Konstellationen Negativ-Utopischen Denkens: Ein Beitrag Zu Adornos Aporetischem Verfahren (Alber Thesen Philosophie) (German Edition)
معرفی کتاب «Konstellationen Negativ-Utopischen Denkens: Ein Beitrag Zu Adornos Aporetischem Verfahren (Alber Thesen Philosophie) (German Edition)» نوشتهٔ Jochen Gimmel، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
"Der Versöhnung dient Dialektik." Das Konzept der negativen Dialektik lässt sich als das Vorhaben verstehen, Dialektik durch dialektische Mittel zu überwinden. Doch wie geht die radikale Kritik gesellschaftlicher Verhältnisse und traditioneller Denkformen, eine Fundamentalkritik des "falschen Ganzen", zusammen mit einem emphatischen Begriff von Utopie, mit der Idee einer Versöhnung von Menschheit und Natur? In dieser Frage kommt ein Spannungsverhältnis zum Ausdruck, das das gesamte Werk Adornos prägt und sich in paradoxalen und aporetischen Gedankenfiguren ausdrückt. Diese Untersuchung rekonstruiert das negativ-utopische Denken Adornos, indem es dessen Leitmotive in ideengeschichtlichen Konstellationen transparent macht. Inhalt I. Einleitung I.1. Zur Forschung, Thematik und Aktualität der Untersuchung I.2. Aufbau und Thesen der Arbeit I.3. Methode II. Totalität und Utopie II.1. Aufriss II.2. Bann – negative Totalität II.2.1. Bann: Macht und Ohnmacht II.2.2. Formen des Banns: Gesellschaftlicher Zwang und identifizierendes Denken II.2.3. Vorrang des Subjekts II.2.4. Identifizierendes Denken als geschichtlich Gewordenes II.2.5. Aporie des Banns II.2.6. Der gebannte Widerspruch II.3. Kritik und Negativität II.3.1. Aufriss II.3.2. Das negative Vorgehen von Kritik II.3.3. Erfahrung des Leidens II.3.4. Dialektik im Widerspruch II.3.5. Denken gegen das Denken II.4. Exkurs und Zusammenfassung: Metaphysische Erfahrung und Verzweiflung II.4.1. Die negativistische Ausgangslage a. Das Denken in Selbstwidersprüchen angesichts einer Totalität des Falschen b. Leid und Schein als Grundbestimmungen des Ganzen c. Metaphysische Erfahrung als Grundlage negativistischer Theorie angesichts des falschen Ganzen d. Das falsche Ganze bei Schopenhauer und Adorno e. Das radikale Nein zur Welt als Akt immanenter Transzendenz – ›Bewusstsein der Unmöglichkeit um der Möglichkeit willen‹ f. Verzweiflung und Resignation II.4.2. Erfahrung a. Metaphysische Erfahrung b. Leiberfahrung c. Erfahrung des Mitleids d. Erfahrung von Auschwitz II.4.3. Resignation: metaphysischer Pessimismus und negative Utopie II.5. Anfangendes Denken II.5.1. Prima philosophia als anfangendes Denken II.5.2. Die nachträgliche Vorrangigkeit bei Hegel II.5.3. Utopische Ganzheit II.5.4. Adornos Stellung zum Ganzen ausgehend von Kants Erkenntniskritik II.5.5. Selbstnegation als Transzendenz II.5.6. Monade, Fragment und Konstellation als Vollzugsformen von Versöhnung II.5.6.1. Monade II.5.6.2. Fragment und Gespräch II.5.6.3. Konstellation III. Die Schuld des Selbst angesichts der Utopie vom neuen Menschen III.1. Aufriss III.2. Schuld als Beziehungsmodalität des Menschen III.3. Selbst-Setzung, Selbst-Überwindung, Selbst-Begrenzung III.3.1. Die Schuld des Unverantwortbaren und Verantwortung aus Schuld im utopischen Anspruch der Aufklärung III.3.2. Aporien des Fortschritts III.3.3. Nietzsches Selbstüberwindung im Lichte des utopischen Denkens III.3.3.1. Die ja-sagende Schuld des Herrn III.3.3.2. Die ökonomische Schuld des Christen III.3.3.3. Die Schuld der Verdrängung III.3.3.4. Zusammenfassung und Konsequenz III.3.4. Selbstbegrenzung III.3.4.1. Zusammenfassung und Zuspitzung auf den Ansatz Adornos III.3.4.2. Adornos Kritik am Freiheitsbegriff als monadologische Struktur III.3.4.3. Adornos utopische Wendung des kantschen Freiheitsbegriffs III.3.4.4. Widerstand als Freiheitsvollzug III.3.4.5. Selbstbegrenzung angesichts des Anderen. Adorno und Kierkegaard III.3.4.6. Schuld und utopischer Anspruch III.4. Ethisch-aporetische Modelle negativ-utopischen Denkens III.4.1. Aufriss III.4.2. Ungeheure Verantwortung. Die utopische Dimension der Verantwortung ausgehend von Walter Benjamin III.4.2.1. Benjamins Auseinandersetzung mit Recht und Gerechtigkeit III.4.2.2. Adornos Radikalisierung von Benjamins Begriff der Verantwortung III.4.2.3. Der Begriff utopischer Gerechtigkeit III.4.3. Muße als Friede III.4.3.1. Muße als Selbstkritik des Denkens III.4.3.2. Muße als Versenkung III.4.3.3. Muße als Stilllegung der Dialektik des Falschen III.4.3.4. Muße und Humanität III.4.3.5. Muße als Friede III.5. Exkurs: Zum Wahrheitsbegriff negativ-utopischen Denkens III.5.1. Das utopische und theologische Moment der Wahrheit III.5.2. Das Messianische und die Spannung zwischen Geschichte und Erlösung III.5.3. Spannung ohne Standort: Die Unmöglichkeit umwillen der Möglichkeit III.5.4. Das Versprechen als Versuch IV. Schluss V. Literatur
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