احتمال و تصادف: تاریخ ایدهها و مفاهیم. با مقدمهای از هانس یواس
Kontingenz und Zufall : Eine Ideen- und Begriffsgeschichte. Mit einem Vorwort von Hans Joas
معرفی کتاب «احتمال و تصادف: تاریخ ایدهها و مفاهیم. با مقدمهای از هانس یواس» (با عنوان لاتین Kontingenz und Zufall : Eine Ideen- und Begriffsgeschichte. Mit einem Vorwort von Hans Joas) نوشتهٔ Peter Vogt; mit einem Vorwort von Hans Joas، منتشرشده توسط نشر Akademie Verlag Berlin در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Mit einem Vorwort von Hans Joas. In den letzten Jahrzehnten sind die Begriffe und Themen von Kontingenz und Zufall geradezu zu einem Modethema der Geistes- und Sozialwissenschaften geworden, in der Philosophie, aber auch in der Geschichtswissenschaft und in der Soziologie. Doch was genau ist unter Kontingenz oder Zufall zu verstehen? Dieser Frage widmet sich Peter Vogts Arbeit, in der erstmals in einer möglichst vollständigen und zugleich für zeitliche und disziplinäre Grenzen offenen Weise analysiert wird, wie die Begriffe und Themen von Kontingenz und Zufall in der Begriffs- und Ideengeschichte von der Antike bis in die unmittelbare Gegenwart verhandelt werden. Vorwort Einleitung Kommentiertes Inhaltsverzeichnis Erster Teil: Begriffsgeschichtliche Präazisierungen I. Kontingenz - Die Geschichte eines Begriffs von der Latinisierung der aristotelischen Möglichkeitsbegriffe bis zur Gleichsetzung von Kontingenz und Zufall in der zeitgenössischen Philosophie (1) Die Vielfalt der aristotelischen Möglichkeitsbegriffe (2) Kontingenz als Form des Möglichen: die spätantike Kommentierung und die frühscholastische Interpretation der aristotelischen Möglichkeitsbegriffe (3) Kontingenz als Kategorie des Wirklichen: das spätscholastische Verständnis des Kontingenzbegriffs (4) Leibniz' Verwendung des Kontingenzbegriffs im Kontext seiner Theodizee (5) Die Vermengung der Begriffe von Kontingenz und Zufall: Von Kants Modalitätenschema bis zur Gleichsetzung von Kontingenz und Zufall in der zeitgenössischen Philosophie (6) Plädoyer für eine semantische Differenzierung der Begriffe von Kontingenz und Zufall II. Tyche – Die griechischen Wurzeln des Zufallsbegriffs (1) Der philosophiegeschichtliche Kontext der aristotelischen Zufallstheorie (2) Der kulturgeschichtliche Kontext der aristotelischen Zufallstheorie (a) Göttin Tyche? (b) Tyche als Objekt religiöser und kultischer Verehrung (c) Tyche als Gegenstand von Literatur und Geschichtsschreibung (3) Die aristotelische Theorie des Zufalls (a) Die Zufallsdiskussion der Metaphysik (b) Die Zufallsdiskussion der Physik (4) Prudentielle Tychebewältigungspraxis: Die praktische Dimension der aristotelischen Zufallstheorie (5) Gegen Bubner: Die aristotelische Relation von Praxis und Zufall (6) Gegen Windelband: Plädoyer für die aristotelische Zufallstheorie (7) Tyche im Zeitalter des Hellenismus III. Welt, Natur, Geschichte: Drei Sphären von Kontingenz und Zufall (1) Contingentia mundi: Die Welt als Sphäre von Kontingenz in der Schöpfungstheologie (2) Natur als Sphäre von Kontingenz und Zufall (a) Die Perspektive der Naturwissenschaften (Darwin, Heisenberg, Monod, Gould) (b) Die Perspektive der Philosophie (Boutroux, Peirce) (c) Die Perspektive der Theologie (Pannenberg, James) (3) Geschichte als Sphäre von Kontingenz und Zufall (a) Die Perspektive der Geschichtswissenschaft (Meinecke, Schieder, Meyer, Wittram, Aron) (b) Der Protest gegen die Idee historischer Notwendigkeit (Popper, Berlin) (c) Die Unverfügbarkeit der Geschichte (Lübbe, Schapp, Musil) IV. Kontingenz und Zufall in der Geschichte. Eine Auseinandersetzung mit Arnd Hoffmanns Studie