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Konstruktion Sozialer Identität: Studien Zum Reinheitsverständnis Im Antiken Judentum Und Im Neuen Testament : Studien Zum Reinheitsverständnis Im Antiken Judentum Und Im Neuen Testament

معرفی کتاب «Konstruktion Sozialer Identität: Studien Zum Reinheitsverständnis Im Antiken Judentum Und Im Neuen Testament : Studien Zum Reinheitsverständnis Im Antiken Judentum Und Im Neuen Testament» نوشتهٔ Milena Hasselmann، منتشرشده توسط نشر Koninklijke Brill N.V. در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان انگلیسی ارائه شده است.

Why do questions of purity play a minor role in the New Testament when the majority of the texts are of Jewish origin and character? To answer this question, the present study analyses the forming of identity as a central function to purity in ancient Jewish sources. Using the theory of social identity according to Henri Taijfel and John Turner, Milena Hasselmann examined the importance of purity texts in the New Testament and in other ancient Jewish sources for the construction of social identity. On a broad basis of sources and with the help of Hebrew-language literature, which is little received in the German and English-language scientific context, it becomes a meaningful picture that places the purity texts of the New Testament in its wider environment. In doing so, she shows that the New Testament's handling of questions of purity is to be seen in continuity rather than discontinuity with other ancient traditions. Warum nehmen Reinheitsfragen einen verhältnismäßig geringen Stellenwert im Neuen Testament ein, wenn die Texte mehrheitlich jüdischen Ursprungs und jüdischer Prägung sind? Dieser Frage geht die vorliegende Studie nach und setzt zu ihrer Beantwortung bei einer zentralen Funktion, die Reinheit in anderen antiken jüdischen Quellen zukommt, ein: Reinheitsbestimmungen sind identitätsstiftend. Mit der Theorie der Sozialen Identität nach Henri Tajfel und John Turner untersucht Milena Hasselmann, welche Bedeutung Reinheitstexte im Neuen Testament und in anderen antikjüdischen Quellen für die Konstruktion sozialer Identität haben. Auf einer breiten Quellenbasis und unter Hinzuziehung hebräischsprachiger Literatur, die im deutsch- und englischsprachigem Wissenschaftskontext wenig rezipiert wird, entwirft sie ein aussagekräftiges Bild, das die Reinheitstexte des Neuen Testament in dessen weitere Umwelt einordnet. Sie zeigt damit, dass der neutestamentliche Umgang mit Reinheitsfragen in Kontinuität zu anderen antiken Traditionen zu sehen ist. Inhaltsverzeichnis 6 Vorwort 10 Kapitel 1 Einleitung 12 1.1 Einführung der Kategorie „Identität‟ 16 1.2 Forschungsgeschichte im Überblick 31 1.2.1 Innere statt äußere Reinheit oder: Moral statt Kult 36 1.2.2 Die Autorität Jesu oder: Ein dynamisches Reinheitsverständnis 42 1.2.3 Händewaschen als Paradosis oder: Die Diskussion um Schrift vs. Tradition 49 1.2.4 Neuer Aufbruch oder: Die Modifizierung des Reinheitsverständnisses als Vorbereitung zur Völkermission 52 1.2.5 Zusammenfassung 57 Kapitel 2 Begriffliche Grundlagen im Alten Testament 59 2.1 Die Hebräische Bibel 61 2.1.1 Die Grundbegriffe für Reinheit in der Hebräischen Bibel 62 2.1.2 Die Grundbegriffe für Unreinheit in der Hebräischen Bibel 70 2.1.3 Sonderfälle חטא und כפר 74 2.2 Die Septuaginta 77 2.2.1 Methodische Vorüberlegungen 78 2.2.2 Reinheits- und Unreinheitsbegriffe 83 2.2.3 Reinheit in der lxx im Vergleicht zur Hebräischen Bibel 90 2.3 Ergebnis: Beschreibung und Kategorisierung 91 Exkurs: Kult und Moral als Beschreibungsraster für Reinheit? 95 2.4 Zusammenfassung 101 Kapitel 3 Rein sein, um dabei zu sein: Die Texte des Alten Testaments 103 3.1 Reinheitsbestimmungen als Kategorisierung – Lev 12–15 103 3.2 Sexualbestimmungen als Element sozialer Identität – Lev 18 110 3.3 Fremdgötterei als Unreinheit – Ez 20 und 36 115 3.4 Reinheit im Psalter – am Beispiel von Ps 51 120 3.5 Mischehen als Unreinheit – Esr 9/Neh 13 125 3.6 Fazit 129 Kapitel 4 Reinheit am Rande: Die Schriften des Flavius Josephus 132 4.1 Identität als Topos in den Werken des Josephus Flavius 136 4.2 Reinheit als Topos in den Werken des Flavius Josephus 138 4.3 Die Darstellung alttestamentlicher Reinheitstopoi 140 4.4 Eigenständige Akzente und Intentionen 151 4.4.1 Reinheitstermini im forensischen Kontext 152 4.4.2 Reinheit und Zeugung 153 4.4.3 Reinheit im Tempelkontext 155 4.5 Fazit 159 Kapitel 5 Die Reinen, das sind wir: Die gruppenbezogenen Texte aus Qumran 162 5.1 Einleitung 162 5.1.1 Forschungsgeschichtlicher Überblick 164 5.1.2 Textauswahl und Reinheitsbegrifflichkeit in den Schriftrollen 175 5.1.3 Bezüge zu den Traditionen der Hebräischen Bibel 176 Exkurs: Gemeinschaftsmähler in Qumran und ihr Verhältnis zu Fragen der