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Konstruktionen von Europa : Die europäische Identität und die Kulturpolitik der Europäischen Union

معرفی کتاب «Konstruktionen von Europa : Die europäische Identität und die Kulturpolitik der Europäischen Union» نوشتهٔ Gudrun Quenzel، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2005. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Arbeit untersucht die Identitätspolitik der EU anhand ausgewählter Felder europäischer Kulturpolitik. Denn im Spannungsfeld zwischen nationalen und supranationalen Identitätsangeboten kristallisiert sich eine zukunftsorientierte Inszenierung europäischer Identität heraus, die sich weniger gegen die klassischen Gegenidentitäten #on("i")#Russland#off("i")# und #on("i")#Türkei#off("i")# abgrenzt, sondern gegen die eigene kriegerisch-nationalistische Vergangenheit. Die materialreiche empirische Studie zieht systematisch von EU-Rechtsakten bis zur Tagespresse Daten unterschiedlichster Art heran, um Diskursverläufe jenseits der etablierten Kategorien zu erfassen. Inhalt Einleitung 1. Theoretische und methodische Vorüberlegungen 1.1 Kollektive Identität als Ergebnis eines Identifikationsprozesses 1.1.1 Subjekt der Identifikation 1.1.2 Objekte der Identifikation 1.1.3 Verhältnis von Subjekt und Identifikationsobjekt 1.2 Subjekte und Identifikationsobjekte als Effekte diskursiver Praxis in der diskurstheoretischen Tradition Michel Foucaults 34 1.2.1 Wissens- und Bedeutungsproduktion 1.2.2 Subjektkonstitution und Identitätsproduktion 1.2.3 Diskursive Strategien als Interventionen im „Kampf um die Deutungsmacht“ 1.3 Überlegungen zur empirischen Erfassbarkeit von Diskursen 1.3.1 Das Problem der Zirkularität 1.3.2 Die Feldanalysen Pierre Bourdieus als Ausgangspunkt für Diskursanalysen 1.4 Planung und Aufbau der Untersuchung 2. Der diskursive Kontext europäischer Kulturpolitik 2.1 Die gesellschaftliche Funktion von Kunst und ihr Beitrag zur Formierung kollektiver Identität 2.1.1 Hoch- und Populärkultur 2.1.2 Kulturelles Kapital und Kunstrezeption 2.1.3 Im Feld der Macht – in Opposition zur Macht 2.1.4 Der Kampf um künstlerische Anerkennung 2.1.5 Prozesse der Inklusion – die Vermittlung (nationaler) kultureller Codes 2.2 Kunst und Kulturpolitik 2.2.1 Unterschiede und Gemeinsamkeiten nationaler Kulturpolitik in (West-)Europa 2.2.2 Interventionen im kulturellen Feld 2.2.3 Funktionen und Aufgaben der EU-Kulturpolitik 2.2.4 Entstehung und Relevanz der geltenden Rechtsakte zur Kulturpolitik 3. Konstruktionen von Europa 3.1 Kontinent Europa 3.1.1 Bedeutende Gegenidentitäten: „der Osten“ und die USA 3.1.2 Subkontinent Balkan 3.2 Zivilisation und technischer Fortschritt 3.3 Christliches Abendland 3.3.1 Säkularisierung 3.4 Ästhetische Einheit 3.5 Diskussionskultur und reflexive Wissensgemeinschaft 3.6 Europa der Nationen 3.7 Klassen, Schichten, Milieus 3.8 Arbeitsethik und Wohlfahrtsstaat 3.9 Wertegemeinschaft und Verfassungspatriotismus 3.10 Europa als Kommunikationsgemeinschaft 3.11 Negative Erinnerungsgemeinschaft 3.12 Konstruktionen von Europa mit ihren internen und externen Anderen 4. Analyse der Europakonstruktionen in den geltenden Rechtsakten 4.1 Vom „Europa der Nationen“ zur „Nation Europa“? 4.1.1 Territoriale Identitäten – homogene Kulturen 4.1.2 Einheit in der Vielfalt 4.1.3 Umwertung nationaler in europäische Kulturgüter 4.1.4 Nationale Vergangenheit – europäische Zukunft 4.1.5 Integrationsstrategien und Subjektanrufungen: Umwertung nationaler Identität 4.2 Europa – zwischen kultureller Vielfalt und ästhetischer Einheit 4.2.1 Ein gemeinsames europäisches Kulturerbe 4.2.2 Die Vererbung des Kulturerbes 4.2.3 Kunst repräsentiert 4.2.4 Kollektivkonstruktion durch kulturelle Ereignisse 4.2.5 Integrationsstrategien und Subjektanrufungen: Repräsentation und Netzwerke 4.3 Europa als Wertegemeinschaft 4.3.1 Europäischer Verfassungspatriotismus 4.3.2 Die Freiheit der Kunst 4.3.3 Integrationsstrategien und Subjektanrufungen: Repräsentation demokratischer Kultur 