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Konfuzianismus: Kontinuität und Entwicklung - Studien zur chinesischen Geistesgeschichte (hg. und übersetzt von Stephan Schmidt)

معرفی کتاب «Konfuzianismus: Kontinuität und Entwicklung - Studien zur chinesischen Geistesgeschichte (hg. und übersetzt von Stephan Schmidt)» نوشتهٔ Chun-chieh Huang (editor); Stephan Schmidt (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2015. این کتاب در 2 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Dieser Band ist eine anschauliche Einführung in die faszinierende und komplexe Geistesgeschichte Chinas, insbesondere in die konfuzianische Tradition. Präsentiert wird eine repräsentative Auswahl erstmals ins Deutsche übersetzter Arbeiten aus dem umfangreichen Schaffen von Chun-chieh Huang, einem ausgewiesenen Spezialisten. Im Zentrum stehen klassische Texte des chinesischen Altertums, deren Rezeptions- und Wirkungsgeschichte anhand von Einzelstudien nachvollzogen wird, um die oft verdeckte Dynamik der Aufnahme und Weitergabe bestimmter Denkinhalte verständlich zu machen. Die Texte schlagen einen Bogen vom Altertum bis in die Gegenwart und verdeutlichen die zeitüberdauernde Lebendigkeit und Relevanz des chinesischen Denkens. Inhalt Vorwort des Übersetzers und Herausgebers Kapitel 1: Über das Verhältnis von Klassiker-Auslegung und philosophischer Konstruktion am Beispiel von Zhu Xis Kommentierung der Vier Bücher 1.1 Einleitung 1.2 Die anleitende Funktion der philosophischen Konstruktion: Klassiker-Auslegung im Kontext von Zhu Xis philosophischem System 1.3 Die Spannung zwischen Klassiker-Auslegung und philosophischer Konstruktion 1.3.1 Spannungen hinsichtlich der sprachlichen Gestalt 1.3.2 Spannungen hinsichtlich der Denkinhalte 1.4 Zu einem dynamischen Ausgleich zwischen Klassiker-Auslegung und philosophischer Konstruktion 1.5 Schluss Kapitel 2: Zum Problem der Geschichtlichkeit im Kontext der konfuzianischen Klassiker-Auslegung 2.1 Problemstellung 2.2 Die Besonderheit der konfuzianischen Auslegungslehre und die Geschichtlichkeit des Interpreten 2.2.1 Das Problem der Praxis 2.2.2 Der existenzielle und erfahrungsmäßige Charakter der Auslegung 2.3 Die Geschichtlichkeit des Auslegers als Katalysator bei der Generierung des Sinns der kanonischen Schriften 2.3.1 Die Katalysatorfunktion der Geschichtlichkeit 2.3.2 Die Vermittlung durch die Kommentarliteratur 2.3.3 Die Frage nach dem Umgang mit der Geschichtlichkeit 2.4 Der Dialog zwischen kanonischer Schrift und Ausleger als Lebensquelle der Tradition Kapitel 3: Zur Beziehung zwischen der Interpretation kanonischer Schriften und politischer Macht in Ostasien 3.1 Einleitung 3.2 Der Einfl uss politischer Macht auf die Auslegung der kanonischen Schriften 3.2.1 Die Durchsetzung neuer Bedeutungen konfuzianischer Kernbegriff e 3.2.2 Der Filter-Eff ekt politischer Macht im Kontext der Klassiker-Auslegung 3.3 Politische Interpretationen der kanonischen Schriften 3.4 Schluss Kapitel 4: Der Körper im Konfuzianismus Ostasiens 4.1 Problemstellung 4.2 Der Herzgeist ›mitten im‹ Körper: Ein Überblick 4.3 Von der Selbstkultivierung zur sozialen und politischen Entwicklung 4.4 Sozialisierung des Herzgeistes und Politik des Körpers 4.5 Das Qi als Ausdruck einer ›Mitten-in-Physik‹ von Person und Kosmos 4.6 Schluss Kapitel 5: Auslegungen des Buches Mengzi im modernen Konfuzianismus des 20. Jahrhunderts 5.1 Einleitung 5.2 Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Denken von Xu Fuguan, Tang Junyi und Mou Zongsan 5.3 Herzgeist und menschliche Natur bei Menzius: Neue Auslegungen 5.3.1 Tang Junyi 5.3.2 Mou Zongsan 5.3.3 Xu Fuguan 5.4 Lektüren von Menzius’ politischer Lehre im modernen Konfuzianismus 5.5 Schluss Kapitel 6: Versuch einer Typologie: Konfuzianische Hermeneutik als Politik, Pilgerschaft und Apologetik 6.1 Konfuzianische Hermeneutik als Politik: Die songzeitlichen Kontroversen um das Buch Mengzi 6.1.1 Kontroversen um das Mengzi: Die Gründe 6.1.2 Kontroversen um das Mengzi: Die Inhalte 6.1.3 Politische Dimensionen konfuzianischer Hermeneutik 6.2 Konfuzianische Hermeneutik als Pilgerschaft: Wang Yangming 6.2.1 Wang Yangmings Auslegung des Mengzi 6.2.2 Wang Yangmings Hermeneutik als Pilgerschaft 6.2.3 Zwischenbetrachtung 6.3 Konfuzianische Hermeneutik als Apologetik: Dai Zhen 6.3.1 Der Ansatz Dai Zhens 6.3.2 Dai Zhens Auslegung des Mengzi 6.3.3 Kritische Diskussion 6.4 Schluss Anhang Glossar zentraler Begriff e Textnachweise Auswahlbibliographie Dieser Band ist eine anschauliche Einführung in die faszinierende und komplexe Geistesgeschichte Chinas, insbesondere in die konfuzianische Tradition. Präsentiert wird eine repräsentative Auswahl erstmals ins Deutsche übersetzter Arbeiten aus dem umfangreichen Schaffen von Chun-chieh Huang, einem ausgewiesenen Spezialisten. Im Zentrum stehen klassische Texte des chinesischen Altertums, deren Rezeptions- und Wirkungsgeschichte anhand von Einzelstudien nachvollzogen wird, um die oft verdeckte Dynamik der Aufnahme und Weitergabe bestimmter Denkinhalte verständlich zu machen. Die Texte schlagen einen Bogen vom Altertum bis in die Gegenwart und verdeutlichen die zeitüberdauernde Lebendigkeit und Relevanz des chinesischen Denkens. China,Konfuzianismus,Klassiker,Geistesgeschichte,Kulturgeschichte,Literatur,Religion,Asiatische Geschichte,Religionsgeschichte,Geschichtswissenschaft,Cultural History,Literature,Asian History,History of Religion,History
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