معرفی کتاب «Kollektivierung der Phantasie? : Künstlergruppen in der DDR zwischen Vereinnahmung und Erfindungsgabe» نوشتهٔ Petra Jacoby، منتشرشده توسط نشر Transcript Verlag Roswitha Gost در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Kunst Sollte Im Staatssozialismus Der Ddr Den Herrschaftsanspruch Durch ästhetische Präsentation Der Beabsichtigten Gesellschaftlichen Wirklichkeit Vergegenwärtigen. Soziale Kollektivbildungen Und Der Austausch Von Handlungsformen Zwischen Künstler- Und Arbeiterschaft Dienten Diesem Zweck. Die Mehrheit Der Künstler Hingegen Wollte Mit Mitteln Der Kunst Zu Einer Neuen Gemeinschaft Gelangen Und Verstand Das Wirken In Zusammenschlüssen Als Multiplikator Ihrer Künstlerischen Auffassungen. Diese Kunstsoziologische Untersuchung Basiert Auf Archivdokumenten Und Zeigt Die Gegenkulturellen Potenziale Der Verbindung Zwischen Leben Und Kunst Auf.--back Cover. Petra Jacoby. Originally Presented As The Author's Thesis (doctoral)-- Universität Freiburg I. Br., 2005. Includes Bibliographical References (p. 233-270). Inhalt Prolog Einleitung Kultur und Wandel: Kann Kunst sozial wirksam sein? Symbolische Vermittlung- eine kunstsoziologische Betrachtungsweise Exkurs: Das Geheime im Sozialen Gegenkultur und sozialer Wandel Phasen und Zäsuren in der SBZ und DDR Die sozialen Phantasien der Künstlergruppen-Generation Aktionsfelder und Vorstellungen in der Weimarer Republik Exkurs: Das Gruppenselbstbildnis »Dresdner Sezession 33« Aufbruch in den Sozialismus (1945-1947) Künstlergruppen im Prozess der Transformation Von der Gruppe ins Kollektiv (1948-1950) Exkurs: Wider die Doktrin des Realismus oder Das Künstlerindividuum in der DDR Diffusion der Ideale (1951-1953) Kollektivierung des künstlerischen Feldes Prinzipien staatlicher Kollektivbildung Exkurs: Der Popularisierungsgedanke und seine Symbolische Vermittlung Legitimationsstrategien Literatur Abkürzungen
Kunst sollte im Staatssozialismus der DDR den Herrschaftsanspruch durch ästhetische Präsentation der beabsichtigten gesellschaftlichen Wirklichkeit vergegenwärtigen. Soziale Kollektivbildungen und der Austausch von Handlungsformen zwischen Künstler- und Arbeiterschaft dienten diesem Zweck. Die Mehrheit der Künstler hingegen wollte mit Mitteln der Kunst zu einer neuen Gemeinschaft gelangen und verstand das Wirken in Zusammenschlüssen als Multiplikator ihrer künstlerischen Auffassungen. Diese kunstsoziologische Untersuchung basiert auf Archivdokumenten und zeigt die gegenkulturellen Potenziale der Verbindung zwischen Leben und Kunst auf.