معرفی کتاب «Konfessionelle Selbst- Und Fremdbezeichnungen: Zur Terminologie Der Religionsparteien Im 16. Jahrhundert (Colloquia Augustana) (German Edition)» نوشتهٔ Jörgensen, Bent، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2013. این کتاب در فرمت epub، زبان آلمانی ارائه شده است.
In the Imperial Diets of the Protestant Reformation period, Catholic and Protestant factions stood in opposition to each other. Both sides claimed to represent Christian truth. For the Holy Roman Empire to maintain any capacity for action, people had to develop a way of speaking that allowed for communication between representatives of all faiths – a high-wire act at the intersection between political considerations and religious self-conception. Auf den Reichstagen der Reformationszeit standen sich katholische und evangelische Stände gegenüber. Theologen beider Seiten reklamierten in zahlreichen Streitschriften die christliche Wahrheit für sich und warfen ihren Kontrahenten Unglauben vor. Dies brachten sie auch durch die Namen zum Ausdruck, mit der sie die eigene wie die gegnerische Religionspartei belegten. In dieser aufgeheizten Situation war an eine konstruktive Arbeit auf den Reichsta-gen kaum zu denken. Um die Handlungsfähigkeit des Reiches zu erhalten, musste man also einen Sprachgebrauch entwickeln, der eine zielführende Kommunikation zwischen den Ständen aller Konfessionen überhaupt erst ermöglichte - ein Drahtseilakt zwischen politischer Rücksichtnahme und religiösem Selbstverständnis. Vorbemerkungen Die Quellen Von "Christen," "Evangellosen" und "Katzenwollischen" : die konfessionelle Terminologie in theologisch-publizistischen Texten Zum offi ziellen Sprachgebrauch der Kirchen im 16. Jahrhundert Die Reichstage des 16. Jahrhunderts Was publice zu wissen nötig : Ausschreiben, Propositionen und öffentliche Texte als Rahmen der Reichstagsverhandlungen Exkurs: Wider den Feind gemeiner Christenheit : das überkonfessionelle Vorgehen gegen Täufer und Türken Die Verhandlungen auf den Reichstagen im Spiegel offi zieller Quellen und persönlicher Stellungnahmen.
The book series of the Institut für Europäische Kulturgeschichte (Institute of European Cultural History) in Augsburg collects contributions to the cultural history of European premodernity, its ancient and medieval prerequisites, and its consequences and continuities reaching into modernity. In addition to topics such as information, knowledge, media and communication, and historical network research, it covers questions of European cultures of remembrance and collective identities.
Biographical note: Bent Jörgensen, Lindau