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Körperflüssigkeiten und -ausscheidungen der Götter des Alten Ägypten

معرفی کتاب «Körperflüssigkeiten und -ausscheidungen der Götter des Alten Ägypten» نوشتهٔ Natalie Schmidt; Otto Harrassowitz GmbH & Co. KG، منتشرشده توسط نشر Harrassowitz در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Körperflüssigkeiten und -ausscheidungen göttlicher Wesen nehmen in vielen Religionen eine bedeutende, wenn nicht gar zentrale Rolle ein. So wird im Christentum der Wein liturgisch als Blut Jesu Christi ausgedeutet. Zudem gilt das sogenannte Schweißtuch der Veronika, welches der Legende nach das Abbild des Antlitzes Christi tragen soll, bis heute als hochverehrte Reliquie und fand als Vera icon Eingang in die christliche Bildwelt. In dieser ist ebenso das Motiv der Maria lactans, das wohl der ägyptischen Ikonographie (Isis lactans) entlehnt ist, weit verbreitet.’ Darüber hinaus wohnt dem Glauben nach im hinduistischen Indien nicht nur der Milch des als heilig verehrten Rindes eine reinigende Kraft inne, sondern es dienen auch Dung und Urin des Tieres zur Herstellung von ritueller Reinheit. So können metallene Gefäße, welche eine Verunreinigung durch menschliche Ausscheidungen erfahren haben, nach einer siebentägigen Reinigung in Kuhurin erneut in Ritualen zum Einsatz kommen. Wie das zweite Buch der Metamorphosen von Ovid weiterhin belegt, verwandelten sich in der griechischen Mythologie die Töchter des Helios in ihrer Trauer in Bäume, aus deren Rinde schließlich die Tränen der Heliaden drangen und folglich in der Sonne zu Bernstein aushärteten. Des Weiteren bezeichneten die Azteken Edelmetalle wie Gold und Silber als ,.Götterkot" (teokwitlatl) Wie diese Beispiele aufzeigen, integrieren und thematisieren diverse Religionen aus unterschiedlichen Zeiten und verschiedensten Räumen göttliche Körperflüssigkeiten und -ausscheidungen. Ebenso bildet das Alte Ägypten keine Ausnahme. In zahlreichen Quellen lässt es seine Götter und Göttinnen speien und erbrechen sowie Schweiß und Tränen vergießen. Die altägyptischen Gottheiten verfugen über Augen- und Nasensekret, ziehen sich blutende sowie eiternde Wunden zu oder - wie im Fall des Osiris - sterben gar und sondern Leichenflüssigkeit ab. Cover Titelseiten Inhaltsverzeichnis Vorwort 1 Einleitung 1.1 Altägyptische Götterkörper und ihre Ausscheidungen 1.1.1 Zur (Schrift-)Form der Körperflüssigkeiten und -ausscheidungen 1.1.2 Forschungsstand 1.1.3 Quellen, Fragen und Zielsetzungen der vorliegenden Untersuchung 1.1.4 Zugrundeliegende Konventionen 2 jnf „(Göttliches) Augensekret“ 2.1 jnf als grünes Mineral 2.1.1 jnf in medizinischen Texten 2.1.2 jnf als grünes Mineral in Tempeln der griechisch-römischen Zeit 2.2 jnf als Gabe der Feldgöttin S4 C3 2.3 jnf als Bezeichnung für Weihrauch 2.4 jnf als Honig 2.5 jnf und die Theogonie der Hathor von Dendara 2.6 Synthese und Charakterisierung des jnf-Sekrets Exkurs I: j3f als Variante zu jnf? 3 Tränen 3.1 Tränen der Trauer 3.1.1 Beweinung des verstorbenen Osiris/Königs in den Pyramidentexten 3.1.2 Trauer um Osiris bzw. Osiris NN in den Sargtexten 3.1.3 Die Beweinung des Osiris im Totenbuch 3.1.4 Das Weinen um den „Herrscher der D(w)3t“ in den Unterweltsbüchern 3.1.5 Beweinung des Osiris in griechisch-römischen Totenliturgien 3.2 Tränen als Substantia creatrix 3.2.1 Kreative Trauer 3.2.2 Entstehung der Menschen aus göttlichen Tränen 3.2.3 Fische als göttliche Tränen Exkurs II: Von Fischen und Tränen 3.3 Tränen als destruktive Substanz 3.3.1 Tränen der Rage als Feuer 3.4 Kindertränen 3.4.1 Tränen des (kindlichen) Horus 3.4.2 Das xnm-nnw-Ritual 3.5 Frevel als Auslöser göttlicher Tränen 3.5.1 Göttliche Tränen aufgrund menschlichen Frevels 3.5.2 Freveltaten in göttlichen Kreisen 3.6 Freudentränen 3.7 „Tränen“ als Euphemismus 3.7.1 Verwesungsflüssigkeit als Tränen 3.7.2 ch-rmwt als euphemistische Gottesbezeichnung? 3.8 Zur sakralen Ausdeutung von Opfergaben als göttliche Tränen 3.8.1 Tränen als Wein(beeren) 3.8.2 Tränen als Weihrauch 3.8.3 Tränen und das Darreichen des sbt/wnsb/wtt-Symbols 3.9 Synthese 4 Nasensekret 4.1 Nasensekret als „Vertriebenes“ der Nase bzw. der Nasenlöcher 4.2 Krankheitsdämon RS 4.3 Verstorbene und Götter, die aus göttlichen Nasen hervorkommen 4.4 Synthese 5 Speichel und Speien 5.1 Zu den Bedeutungsnuancen des Speiens in den Pyramidentexten 5.2 Speichel als Heilmittel 5.2.1 Heilung des Osiris durch Bespucken 5.2.2 Heilung der Schulter des Thot 5.2.3 Das heilsame Bespucken des Auges des Re und des Auges des Horus 5.2.4 Das Bespucken der Wunden des Re 5.3 Speichel als Substantia creatrix 5.3.1 Schu und Tefnut 5.3.2 Weitere Götter, die ausgespien werden 5.3.3 Löwen 5.3.4 Gifttiere und der Speichel des Re 5.3.5 Der Speichel des Chepri 5.3.6 Die Kinder von T3-Jbhc 5.3.7 Die Entstehung des Apophis aus dem Speichel der Neith? 5.4 Speichel als Mittel der Reinigung 5.4.1 Speichel des Horus und des Seth als Natron 5.4.2 Speichel als (reinigendes) Wasser 5.5 Speichel als schützende bzw. abwehrende Substanz 5.5.1 Speichel als Namensbestandteil apotropäischer Gottheiten 5.5.2 Speichel und Spucken in den Ritualen „Schutz des Hauses“ und „Schutz desLeibes“ 5.5.3 Speichel zur Abwehr von Schlangen? 5.6 Negativ konnotierter und destruktiver Speichel 5.6.1 Der „Geifer“ des Seth 5.6.2 Ausspucken als Geste der Verachtung, Verfluchung und Vernichtung 5.7 Synthese 6 Erbrochenes 6.1 Das Erbrechen und Ausspeien des Hundes von Assiut 6.2 Belebte und unbelebte Natur als Erbrochenes bzw. Ausgespienes 6.2.1 Vegetation und ihre Produkte als „Erbrochenes“ des Geb 6.2.2 Weitere (Tempel-)Götter, die Pflanzen erbrechen 6.2.3 Berge, die ihre Rohstoffe erbrechen bzw. ausspeien 6.3 Zum Ausspeien und Erbrechen in griechisch-römischen Tempeln 6.4 Synthese 7 Schweiß 7.1 Zur Ambivalenz des Schweißes in den Pyramidentexten 7.1.1 Schweiß als Zeichen von Göttlichkeit 7.1.2 „Schlechter“ Schweiß 7.2 Gottesschweiß in den Sargtexten 7.2.1 Schweiß und Tod 7.2.2 Schweiß als Substantia creatrix 7.2.3 Der Schweiß des Hapi und die prt-Jahreszeit 7.2.4 Schweiß des Kopfes und rDw des Fleisches 7.3 Göttlicher Schweiß nach Quellen des Neuen Reiches 7.3.1 Die Nilflut als Schweiß in hymnischen Texten 7.3.2 fdt im Kontext der Tempel des Neuen Reiches 7.3.3 Isis und der Schweiß des Re 7.4 Beispiele göttlichen Schweißes aus der 3. ZwZt. und der Spätzeit 7.4.1 Die Nilstatue des