Kommunale Gesundheitsförderung : Ein Debattenanstoß zu einer policy-orientierten Transformation der Kommune zur ökologischen Resilienz
معرفی کتاب «Kommunale Gesundheitsförderung : Ein Debattenanstoß zu einer policy-orientierten Transformation der Kommune zur ökologischen Resilienz» نوشتهٔ Jens Bucksch; Wolfgang Schlicht; Lisa Paulsen; Lea Benz; Christina Müller; Birgit Wallmann-Sperlich; Jens Bucksch، منتشرشده توسط نشر Springer Berlin / Heidelberg در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In Städten und Gemeinden wachsen Menschen auf, dort arbeiten, leben und sterben sie. Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft entscheiden unmittelbar über die Lebensbedingungen der Bewohner\_innen. Nicht zuletzt deshalb gelten Gemeinden als ideale Lebenswelten der Prävention und Gesundheitsförderung. Zudem erreichen Programme, Maßnahmen und Aktivitäten der Prävention und Gesundheitsförderung vulnerable Zielgruppen in Settings wie Kindergärten, Schulen, Altenpflege-, Behinderteneinrichtungen und Betrieben. Im Lichte herausfordernder gesellschaftlicher Transformationen - wie dem Klima- und Energiewandel, der demografischen Entwicklung, der Digitalisierung, der Verkehrswende und der Ressourcenknappheit - kommt der Entwicklung der Kommune zur ökologischen Resilienz wesentliche Bedeutung für die Förderung der Bevölkerungsgesundheit zu. Gesundheitsförderliche kommunale Umwelten sind sowohl innovativ also auch integrativ und bieten Argumente im kommunalen Standortmarketing. Persönliche Vorbemerkung Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis 1 Prolog und Standortbestimmung Zusammenfassung 1.1 Wie ist die Lage – wie darauf antworten? 1.1.1 Zur Lage und zum Transformationsziel 1.1.2 Politische Entscheidungen wirken auf die Bevölkerungsgesundheit 1.1.3 Das Verhalten oder die Verhältnisse ändern oder besser beides tun? 1.1.4 Die Bevölkerungsgesundheit in Deutschland könnte besser nicht sein? 1.2 Umweltbedingungen regulieren die Bereitschaft, sich gesund zu verhalten – und noch mehr 1.3 Kommunen sind komplexe sozialökologische Systeme 1.4 Gesundheitsverhalten: individuell – gesundheitsbeeinflussend – gesundheitsermöglichend 1.5 Gemeindeentwicklung: Gesundheitsförderung mit der Kommune 1.6 Kommunale Gesundheitsförderung lohnt sich 2 Die politische Kommune Zusammenfassung 2.1 Geschichte und Bedeutung der Kommunen in groben Strichen nachgezeichnet 2.2 „Daseinsvorsorge“, der zentrale Leitbegriff des kommunalen Handelns 2.3 Behörde, Dienstleistungs- oder Bürgerkommune? 2.4 „Große gesellschaftliche Herausforderungen“ verlangen nach Antworten kommunaler Politik und Verwaltung 3 Die „gesunde Kommune“– Wohin soll sich eine Kommune entwickeln, um als „gesund“ zu gelten? Zusammenfassung 3.1 Ökologische Resilienz – Transformationsziel des Politikfelds „Gesunde Kommune“ 3.1.1 Ökologische Resilienz als Transformationsziel 3.1.2 Das Transformationsziel „ökologische Resilienz“ verfolgen 3.1.3 Möglichkeitsräume und Verwirklichungschancen 3.2 Sozialökologie: zur Interaktion von Person und Umwelt 3.2.1 Person-Umwelt-Interaktion 3.2.2 Die Lebenswelt „Kommune“ und die Settings adressieren 3.3 Weitere (Teil-)Ziele der „Gesundheitsförderung mit der Kommune“ 3.4 Die Bedeutung des