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Kognitive Grundlagen lexikalischer Hierarchien : Untersucht am Beispiel des Französischen und Spanischen

معرفی کتاب «Kognitive Grundlagen lexikalischer Hierarchien : Untersucht am Beispiel des Französischen und Spanischen» نوشتهٔ Mihatsch, Wiltrud، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2006. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Ever since antiquity conceptual hierarchies have been an indispensable element in western thinking on knowledge structures. They are also considered to be a central principle in the organization of lexis. The cognitive salience of the base level discovered in the last few decades has caused doubts to be raised about the dominance of logical inclusion relations in everyday language. With reference to French, Spanish, and lexical data from other languages, the study demonstrates that there are numerous linguistic features supporting the view that the structure of ordinary vocabulary is rooted in the base level rather than in logical hierarchies. Abbildungsverzeichnis Abkürzungen und typographische Konventionen Vorwort 1 Lexeme - lexikalischer Wandel - lexikalische Relationen 1.1 Ein neuer Blick auf lexikalische Hierarchien 1.2 Methodik 1.3 Das Lexikon 1.4 Substantive 1.5 Grammatikalisierung vs. Lexikalisierung 1.6 Lexikalische Relationen 1.7 Fazit 2 Basisebene und untergeordnete Ebenen 2.1 Die Basisebene 2.2 Die untergeordnete Ebene 2.3 Fazit 3 Hyperonyme gemeinsprachlichen Ursprungs oberhalb der Basisebene 3.1 Kognitive Eigenschaften von Oberbegriffen 3.2 Die Repräsentation von Oberbegriffen 3.3 Sprachliche Eigenschaften der Hyperonyme 3.4 Kollektiva 3.5 Kollektiva vs. Individuati va - Meronymie vs. Hyponymie 3.6 Die Entstehung von Hyperonymen in der Gemeinsprache 3.7 Fazit 4 Hyperonyme fachsprachlichen Ursprungs 4.1 Wissenschaftliche Oberbegriffe und Taxonomien 4.2 Die sprachliche Fixierung wissenschaftlicher Konzepte 4.3 Die Entterminologisierung fachsprachlicher Entlehnungen 4.4 Fazit 5 Semilexikalische Substantive oberhalb der Basisebene 5.1 Passe-partout-Substantive: ein Paradoxon 5.2 Die Entstehung von Passe-partout-Substantiven 5.3 Vom gesichtwahrenden Substantiv zum syntaktischen Platzhalter 5.4 Passe-partout-Substantive: grammatische Substantive? 5.5 Delokutiver Wandel von Passe-partout-Substantiven 5.6 Indefinitpronomina: eine neue Etappe der Grammatikalisierung 5.7 Fazit 6. Die „Dekonstruktion“ logischer Hierarchien: Fazit und Ausblick 7. Literaturverzeichnis Begriffshierarchien auf der Basis von Inklusionsbeziehungen sind seit der Antike ein unverzichtbares Element abendl��ndischer Wissensstrukturen und werden als zentrales lexikalisches Organisationsprinzip betrachtet. In den letzten Jahrzehnten wurde nun beobachtet, dass Konzepte der Basisebene bildhaft und autonom sind, nicht aber durch Inklusion ��ber ihre Oberbegriffe konstituiert werden. Diese Arbeit deckt am Beispiel des Franz��sischen, Spanischen und weiterer Sprachen auf der Grundlage von Korpora und lexikographischen Daten die Konsequenzen der Basisebene f��r die Organisation des Alltagswortschatzes auf. So sind Substantive unterhalb der Basisebene h��ufig von Basislexemen abgeleitet oder zeigen ihre Abh��ngigkeit in sekund��r erworbenen sprachlichen Eigenschaften. ��bergeordnete Substantive beruhen ebenfalls auf Basiskonzepten - n��mlich auf Konjunktionen mehrerer Basiskonzepte, was diachron in ihrer Entstehung aus Kollektiva, synchron in ihrem ��berwiegend pluralischen Gebrauch sichtbar wird. Dem Inklusionsprinzip gehorchen lediglich Fachtermini, die unabh��ngig von Basiskonzepten definiert werden k��nnen, jedoch bei Aufnahme in den Alltagswortschatz ebenfalls eine Verankerung in der Basisebene erfahren, die typisch f��r Lexikalisierungsprozesse ist. Von dieser Tendenz unber��hrt sind dagegen generische Substantive wie ���Ding���, die als Platzhalter grammatikalisiert sind Begriffshierarchien auf der Basis von Inklusionsbeziehungen sind seit der Antike ein unverzichtbares Element abendländischer Wissensstrukturen und werden als zentrales lexikalisches Organisationsprinzip betrachtet. In den letzten Jahrzehnten wurde nun beobachtet, dass Konzepte der Basisebene bildhaft und autonom sind, nicht aber durch Inklusion über ihre Oberbegriffe konstituiert werden. Diese Arbeit deckt am Beispiel des Französischen, Spanischen und weiterer Sprachen auf der Grundlage von Korpora und lexikographischen Daten die Konsequenzen der Basisebene für die Organisation des Alltagswortschatzes auf. So sind Substantive unterhalb der Basisebene häufig von Basislexemen abgeleitet oder zeigen ihre Abhängigkeit in sekundär erworbenen sprachlichen Eigenschaften. Übergeordnete Substantive beruhen ebenfalls auf Basiskonzepten - nämlich auf Konjunktionen mehrerer Basiskonzepte, was diachron in ihrer Entstehung aus Kollektiva, synchron in ihrem überwiegend pluralischen Gebrauch sichtbar wird. Dem Inklusionsprinzip gehorchen lediglich Fachtermini, die unabhängig von Basiskonzepten definiert werden können, jedoch bei Aufnahme in den Alltagswortschatz ebenfalls eine Verankerung in der Basisebene erfahren, die typisch für Lexikalisierungsprozesse ist. Von dieser Tendenz unberührt sind dagegen generische Substantive wie : ing9 die als Platzhalter grammatikalisiert sind Begriffshierarchien auf der Basis von Inklusionsbeziehungen sind seit der Antike ein unverzichtbares Element abendländischer Wissensstrukturen und werden als zentrales lexikalisches Organisationsprinzip betrachtet. In den letzten Jahrzehnten wurde nun beobachtet, dass Konzepte der Basisebene bildhaft und autonom sind, nicht aber durch Inklusion über ihre Oberbegriffe konstituiert werden. Diese Arbeit deckt am Beispiel des Französischen, Spanischen und weiterer Sprachen auf der Grundlage von Korpora und lexikographischen Daten die Konsequenzen der Basisebene für die Organisation des Alltagswortschatzes auf. So sind Substantive unterhalb der Basisebene häufig von Basislexemen abgeleitet oder zeigen ihre Abhängigkeit in sekundär erworbenen sprachlichen Eigenschaften. Übergeordnete Substantive beruhen ebenfalls auf Basiskonzepten - nämlich auf Konjunktionen mehrerer Basiskonzepte, was diachron in ihrer Entstehung aus Kollektiva, synchron in ihrem überwiegend pluralischen Gebrauch sichtbar wird. Dem Inklusionsprinzip gehorchen lediglich Fachtermini, die unabhängig von Basiskonzepten definiert werden können, jedoch bei Aufnahme in den Alltagswortschatz ebenfalls eine Verankerung in der Basisebene erfahren, die typisch für Lexikalisierungsprozesse ist. Von dieser Tendenz unberührt sind dagegen generische Substantive wie >Ding
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