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Kommunikationswissenschaftliche Geschlechterforschung : Zur Bedeutung der Frauen in den Massenmedien und im Journalismus

معرفی کتاب «Kommunikationswissenschaftliche Geschlechterforschung : Zur Bedeutung der Frauen in den Massenmedien und im Journalismus» نوشتهٔ Elisabeth Klaus (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften; Vs Verlag für Sozialwissenschaften در سال 1998. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Band dokumentiert umfassend die bisherigen Ergebnisse der kommunikationswissenschaftlichen Frauen- und Geschlechterforschung in Deutschland. Diese werden in einem systematischen theoretischen Zusammenhang eingebunden, der ihre vergleichende Wertung ermöglicht. Die Autorin leistet damit einen bedeutenden und überfälligen Beitrag, um das Wirken des sozialen und kulturellen Geschlechts im Medien-, Kommunikations- und Öffentlichkeitsprozeß besser zu verstehen. Daß Journalismus und Geschlecht in der Tiefenstruktur miteinander verwoben sind, verleiht der gesellschaftlichen Debatte um die Wirkungen massenmedialer Entwicklungen neue Impulse und erweitert die Erkenntnismöglichkeiten der Medienforschung. In der Schlußphase dieser Arbeit habe ich Fantasy-Romane verschlungen, eine Literaturgattung, die keine besonders hohe Anerkennung genießt. Ablenkung? Eskapismus? Ersatz für andere Vergnügungen? Sicher, das alles, aber auch schon: Verarbeitung eines langen, manchmal mühsamen, fast immer fesselnden Diskussions-, Denk- und Schreibprozesses. Science-fiction-AutorInnen, so hat eine der besten unter ihnen, Ursula K. Le Guin (1983), ausgeführt, reden nicht von der Zukunft, machen keine Vorhersagen. "All they're trying to do is tell you, what they're like, and what you're like - what's going on - what the weather is now, today, this moment, the rain, the sunlight, look!" Das nimmt eine der mir wichtigeren Aussagen meiner Arbeit vorweg: Auch wenn wir uns den massenmedialen Unterhaltungsangeboten zuwenden, setzen wir uns vor allem mit der Beschaffenheit der Gesellschaft, mit unserer Lebenswirklichkeit und unseren Lebenszielen auseinander. Wie das Soap-Opera-Genre hat auch die Fantasy-Literatur eine Fülle von Autorinnen und eine breite weibliche Leserinnenschaft, wie jene erlaubt sie Frauen eine Auseinandersetzung mit ihrer widersprüchlichen Lebenssituation und verweist auf Möglichkeiten, die im Hier und Jetzt schon vorhanden sind. Die Menschen in Ursula K. Le Guins "The Left Hand of Darkness" sind an drogyn, "but that doesn't mean that I'm predicting that in a millennium or so we will all be androgynous. I'm merely observing, in the peculiar, devious, and thought-experimental manner proper to science fiction, that if you look at us at certain odd times of day in certain weathers, we already are Front Matter....Pages 1-14 Einleitung....Pages 15-22 Front Matter....Pages 23-24 Vom Gleichheits- zum Differenzansatz, von der Frauen- zur Geschlechterforschung....Pages 25-68 Journalismus als zweigeschlechtliches System....Pages 69-95 Öffentlichkeit als gesellschaftlicher Verständigungsprozeß....Pages 96-124 Massenmedien in Umbruchphasen....Pages 125-140 Ausblick....Pages 141-143 Front Matter....Pages 145-149 Journalistinnen....Pages 150-221 Geschlechterbilder....Pages 222-285 Geschlechtergebundene Rezeptionsweisen....Pages 286-320 Genre und Geschlecht: Die Soap-Opera-Diskussion....Pages 321-373 Rückblick....Pages 374-383 Front Matter....Pages 385-386 Bausteine einer feministischen Medienforschung....Pages 387-406 Back Matter....Pages 407-472 Dr. Elisabeth Klaus ist Dozentin am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Göttingen. Elisabeth Klaus. Includes Bibliographical References (p. [407]-454) And Indexes.
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