kommunalen Handelns für die nationalen Gesundheitsziele 4 Umwelt und Gesundheit: die Folgen des reziproken Determinismus Zusammenfassung 4.1 Der Zustand der Umwelt ist (auch) Sache der politischen Kommune 4.1.1 Umweltschutz, Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung 4.1.2 Die Befassung mit dem Nexus „Umwelt und Gesundheit“ ist nicht neu 4.2 Umwelteinflüsse, die Gesundheit bedrohen – der Blick auf die Pathogenese 4.2.1 Klimawandel (insbesondere Hitze) 4.2.2 Lärm nervt und macht krank 4.2.3 Bedrohungen durch Luftverschmutzung: Feinstaub, Ozon, Gestank 4.2.4 Kontaminiertes Trinkwasser vergiftet den Organismus 4.2.5 Radon macht die Lunge krank 4.2.6 Biodiversitätsverluste bedrohen die Lebensgrundlagen 4.3 Umwelteinflüsse, die Gesundheit fördern – der Blick auf die Salutogenese 4.3.1 Naturerleben 4.3.2 Vegetation in der Kommune 4.3.3 Aktivitätsförderliche Bedingungen in der Kommune 4.3.4 „Gute“ Nachbarschaft 4.4 „Stellschrauben“, um eine gesundheitsförderliche kommunale Umwelt zu gestalten 5 Gesundheitsförderung mit der Kommune – ein wissensbasierter politischer Prozess Zusammenfassung 5.1 „Gesundheitsförderung mit der Kommune“ – ein wissenschaftlich fundierter Prozess 5.1.1 Evidenzbasiert und -informiert 5.1.2 Welches Wissen sollte das Handeln in der „Gesundheitsförderung mit der Kommune“ leiten? 5.2 Eine Kommune ökologisch resilient gestalten – ein politischer Prozess 5.2.1 Die Bevölkerungsgesundheit wird als sozial relevant definiert und das Politikfeld Gesunde Kommune auf die politische Agenda gesetzt 5.2.2 Gesundheitsförderliche Politiken werden definiert, umgesetzt und die Wirkungen evaluiert 5.3 Grundlegende Haltungen, Strategien, Instrumente und Rollen im politischen Prozess 5.4 Exkurs I: Stealth Health Promotion, Nudging, Boosting und Design 5.4.1 Nudging 5.4.2 Boosts 5.4.3 Design 5.4.4 Stealth Health Promotion 5.5 Exkurs II: Health in all Policies – Health in all Governance – Whole-of-Society-Ansatz 5.5.1 Grundlegende Ansätze 5.5.2 Wissensgemeinschaften 5.5.3 Health-Lens-Analysen 5.6 Das Streben nach ökologischer Resilienz verlangt, innovativ zu gestalten, statt tradiert zu verwalten 6 Theoretische Ansätze der Politikfeldanalyse Zusammenfassung 6.1 Ökologisch resiliente Kommune: ein verzwicktes Transformationsproblem lösen 6.2 Advocacy Coalitions – an Überzeugungen ausgerichtetes Handeln 6.3 Neben Werthaltungen und Einstellungen bedingen institutionelle Regeln politisches Entscheiden 6.4 Zusammenarbeit ist der Schlüssel zur Umsetzung von Politiken 6.5 Die Ansätze in der Zusammenschau 7 Wer setzt Politiken um und wie wird dabei systematisch vorgegangen? Zusammenfassung 7.1 Den Umsetzungsprozess strukturieren 7.2 Kernkonstrukte der Planungswerkzeuge 7.2.1 PRECEDE-PROCEED 7.2.2 Intervention Mapping 7.2.3 MATCH 7.3 Definition eines kommunalen Leitbilds 7.4 Bedarfs- und Stärkenanalyse 7.4.1 Bedarfe, Bedürfnisse und Stärken einer Kommune ermitteln 7.4.2 Einflüsse auf die Bevölkerungsgesundheit und Indikatoren des Transformationsziels „Ökologisch resiliente Kommune“ auswählen 7.4.3 Gesundheitliche Einflussgrößen werden über Indikatorvariablen bewertbar 7.4.4 Bedürfnisse sind ebenfalls Einflussgrößen, die für die Gesundheitsförderung mit der Kommune wichtig