Zufall und Kontingenz in der Geschichtstheorie Zweiter Teil: Ideengeschichtliche Skizzen V. Historismus und Romantik: Das Unverfügbare und das Verfügbare in der Geschichte (1) Kontingenz und Zufall in der Geschichte: Eine Auseinandersetzung mit Reinhart Koselleck (2) Der Historismus und das Unverfügbare in der Geschichte (3) Die Romantik und das Verfügbare in der Geschichte VI. Diskontinuität, Wandel und Kontingenz in der Geschichte: J. G. A. Pocock und die Zeitanschauungen der Frühen Neuzeit (1) Pocock und die Suche nach Zeitanschauungen (2) Pococks Typologie von Zeitanschauungen (3) Kontingenz in der Frühen Neuzeit: historische versus fortunadominierte Zeitanschauung (4) Die Geburt der historischen Zeitanschauung aus dem Geiste der europäischen Rechtsgeschichte (5) Historismus avant la lettre: Wann, wo und wie entstand der Historismus? (6) Historismus avant la lettre: Wer waren die Vorläufer Vicos? VII. Virtu vince fortuna: Zur Ideengeschichte eines Topos (1) Fortuna in der römischen Antike (2) Fortuna in der Spätantike (3) Fortuna in der italienischen Renaissance (4) Fortuna bei Machiavelli und Guicciardini (5) Fortuna in der Frühen Neuzeit: Der historische Kontext (6) Fortuna im Neostoizismus (Lipsius, Du Vair) (7) Fortuna im elisabethanischen Drama (Marlowe, Shakespeare) (8) Fortuna in der spanischen Literatur des siglo de oro (Graciän, Quevedo) (9) Fortuna in der Literatur des Barock (Lohenstein, Gryphius) Dritter Teil: Philosophische Schlussfolgerungen VIII. Ironie, Skepsis, Religion: Drei Formen von Kontingenzbewältigungspraxis und eine Erinnerung an William James (1) Richard Rorty und die Ironie (2) Odo Marquard und die Skepsis (3) Hermann Lübbe und die Religion (4) William James und die Selbsttranszendenz Literaturverzeichnis (a) Primärliteratur (b) Sekundärliteratur Abbildungen Personenregister 17. Leibniz an Pierre-Daniel Huet, [Ende April / Anfang Mai 1695]18. Leibniz an Rudolf Christian von Bodenhausen fÃ1/4r Antonio Alber t i, [24. Juni 1695]; 19. Vincent Placcius an Leibniz, 19. (29.) Juni 1695; 20. Leibniz an Henri Basnage de Bauval, 20./30. Juni 1695; 21. Leibniz an Vincent Placcius, 25. Juni (5. Juli) 1695; 22. Leibniz an Simon Foucher, 5./15. Juli 1695; 23. Leibniz an Claude Nicai s e, 13./23. Juli 1695; 24. Leibniz an Henri Basnage de Bauval, 16./26. Juli 1695; 25. Vincent Placcius an Leibniz, [11. August 1695]; 26. Vincent Placcius fÃ1/4r Leibniz, [11. August 1695] 36. Johann Christoph Sturm an Christoph Pfautz fÃ1/4r Leibniz, 31. Oktober (10. November) 169537. Leibniz fÃ1/4r Johann Christoph Sturm, [Mitte bis Ende November 1695]; 38. Leibniz an Mentet Kettwi g, 7. (17.) November 1695; 39. Claude Nicaise an Leibniz, 20. November 1695; 40. Henri Basnage de Bauval an Leibniz, 23. Dezember [1695]; 41. Gerhard Meier (Hamburg) an Leibniz, 28. Dezember 1695 (7. Januar 1696); 42. Leibniz an Henri Basnage de Bauval, 3./13. Januar 1696; 43. Leibniz an [Henri Basnage de Bauva l], [13. Januar 1696]; 44. Mentet Kettwig an Leibniz, 4. (14.) Februar 1696 VORWORT; EINLEITUNG; BERSICHTBER PHILOSOPHISCH RELEVANTE BRIEFE DER JAHRE 1695-1700; BRIEFWECHSEL 1695 - 1700; 1. Leibniz an Nicolas Malebranche, 27. Dezember 1694 (6. Januar 1695); 2. Henri Basnage de Bauval an Leibniz, 7. Januar 1695; 3. Leibniz fÃ1/4r Friedrich Boguslav Dobrzensky, 25. Januar (4. Februar) 1695; 4. Leibniz an Friedrich Boguslav Dobrzensky, 26. Januar (5. Februar) 1695; 5. Antonio Alber t i an Rudolf Christian von Bodenhausen, 5. Februar 1695; 6. Friedrich Boguslav Dobrzensky an Leibniz, [Nach dem 5. Februar 1695]
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