Kontinuitaten Und Bruche in Den Romisch-Markomannischen Beziehungen Wahrend Der Kaiserzeit: Politik, Wirtschaft, Kultur Und Alltag Neben Einer Antiken Supermacht
معرفی کتاب «Kontinuitaten Und Bruche in Den Romisch-Markomannischen Beziehungen Wahrend Der Kaiserzeit: Politik, Wirtschaft, Kultur Und Alltag Neben Einer Antiken Supermacht» نوشتهٔ Sebastian Hartung، منتشرشده توسط نشر Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH در سال 2024. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Arbeit verfolgt die politische, soziale, okonomische und kulturelle Geschichte der Markomannen. In der unruhigen, von Gefolgschaften durchzogenen Germania magna der Kaiserzeit stellte der suebische Stamm an der Mitteldonau fur das Imperium aussergewohnlich stabile und stark romanisierte foederati dar. Trotz seltener, mitunter aber heftiger Konflikte wie den Markomannenkriegen liessen sich die Markomannen uber rund ein halbes Jahrtausend hinweg ausserst eng in den imperialen Wirkungskreis einbinden - sei es unter dem beruchtigten Marbod, dem horigen Vannius oder der frommen Fritigil. Die langfristige Interaktion beider Akteure war trotz der romischen Ubermacht keine Einbahnstrasse, sondern fusste auf einem enormen kontinuierlichen Waren- und Ideentransfer. Sebastian Hartung greift in seiner Studie erstmalig die etlichen Forschungsergebnisse zum Bohmischen Becken und dem March-Thaya-Raum der Antike auf, die speziell seit dem Ende des Kalten Kriegs erzielt wurden, und verbindet sie zu einer koharenten, tiefgreifenden, multithematischen Studie, die moglichst viele Facetten der markomannischen Stammesgesellschaft von ihrer Genese bis zu ihrem Zerfall behandelt. Danksagungen Inhalt 1. Römer und Markomannen – ziemlich beste Feinde? 1.1 Forschungsfrage 1.2 Periodisierung 1.3 Thematischer Rahmen 2. Einordnung der schriftlichen Hauptquellen 2.1 Gaius Iulius Caesar 2.2 Strabon 2.3 Velleius Paterculus 2.4 Gaius Suetonius Tranquilus 2.5 Publius Cornelius Tacitus 2.6 Lucius Cassius Dio 2.7 Historia Augusta 3. Die Anfänge und erste Kontakte 3.1 Erste archäologische Spuren 3.2 Markomannen in Ariovists Aufgebot 3.3 Die Zeit nach Ariovist 3.4 Germanen, Sueben, Markomannen? 4. Römische Eroberungspolitik östlich des Rheins 4.1 Drusus-Feldzüge 4.2 Das bellum immensum 4.3 Römische Pläne für Germanien 4.4 Das offizielle Ende der römischen Okkupation in der Germania magna 5. Das Marbodreich und der römisch-markomannische Dualismus des frühen 1. Jahrhunderts 5.1 Römische Umsiedlungsaktionen in Germanien 5.2 Marbods persönlicher Hintergrund 5.3 Bevölkerungsentwicklung in Böhmen um die Zeitenwende 5.4 Markomannische Abwanderung nach Böhmen 5.5 Die Diskussion um das keltische Erbe in Böhmen 5.6 Roms Haltung zu Marbods Emigration 5.7 Konstituierung des Marbodreichs 5.8 Ausdehnung des Marbodreichs 5.9 Die Suche nach Marbods Herrschaftssitz 5.10 Das Verhältnis des Marbodreichs zu Rom 5.11 Römische Kriegslegitimation gegen Marbod 5.12 Mögliche Aufmarschrouten 5.13 Diplomatische Kalküle auf beiden Seiten 5.14 Der Friedensschluss zwischen Marbod und Tiberius 5.15. Marbod versus Arminius 5.16 Marbods Sturz und Ende des Marbodreichs 5.17 Was blieb vom Marbodreich? 