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Konfessionelle Selbst- Und Fremdbezeichnungen: Zur Terminologie Der Religionsparteien Im 16. Jahrhundert (Colloquia Augustana) (German Edition)

معرفی کتاب «Konfessionelle Selbst- Und Fremdbezeichnungen: Zur Terminologie Der Religionsparteien Im 16. Jahrhundert (Colloquia Augustana) (German Edition)» نوشتهٔ Jörgensen, Bent، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In the Imperial Diets of the Protestant Reformation period, Catholic and Protestant factions stood in opposition to each other. Both sides claimed to represent Christian truth. For the Holy Roman Empire to maintain any capacity for action, people had to develop a way of speaking that allowed for communication between representatives of all faiths – a high-wire act at the intersection between political considerations and religious self-conception. Inhaltsverzeichnis 1. Vorbemerkungen 1.1 Zur Fragestellung 1.2 Forschungsüberblick 1.3 Der aktuelle konfessionelle Sprachgebrauch 2. Die Quellen 2.1 Zur Textsortenanalyse 2.2 Mögliche Unterscheidungskriterien für Textsorten 2.3 Die Klassifizierung des Quellenkorpus 3. Von ‚Christen‘, ‚Evangellosen‘ und ‚Katzenwollischen‘: Die konfessionelle Terminologie in theologisch-publizistischen Texten 3.1 Ein erster Überblick 3.2 Selbst- und Fremdbezeichnungen in lutherischen Schriften 3.2.1 Luthers Ablassthesen von 1517 als Initialzündung 3.2.2 Lasst uns Christen heißen: Lutherische Selbstbezeichnungen 3.2.3 vnser wider part, Teufel, Papisten, Rotten vnd alle Welt: Katholiken und Reformierte im Urteil lutherischer Polemik 3.3 Selbst- und Fremdbezeichnungen der römisch-katholischen Partei 3.3.1 Pro fidei catholice defensione: Katholische Selbstbezeichnungen 3.3.2 So hat die Lutherey vil Secten bracht: Die Reformatoren und ihre Anhänger aus katholischer Sicht 3.4 Selbst- und Fremdbezeichnungen der Reformierten 3.4.1 Ein einfaltiger verkünder des euangelij Christi Jesu: Selbst- und Fremdbezeichnungen bei Zwingli und seinen Anhängern 3.4.2 La Religion Chrestienne: Selbst- und Fremdbezeichnungen bei Calvin 3.4.3 ‚Reformation‘ – ‚reformiert‘: Epochenbegriff und Selbstbezeichnung 3.5 Die große Ausnahme: Irenische Tendenzen in der Publizistik 3.6 Zusammenfassung: Die gebräuchlichsten konfessionellen Namen in der polemischen Literatur 4. Zum offiziellen Sprachgebrauch der Kirchen im 16. Jahrhundert 4.1 Die päpstlichen Verurteilungsbullen gegen Luther 4.2 Die Lehrdekrete des Trienter Konzils 4.3 Evangelische Kirchenordnungen 4.3.1 Der ,amtliche Teil‘: Die Einführungsmandate der Obrigkeit 4.3.2 Der ,theologische‘ Teil: der christlichen kirchen notwendig stück 4.4 Zusammenfassung: Selbst- und Fremdbezeichnungen der Kirchen 5. Die Reichstage des 16. Jahrhunderts 5.1 Zur Reichstagsorganisation 5.2 Zur Periodisierung der Reichstage 6. Was publice zu wissen nötig: Ausschreiben, Propositionen und öffentliche Texte als Rahmen der Reichstagsverhandlungen 6.1 Die Rahmentexte und ihre Eigenschaften 6.2 Die erste Reihe von Reichstagen unter Karl V. 1521–1532 6.2.1 Die reichsrechtliche Ausgangsbasis: Der Wormser Reichstag von 1521 6.2.2 Von der Verurteilung zur Duldung: Reichstage 1522–1526 6.2.3 Über den Konflikt zur erneuten Duldung: Reichstage 1529–1532 6.3 ,Das Jahrzehnt der Vergleichung‘: Wichtige Weichenstellungen in der reichstagslosen Zeit 1532–1541 6.4 Die zweite Reihe von Reichstagen unter Karl V. 1541–1555 6.4.1 Lösungsversuche zwischen Religionsgespräch