Reinheit 178 5.2 Reinheitsfragen und soziale Identität 185 5.2.1 Einführung in die gruppenbezogenen Texte 186 5.2.2 Reinheitsbestimmungen in CD und 1QS 189 5.2.3 Priestertum der Gemeinschaft 199 5.2.4 Unreinheit und Sünde 202 5.3 Fazit 208 Kapitel 6 Rein sein in unreiner Umgebung: Die Texte der Mischna 210 6.1 Einleitung 210 6.2 Reinheit und Unreinheit in den Texten der Mischna – ein Überblick 218 Exkurs: Die Diskussion um das Selbstverständnis der Pharisäer in der Mischna 229 6.3 Die „Anderen‟ in der Mischna I: Der Am ha-Aretz 235 6.3.1 Der Am ha-Aretz im Traktat Demai 238 6.3.2 Der Am ha-Aretz im Traktat Toharot 242 6.3.3 Der Am ha-Aretz in weiteren ausgewählten Mischnastellen 247 6.3.4 Der Am ha-Aretz als Testfall 251 6.4 Die „Anderen‟ in der Mischna II – Die Nichtjuden 255 6.4.1 Die Unreinheit der Nichtjuden in der Diskussion 256 6.4.2 Das Dekret über achtzehn Streitfragen 259 6.4.3 Nichtjuden sind unrein wie Ausflüssige oder wie an Toten Verunreinigte 262 6.4.4 Nichtjuden sind nicht von Unreinheit betroffen – die Gegenstimmen 265 6.4.5 Nichtjuden – rein oder unrein? 268 6.5 Fazit 270 Kapitel 7 Reinheit im Dienst der Völkermission: Die Texte des Neuen Testaments 275 7.1 Ein begrifflicher und textlicher Überblick 275 7.1.1 Anknüpfung an biblische Reinheitstraditionen 281 7.1.2 Reinheit als Teil einer Argumentationsstrategie 286 7.1.3 Theologische Diskussionen über Reinheitsfragen 288 7.1.4 Sünde als Unreinheit 290 7.1.5 Textauswahl und Methodik 292 7.2 Reinigung als Integration: Mk 1,39–45 293 7.2.1 Einleitung und Übersetzung 293 7.2.2 Textbeschreibung 297 7.2.3 Reinheit als Funktion sozialer Identität in Mk 1,39–45 309 7.3 Gemeinschaft durch Reinheit: Apg 10–11 311 7.3.1 Einleitung und Übersetzung 311 7.3.2 Textbeschreibung 317 7.3.3 Apg 10–11 als Diskurs über soziale Identität 326 7.4 Einheit auf Kosten der Reinheit: Röm 14 329 7.4.1 Einleitung und Übersetzung 329 7.4.2 Textbeschreibung 331 7.4.3 Reinheit als Faktor sozialer Identität in der Gemeinde in Rom 344 7.5 Absonderung der Reinen: 2Kor 6,14–7,1 347 7.5.1 Einleitung und Übersetzung 347 7.5.2 Textbeschreibung 349 7.5.3 Der Zusammenhang von Reinheit und sozialer Identität in 2Kor 6,14–7,1 362 7.6 Fazit 366 Kapitel 8 Synthese und Ausblick 372 8.1 Synthese der Ergebnisse 373 8.1.1 Reinheit als Aspekt interner sozialer Identität 374 8.1.2 Reinheit und das Verhältnis zu „den Anderen‟ 377 8.1.3 Reinheit als relationales Phänomen 378 8.2 Thematischer Ausblick 382 8.2.1 Reinheit und die Frage nach der bleibenden Geltung der Tora 382 8.2.2 Die Taufe als Reinigungsritual 383 8.2.3 Reinheit und die Frage nach dem „Parting of the Ways‟ 385 Literaturverzeichnis 390 Autor*innenregister 414 Stellenregister 420 Warum nehmen Reinheitsfragen einen verhältnismässig geringen Stellenwert im Neuen Testament ein, wenn die Texte mehrheitlich jüdischen Ursprungs und jüdischer Prägung sind? Dieser Frage geht die vorliegende Studie nach und setzt zu ihrer Beantwortung bei einer zentralen Funktion, die Reinheit in anderen antiken jüdischen Quellen zukommt, ein: Reinheitsbestimmungen sind identitätsstiftend. Mit der Theorie der Sozialen Identität nach Henri Tajfel und John Turner untersucht Milena Hasselmann, welche Bedeutung Reinheitstexte im Neuen Testament und in anderen antikjüdischen Quellen für die Konstruktion sozialer Identität haben. Auf einer breiten Quellenbasis und unter Hinzuziehung hebräischsprachiger Literatur, die im deutsch- und englischsprachigem Wissenschaftskontext wenig rezipiert wird, entwirft sie ein aussagekräftiges Bild, das die Reinheitstexte des Neuen Testament in dessen weitere Umwelt einordnet. Sie zeigt damit, dass der neutestamentliche Umgang mit Reinheitsfragen in Kontinuität zu anderen antiken Traditionen zu sehen ist "Why do questions of purity play a minor role in the New Testament when the majority of the texts are of Jewish origin and character? To answer this question, the present study analyses the forming of identity as a central function to purity in ancient Jewish sources. Using the theory of social identity according to Henri Taijfel and John Turner, Milena Hasselmann examined the importance of purity texts in the New Testament and in other ancient Jewish sources for the construction of social identity. On a broad basis of sources and with the help of Hebrew-language literature, which is little received in the German and English-language scientific context, it becomes a meaningful picture that places the purity texts of the New Testament in its wider environment. In doing so, she shows that the New Testament's handling of questions of purity is to be seen in continuity rather than discontinuity with other ancient traditions"-- Provided by publisher
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