationalisierungsdiskurs 1880-1945 „Fort mit der Stullenwirtschaft!“: Food and Industrial Discipline in Nazi Germany Autorinnen und Autoren Dank Die Mechanisierung und Rationalisierung der Industriearbeit im 19. und 20. Jahrhundert führte zu tiefgreifenden Veränderungen des Arbeitsalltags. Permanenter technischer und organisatorischer Wandel am Arbeitsplatz verlangte vielfältige Anpassungsleistungen der Arbeiter/-innen. Die deutsch- und englischsprachigen Beiträge des Bandes untersuchen diese Regime der Arbeit und nehmen eine historische Analyse des Arbeitsplatzes vor: Wie wurden Körper, Maschinen und Arbeitsprozesse jeweils im Raum angeordnet? Welche neuen Wissensordnungen gingen mit der Rationalisierung einher? Der Band greift neue Ansätze der Kultur- und Sozialgeschichte auf und belebt damit die Industriegeschichte. Geschichte,Industriearbeit,Arbeitsplatz,Körper,Rationalisierung,Disziplinierung,Arbeit,Kulturgeschichte,Wirtschaft,Sozialgeschichte,Technikgeschichte,Geschichte des 19. Jahrhunderts,Geschichte des 20. Jahrhunderts,Geschichtswissenschaft,Body,Work,Cultural History,Economy,Social History,History of Technology,History of the 19th Century,History of the 20th Century,History »Der Band versammelt dreizehn Beiträge, die [...] aktuelle theoretische Ansätze produktiv machen.«Monika Ankele, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 5 (2013)»Der Sammelband [belegt] erneut, dass die Geschichte der Arbeit, Arbeiter und Arbeiterbewegung vielfältige Facetten bietet und keineswegs an ihr Ende gekommen ist.«HJürgen Schmidt, Archiv für Sozialgeschichte, 11.12.2012»Den Herausgebern ist es [...] nicht nur gelungen, nicht ganz neue Zweifel an gängigen Erklärungsschemata der Arbeitergeschichte zu bestätigen. Das Verdienst des Bandes liegt auch darin, zahlreiche weiterführende Perspektiven aufzuzeigen.«Albrecht Franz, H-Soz-u-Kult, 6 (2012)Besprochen in: humanismus aktuell, 3 (2012), Isolde DietrichN.T.M., 21 (2013)Das Historisch-Politische Buch, 61/3 (2013), Konrad FuchsVierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 100/4 (2013), Thomas WelskoppJahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, 2 (2013), Peter HübnerTechnikgeschichte, 80/2 (2013), Martina Heßler Review text: "Insgesamt gelingt dem Band zweifellos ein neuer Blick auf die Geschichte der Industriearbeit." Martina Heßler, Technikgeschichte, 80/2 (2013) "Der Band versammelt dreizehn Beiträge, die ... aktuelle theoretische Ansätze produktiv machen." Monika Ankele, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 5 (2013) "Der Sammelband [belegt] erneut, dass die Geschichte der Arbeit, Arbeiter und Arbeiterbewegung vielfältige Facetten bietet und keineswegs an ihr Ende gekommen ist." HJürgen Schmidt, Archiv für Sozialgeschichte, 11.12.2012 "Den Herausgebern ist es ... nicht nur gelungen, nicht ganz neue Zweifel an gängigen Erklärungsschemata der Arbeitergeschichte zu bestätigen. Das Verdienst des Bandes liegt auch darin, zahlreiche weiterführende Perspektiven aufzuzeigen." Albrecht Franz, H-Soz-u-Kult, 6 (2012) Besprochen in : humanismus aktuell, 3 (2012), Isolde Dietrich N.T.M., 21 (2013) Das Historisch-Politische Buch, 61/3 (2013), Konrad Fuchs Long description: Die Mechanisierung und Rationalisierung der Industriearbeit im 19. und 20. Jahrhundert führte zu tiefgreifenden Veränderungen des Arbeitsalltags. Permanenter technischer und organisatorischer Wandel am Arbeitsplatz verlangte vielfältige Anpassungsleistungen der Arbeiter/-innen. Die deutsch- und englischsprachigen Beiträge des Bandes untersuchen diese Regime der Arbeit und nehmen eine historische Analyse des Arbeitsplatzes vor: Wie wurden Körper, Maschinen und Arbeitsprozesse jeweils im Raum angeordnet? Welche neuen Wissensordnungen gingen mit der Rationalisierung einher? Der Band greift neue Ansätze der Kultur- und Sozialgeschichte auf und belebt damit die Industriegeschichte

Die Mechanisierung und Rationalisierung der Industriearbeit im 19. und 20. Jahrhundert führte zu tiefgreifenden Veränderungen des Arbeitsalltags. Permanenter technischer und organisatorischer Wandel am Arbeitsplatz verlangte vielfältige Anpassungsleistungen der Arbeiter_innen.Die deutsch- und englischsprachigen Beiträge des Bandes untersuchen diese Regime der Arbeit und nehmen eine historische Analyse des Arbeitsplatzes vor: Wie wurden Körper, Maschinen und Arbeitsprozesse jeweils im Raum angeordnet? Welche neuen Wissensordnungen gingen mit der Rationalisierung einher?Der Band greift neue Ansätze der Kultur- und Sozialgeschichte auf und belebt damit die Industriegeschichte.

Biographical note: Lars Bluma (Dr. phil.) lehrt Technik- und Medizingeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des Bergbaus, der Kybernetik und die Körpergeschichte. Karsten Uhl (Dr. phil.) lehrt Technikgeschichte an der Technischen Universität Darmstadt. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der Fabrikarbeit, Geschlechtergeschichte und Kriminologiegeschichte
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