وبلاگ بلیان

Koinon Syrias: Priester, Gymnasiarchen Und Metropoleis Der Eparchien Im Kaiserzeitlichen Syrien (klio - Beitrage Zur Alten Geschichte. Beihefte. Neue ... Edition) (klio / Beihefte. Neue Folge)

معرفی کتاب «Koinon Syrias: Priester, Gymnasiarchen Und Metropoleis Der Eparchien Im Kaiserzeitlichen Syrien (klio - Beitrage Zur Alten Geschichte. Beihefte. Neue ... Edition) (klio / Beihefte. Neue Folge)» نوشتهٔ Marco Vitale، منتشرشده توسط نشر De Gruyter Akademie Verlag در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Das antike Syrien stellt einen geographisch und kulturell äusserst elastischen Begriff dar. In diesem Grossraum waren ausser dem heutigen Syrien weite Gebiete der südöstlichen Türkei, der ganze Libanon, Israel, Palästina und ein Teil Jordaniens enthalten. Die römischen Machthaber begegneten einem bunten Flickenteppich phönizischer und griechischer Stadtstaaten einerseits, jüdisch-palaestinensischer und nabatäischer Fürstentümer andererseits. Die Provinzialherrschaft war häufig spannungsreich, etwa von blutigen jüdischen Protestrevolten begleitet. Die Kontrolle eines derart enormen Gebiets wurde nicht nur durch militärische Mittel, sondern auch durch die administrative und territoriale Gliederung zu erzielen versucht. In verschiedenen Quellengattungen aus dem Untersuchungszeitraum (1. Jh. v. Chr. bis 3. Jh. n. Chr.) beziehen sich verschiedene Gebietsnamen auf Syrien: Syria, Phoinikia, Kommagene, Iudaea, Dekapolis, Koile Syria. Einige davon erscheinen in Inschriften römischer Gouverneure zur Umschreibung ihrer Amtsbereiche, etwa in der Form »Statthalter der Provinz Syria, Phoenice, Commagene«. Handelt es sich dabei jeweils um Verwaltungsgebiete oder um Ethnien? Letztere ist die in der Forschung gängige Sichtweise. Dem widerspricht, dass sowohl der gesamte Amtsbereich syrischer Gouverneure als auch nur seine Bestandteile offiziell als provinciae (lat. ) bzw. Eparchien (griech.) bezeichnet wurden. Bei ihrer Provinzeingliederung deckten sich die einzelnen Eparchien territorial mit Städtebünden, koina (griech.), die sich zur Ausrichtung des provinzialen Kaiserkults formierten. Eine systematische Untersuchung aller syrischen Gebiete aus dem Blickwinkel der administrativen Geographie steht in der bisherigen Forschung noch aus. Sie hilft, territoriale Zusammenhänge aufzuzeigen zwischen römischer Verwaltung und regionaler Selbstverwaltung. Vorwort 9 1 Einleitung 11 1.1 Gegenstand 11 1.2 Problemkreis und Quellenlage 13 1.3 Forschungsstand 22 1.4 Aufbau 27 2 Die Einrichtung der Statthalterprovinz Syria unter Pompeius Magnus 29 2.1 Genese der Statthalterprovinz Syria 29 2.2 Administrative Gliederung von Syria in Eparchien 31 2.3 Die Kerneparchien Syria und Phoenice und die Bezeichnungen der Statthalterprovinz Syria 35 3 Der provinziale Kaiserkult in Syria 43 3.1 Provinziale Festspiele und Priester des provinzialen Kaiserkultes 43 3.2 Eparchien des Kaiserkults vs. Eparchien der Statthalter: ein Unterschied? 49 3.3 Vorsitzende des provinzialen Kaiserkults in Syrien: Syriarches, Phoinikarches 52 3.4 Das koinon von Phoenice 57 3.5 Tyros, Metropolis von Phoenice und ...? 64 3.6 Die Eparchie Commagene 74 3.7 Das koinon (quattuor civitates) von Commagene 77 4 Priester und Metropoleis „der vier Eparchien“ 93 4.1 Vergleichsfälle aus Kleinasien: Pergamon, Anazarbos, Tarsos, Kaisareia 93 4.2 Laodikeia, Metropolis der „vier Provinzen“ 96 4.3 Die koina der Statthalterprovinzen Syria Palaestina und Arabia 100 Syria Palaestina 101 Arabia 104 4.4 Die vier provinciae der Metropolis Laodikeia 105 5 Die Gebietsnamen Koile Syria und Dekapolis 111 5.1 Überlieferung, geographische und historische Verortung 111 5.2 Der Ausdehnungsbereich der Dekapolis im Spiegel der problematischen Quellenlage: das Fallbeispiel der Poleis namens Abila 113 5.3 Genese der Dekapolis 129 5.4 Dekapolis als Herkunftsbezeichnung 138 Zwischenbefund 145 5.5 Dekapolis, geographische Gebietsbezeichnung und römischeVerwaltungseinheit – koinon der Dekapolis oder lockere Städteverbindung? 146 5.6 Damaskos: Metropolis im binnenländischen Syria 150 5.7 Nysa-Skythopolis: „eine der hellenischen Poleis in Koile Syria“ 160 Befund 168 6 Schlusswort 171 7 Anhang 177 7.1 Literaturverzeichnis 177 7.2 Abbildungsverzeichnis 191 7.3 Ortsregister 192 7.4 Personenregister 195 () In verschiedenen Quellengattungen aus dem Untersuchungszeitraum (1. Jh. v. Chr. bis 3. Jh. n. Chr.) beziehen sich verschiedene Gebietsnamen auf das antike Syrien: Syria, Phoinikia, Kommagene, Iudaea, Dekapolis, Koile Syria. Einige davon erscheinen in Inschriften römischer Gouverneure zur Umschreibung ihrer Amtsbereiche, etwa in der Form" Statthalter der Provinz Syria, Phoenice, Commagene". Handelt es sich dabei jeweils um Verwaltungsgebiete oder um Ethnien? Letztere ist die in der Forschung gängige Sichtweise. Dem widerspricht, dass sowohl der gesamte Amtsbereich syrischer Gouverneure als auch nur seine Bestandteile offiziell als provinciae (lat. ) bzw. Eparchien (griech.) bezeichnet wurden. Bei ihrer Provinzeingliederung deckten sich die einzelnen Eparchien territorial mit Städtebünden, koina (griech.), die sich zur Ausrichtung des provinzialen Kaiserkults formierten. Diese Studie untersucht alle syrischen Gebiete aus dem Blickwinkel der administrativen Geographie und hilft damit, territoriale Zusammenhänge aufzuzeigen zwischen römischer Verwaltung und regionaler Selbstverwaltung
دانلود کتاب Koinon Syrias: Priester, Gymnasiarchen Und Metropoleis Der Eparchien Im Kaiserzeitlichen Syrien (klio - Beitrage Zur Alten Geschichte. Beihefte. Neue ... Edition) (klio / Beihefte. Neue Folge)