und Krieg: Reichstage 1541–1551 6.4.2 Der Augsburger Reichstag 1555 als reichsrechtlicher Wendepunkt 6.5 Reichstage nach 1555 6.5.1 Das allmähliche Verschwinden der Religionssache von der Tagesordnung: Reichstage 1557–1608 6.5.2 Im Schatten des Dreißigjährigen Krieges: Reichstage 1613–1654 6.6 Zwischenresümee: Der offizielle reichsrechtliche Sprachgebrauch 7. Exkurs: Wider den Feind gemeiner Christenheit: Das überkonfessionelle Vorgehen gegen Täufer und Türken 7.1 Die Täufer 7.1.1 Theologisch-publizistische Texte der Täufer und ihrer Gegner 7.1.2 Amtliche Texte gegen die Täufer auf regionaler und Reichsebene 7.2 Die Türken 7.2.1 Theologisch-publizistische Schriften zur Türkenbedrohung 7.2.2 Die Türkenbedrohung in den Reichsabschieden und ihr Zusammenhang mit der Glaubensspaltung 7.3 Zusammenfassung: Ungeahnte Gemeinsamkeiten 8. Die Verhandlungen auf den Reichstagen im Spiegel offizieller Quellen und persönlicher Stellungnahmen 8.1 Von den Gravamina bis zur Protestatio: Die Herausbildung zweier Konfessionsparteien 1521–1529 8.2 Der Sonderfall: Offizielle theologische Texte auf dem Augsburger Bekenntnisreichstag und die Folgen 8.3 Verhandlungen unter dem Eindruck der Türkenkriege 1542–1546 8.4 Verhandlungen zwischen Krieg und Frieden 1548–1555 8.5 Ausblick: Die Religionsgravamina bis 1613 9. Zusammenfassung und Ausblick 10. Anhang 10.1 Abkürzungsverzeichnis 10.2 Ungedruckte Quellen 10.3 Gedruckte Quellen 10.4 Literatur 10.5 Personenregister 10.6 Sachregister 10.6.1 Allgemeines Sachregister 10.6.2 Konfessionelle Selbst- und Fremdbezeichnungen Auf den Reichstagen der Reformationszeit standen sich katholische und evangelische Stände gegenüber. Theologen beider Seiten reklamierten in zahlreichen Streitschriften die christliche Wahrheit für sich und warfen ihren Kontrahenten Unglauben vor. Dies brachten sie auch durch die Namen zum Ausdruck, mit der sie die eigene wie die gegnerische Religionspartei belegten. In dieser aufgeheizten Situation war an eine konstruktive Arbeit auf den Reichsta-gen kaum zu denken. Um die Handlungsfähigkeit des Reiches zu erhalten, musste man also einen Sprachgebrauch entwickeln, der eine zielführende Kommunikation zwischen den Ständen aller Konfessionen überhaupt erst ermöglichte - ein Drahtseilakt zwischen politischer Rücksichtnahme und religiösem Selbstverständnis. Vorbemerkungen Die Quellen Von "Christen," "Evangellosen" und "Katzenwollischen" : die konfessionelle Terminologie in theologisch-publizistischen Texten Zum offi ziellen Sprachgebrauch der Kirchen im 16. Jahrhundert Die Reichstage des 16. Jahrhunderts Was publice zu wissen nötig : Ausschreiben, Propositionen und öffentliche Texte als Rahmen der Reichstagsverhandlungen Exkurs: Wider den Feind gemeiner Christenheit : das überkonfessionelle Vorgehen gegen Täufer und Türken Die Verhandlungen auf den Reichstagen im Spiegel offi zieller Quellen und persönlicher Stellungnahmen.

The book series of the Institut für Europäische Kulturgeschichte (Institute of European Cultural History) in Augsburg collects contributions to the cultural history of European premodernity, its ancient and medieval prerequisites, and its consequences and continuities reaching into modernity. In addition to topics such as information, knowledge, media and communication, and historical network research, it covers questions of European cultures of remembrance and collective identities.

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