6. Von Freunden, Feinden und Parteigängern – politische Geschichte bis zum 2. Jahrhundert 6.1 Die Suche nach dem Vanniusreich und seinen Bewohnern 6.2 Untergang und Erben des regnum Vannianum 6.3 Der Konflikt mit Domitian 6.4 Der drohende Kontrollverlust an der pannonischen Grenze 6.5 Das Ende des Widerstands im Spiegel der kaiserlichen Propaganda 7. Händler und Räuber, Vorbilder und Karrieristen – unter dem Glanz der älteren Kaiserzeit 7.1 Leben in den markomannischen Siedlungen 7.2 Zivile römisch-markomannische Handelsbeziehungen 7.2.1 Fundspektrum 7.2.2 Absatz der römischen Waren 7.2.3 Handel abseits der imperialen Warenströme 7.3 Bernsteinhandel an der mittleren Donau 7.4 Das Grab von Mušov 7.5 Einzug der römischen Kultur in die markomannische Gesellschaft 7.6 Militärische Entwicklungen und Kriegswesen 7.6.1 Ausrüstung 7.6.2 Strategien und Taktiken 7.7 Die Eisenversorgung der Markomannen und Quaden 7.8 Gefolgschaften als soziale und politische Machtfaktoren 7.8.1 Das Konzept der Gefolgschaft 7.8.2 Räuberbande, Gefolgschaft oder Stamm? 7.8.3 Das ökonomisch-soziale Prinzip 7.9 Das föderale System des Imperiums nördlich der mittleren Donau 7.9.1 Terminologische Differenzierung 7.9.2 Von Gefangenen, Protegés und gekauften Freunden 7.9.3 Risse im System 7.9.4 Germanische auxiliares – Gefolgschaft für den Kaiser 7.10 Römische Grenzsicherung an der markomannischen Donaugrenze 8. Hunger, Verrat und Genozid – die Eskalationsspirale der Markomannenkriege 8.1 Der Auftakt zur Klimakrise im 2. Jahrhundert 8.2 Die Wanderungen der Wielbark-Kultur 8.3 Wachsender Druck in den Markomannengebieten 8.4 Die Auswirkungen der ‚Antoninischen Pest‘ 8.5 Bezeichnungen für die ‚Markomannenkriege‘ 8.6 Bellum suspensum – die Unruhe vor dem Sturm 8.7 Das Wesen der barbarischen Koalition beim Kriegsausbruch 8.8 Durchbruch nach Italia 8.9 Römische Gegenoffensiven 8.10 Wiederaufflammende Kämpfe 8.11 Die Frage der Provinzialisierung 8.12 Das Ende der Kriege 8.13 Die Markomannenkriege in Kunst und Propaganda 8.13.1 Die Marcussäule 8.13.2 Wundersame Schauer und Blitze 9. Von der Haupt- zur Nebenrolle – der schleichende Bedeutungsverfall der Markomannen 9.1 Wiederaufbau und Blüte 9.1.1 Neue Verbindungen und neue Horizonte 9.1.2 Romanisierte Villen im Stammesgebiet 9.1.3 Handelsboom in Zeiten der Inflation 9.2 Wachsende Probleme im 3. Jahrhundert 9.2.1 Die lange Phase der Ruhe in der ersten Jahrhunderthälfte 9.2.2 Tatsächliche, mutmaßliche und nachgesagte Übergriffe 9.2.3 Erodierung und Neufindung 9.3 Militärische Neuerungen und Traditionen im 3./4. Jahrhundert 9.4 Neue Militarisierung des Limes 9.5 Die Suche nach den Markomannen im 4. Jahrhundert 9.5.1 Erneute Ruhe 9.5.2 Valentinians Krieg an der mittleren Donau 9.6 Letzter kleiner Glanz 9.7 Abzug aus dem mitteldanubischen Stammesgebiet 9.8 Die gens im Dienst des Imperiums 9.9 Die vertraglich vereinbarte Auflösung des Stamms 10. Letzte Spuren 10.1 Höhensiedlungen links der mittleren Donau 10.2 Iberien 10.3 Donausueben im post-hunnischen Pannonien – und darüber hinaus 10.4 Östliches Voralpenland 10.5 Böhmen 11. Fazit Schriftquellen und historische Landkarten Literaturverzeichnis Abbildungsverzeichnis
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