4.4 Die europäische Kommunikationsgemeinschaft 4.4.1 Zusammenarbeit und Vernetzung 4.4.2 Einbindung der Bürger/innen in den Kommunikationsraum 4.4.3 Die Intellektuellen als Träger europäischer Identität 4.4.4 Vernetzte Repräsentationen 4.4.5 Integrationsstrategien und Subjektanrufungen: Netzwerke und Repräsentation 4.5 Selten verwendete Europabilder 4.5.1 Kontinent Europa: im Dialog mit den Anderen 4.5.2 Keine christliche Gemeinschaft 4.5.3 Zivilisation und technischer Fortschritt 4.5.4 Reflexive Wissensgemeinschaft 4.5.5 Wohlfahrtsstaat und Arbeitsethik 4.5.6 Europa als negative Erinnerungsgemeinschaft 4.6 Strategien europäischer Identitätskonstruktionen 5. Kulturelle Repräsentationen von Europa – Zwei europäische Kulturhauptstädte im Vergleich 5.1 Kontinent Europa: Im Dialog mit sich selbst 5.1.1 Graz: Von der Brücke zwischen Ost und West zur Mitte Europas 5.1.2 Das Schengener Abkommen und die EU-Außengrenzen 5.1.3 Salamanca: kultureller Kreuzungspunkt 5.2 Christliches Abendland 5.3 Ästhetische Einheit: Europa und die Welt 5.3.1 Die Herausstellung der (west-)europäischen Kunstgeschichte 5.3.2 Die gezielte Inklusion Osteuropas in den europäischen Kunstdiskurs 5.3.3 Japan als neues europäisches Gegenüber 5.4 Europa der Nationen 5.5 Reflexive Wissensgemeinschaft: Universitäts- und Rechtskultur 5.6 Europa als Wertegemeinschaft: Toleranz, Demokratie und Menschenrechte 5.7 Negative Erinnerungsgemeinschaft: Europäisierung von Opfern und Tätern 5.8 Selten verwendete Europabilder 5.8.1 Zivilisation und technischer Fortschritt 5.8.2 Klassen, Schichten, Milieus 5.8.3 Arbeitsethik und Wohlfahrtsstaat 5.8.4 Die europäische Kommunikationsgemeinschaft 5.9 Integrationsstrategien und Subjektanrufungen 6. Fazit und Ausblick 7. Literatur 8. Analysierte Dokumente 9. Anhang Die Arbeit untersucht die Identitätspolitik der EU anhand ausgewählter Felder europäischer Kulturpolitik. Denn im Spannungsfeld zwischen nationalen und supranationalen Identitätsangeboten kristallisiert sich eine zukunftsorientierte Inszenierung europäischer Identität heraus, die sich weniger gegen die klassischen Gegenidentitäten Russland und Türkei abgrenzt, sondern gegen die eigene kriegerisch-nationalistische Vergangenheit. Die materialreiche empirische Studie zieht systematisch von EU-Rechtsakten bis zur Tagespresse Daten unterschiedlichster Art heran, um Diskursverläufe jenseits der etablierten Kategorien zu erfassen. Kultur,Identität,Diskurs,Europa,Politik,Europäische Politik,Kulturpolitik,Kultursoziologie,Kulturwissenschaft,Politikwissenschaft,Culture,Europe,Politics,European Politics,Cultural Policy,Sociology of Culture,Cultural Studies,Political Science Die Arbeit untersucht die Identitätspolitik der EU anhand ausgewählter Felder europäischer Kulturpolitik. Denn im Spannungsfeld zwischen nationalen und supranationalen Identitätsangeboten kristallisiert sich eine zukunftsorientierte Inszenierung europäischer Identität heraus, die sich weniger gegen die klassischen Gegenidentitäten Russland und Türkei abgrenzt, sondern gegen die eigene kriegerisch-nationalistische Vergangenheit. Die materialreiche empirische Studie zieht systematisch von EU-Rechtsakten bis zur Tagespresse Daten unterschiedlichster Art heran, um Diskursverläufe jenseits der etablierten Kategorien zu erfassen.-- Provided by publisher The work examines the identity politics of the EU on the basis of selected fields of European cultural politics. Because in the field of tension between national and supranational identity offers, a future-oriented staging of European identity emerges that is less opposed to the classic counter-identities #on ("i") # Russia # off ("i") # and #on ("i") # Turkey # off ("i") # delimits, but against its own warlike-nationalistic past. The material-rich empirical study systematically draws on data of all kinds, from EU legal acts to the daily press, in order to record the course of discourse beyond the established categories
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