sind 7.4.5 Interpretation der Daten der Bedarfs- und Stärkenanalyse 7.5 Exkurs III: Programme, Maßnahmen und Aktivitäten detaillieren und darüber berichten 7.5.1 Reach, Effectiveness, Adoption, Implementation und Maintenance (RE-AIM) 7.5.2 Template for Intervention Description and Replication (TIDieR) 7.5.3 Population-Intervention-Environment-Transfer Model of Transferability Checklist 7.6 Politiken umsetzen – Bürgerinnen und Bürger und Stakeholder beteiligen 7.7 Die gesetzlichen Krankenversicherungen (gKV) und der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) als Verbündete und der ÖGD als steuernde Instanz 8 Prozesse und Wirkungen messen: der Nutzen von Evaluation Zusammenfassung 8.1 „Lost in translation“ 8.1.1 Experimentelle Forschung zur Wirkung von Interventionen: evidenzbasierte Praxis 8.1.2 Naturalistische Forschung zu komplexen Interventionen: praxisbasierte Evidenz 8.2 Wissensgenerierung in der Alltagswirklichkeit – System-, Ziel- und Transformationswissen schaffen 8.3 Evaluation als partizipatives Werkzeug, das Transformationswissen schafft 8.3.1 Theory-Driven Evaluation nach H.-T. Chen (1990) 8.3.2 CIPP-Modell der Arbeitsgruppe um Daniel L. Stufflebeam 8.3.3 Empowerment Evaluation nach David Fetterman und Abraham Wandersman 8.3.4 Developmental Evaluation nach Michael Quinn Patton 8.4 Nutzenorientierte Evaluation in ihrer Funktion im politischen Prozess 9 Auffällige Phänomene und vulnerable Gruppen in der Lebenswelt Kommune Zusammenfassung 9.1 Eine Aufgabe kommunaler Gesundheitsförderung: gesundheitliche Chancengleichheit herstellen 9.2 Bürgerinnen und Bürger, die der besonderen Aufmerksamkeit in ihren Lebensphasen und Lebensumständen bedürfen 9.2.1 Lebensphasen und Lebensumstände Kinder und Jugendliche Alte Menschen Migrantinnen und Migranten Arbeitslose Beeinträchtigte und behinderte Menschen 9.2.2 Weitere vulnerable Gruppen Wohnungslose Menschen Informell Pflegende 10 Konzeptuelle Überschneidungen Zusammenfassung 10.1 UN-Nachhaltigkeitsziele 10.2 Systemische und teilsystemische Ansätze 10.2.1 Planetare Gesundheit 10.2.2 Urban Health 10.3 Thematische und gruppenbezogene Ansätze 10.3.1 Die bewegungsförderliche Kommune 10.3.2 Familien-, altenfreundliche oder generationengerechte Kommune 10.4 Fazit zu den sich überschneidenden konzeptuellen Entwürfen 11 Ein Modell zum Entscheidungsverhalten kommunaler Entscheidungstragender aus einer gesundheitswissenschaftlichen Perspektive – Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt EUBeKo Zusammenfassung 11.1 Hintergrund und Stand der Forschung 11.2 Methodisches Vorgehen 11.2.1 Qualitative Vorgehensweise 11.2.2 Quantitative Vorgehensweise 11.3 Ergebnisse 11.3.1 Stichprobe der qualitativen Studie 11.3.2 Stichprobe der quantitativen Studie 11.3.3 Determinanten auf das Entscheidungsverhalten kommunaler Entscheidungstragender 11.4 Ableitung eines Modells des Entscheidungsverhaltens kommunaler Change Agents 11.5 Diskussion und Einordnung der empirischen Ergebnisse 11.6 Stärken und Schwächen der vorgelegten Studie 11.7 Fazit und Ausblick 12 Schlussbemerkungen: gutes Leben, ökologische Resilienz und Nachhaltigkeit Zusammenfassung Literatur Stichwortverzeichnis
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