Hohepriesters Scheschonq 7.4.2 fdt ntrj(t) als Weihrauch im Tempel von Kawa 7.4.3 nh-m-fdt 7.5 Göttlicher Schweiß in Tempeln griechisch-römischer Zeit 7.5.1 fdt als aromatisches Salb- und Räuchermittel 7.5.2 Göttlicher Schweiß und vegetative Opfergaben sowie ihre Produkte 7.5.3 Gotteschweiß als Wasseropfer 7.5.4 Natron als Gottesschweiß 7.5.5 Götterschweiß in hymnischen Tempelinschriften 7.5.6 fdt-Schweiß in Prozessionen 7.6 Synthese Exkurs III: j(3)dt 8 Milch 8.1 Das Stillen des Königs mit göttlicher Milch 8.1.1 Zur Rolle der göttlichen Milch in den Pyramidentexten 8.2 Göttliche Empfänger von göttlicher Muttermilch 8.2.1 Horus(kind) 8.2.2 Kindgötter in Tempeln 8.2.3 Re als Sonnenkind 8.2.4 Anubis und die Milch der Hesat 8.2.5 Osiris und die Milch 8.2.6 Göttliche Ammen des vergöttlichten Verstorbenen am Beispiel der Sargtexte 8.2.7 Neith, die die beiden Krokodile säugt 8.3 Milchopfer 8.3.1 Milchopfer für die Götter 8.4 Milch als reines/reinigendes Medium 8.5 (Mutter-)Milch als Heilmittel 8.5.1 jrtt nt mst 3tj 8.5.2 Gazellenmilch 8.6 Zur schützenden Wirkung der Muttermilch 8.7 Göttliche Milch als destruktive Substanz? 8.8 Synthese 9 Menstruationsblut 9.1 Menstruation im realweltlichen Bereich 9.1.1 Zum Verhältnis von hsmn und snf 9.1.2 Zum Umgang mit Menstruierenden 9.2 Menstruation im religiösen Kontext 9.2.1 hsmnt als bwt des 17. o.äg. und 18. o.äg. Gaues 9.2.2 hsmnt als bwt des 10. u.äg. Gaues 9.2.3 Zur Menstruation als Nilflut 9.2.4 Die Menstruation und der Isisknoten/das Isisblut 9.3 Synthese 10 Samenflüssigkeit 10.1 Zur Rolle der Samenflüssigkeit bei der Reproduktion 10.1.1 Das „Anknüpfen“ des Samens 10.1.2 Samen in den Knochen vs. Samen aus den Knochen 10.2 Der König und der Verstorbene als göttlicher „Same“ 10.2.1 Der tote König als göttlicher „Same“ (mtwt) in den Pyramidentexten 10.2.2 Der Verstorbene als göttlicher Same in den Sargtexten 10.2.3 Der König als mw(j/y) ntrj 10.3 Zur sexuellen Potenz des Verstorbenen 10.4 Beispiele männlicher Götter mit ausgeprägter sexueller Potenz 10.4.1 Min 10.4.2 Seth 10.4.3 Baba 10.4.4 Sobek 10.4.5 Chnum 10.5 Zur posthumen Empfängnis des Horus, des Samens des Osiris 10.6 Kreative Selbstbefriedigung 10.6.1 Atum als Erzeuger von Schu und Tefnut 10.6.2 Ptah als masturbierender Schöpfer? 10.7 Die Entstehung der Achtheit von Hermopolis 10.8 „Samenaustausch“ zwischen Horus und Seth 10.9 Maat als „Same des Stieres“ (mtwt-k3) 10.10 Der Same der Nilflut 10.11 „Same“ als Umschreibung für Vaginalsekret? 10.12 Der Same des Thot und die altägyptische Zeitmessung 10.13 „Giftsame“ 10.13.1 Der „Giftsame“ des Incubus 10.13.2 Dämonischer (Gift-)Same und andere Körperflüssigkeiten 10.14 Synthese 11 Gift 11.1 Skorpiongift 11.1.1 Selqet als Skorpion- und Schutzgöttin 11.1.2 Isis und die Skorpione 11.1.3 Die Aggression des Skorpionweibchens 11.2 Schlangengift 11.2.1 Schlangen als Schutzgötter 11.3 Das Gift der Boten der Sachmet 11.4 Synthese 12 Exkremente und Harn 12.1 Exkremente und Urin in den „Abscheu“-Sprüchen 12.2 Urophagie als Bestrafung des Erdgottes Geb 12.3 Koprophage und Urin trinkende Wesen 12.3.1 Sh3qq 12.3.2 J33w 12.3.3 Die sieben 3hw 12.3.4 Das Krokodil des Südens 12.4 Göttlicher Harn als Heilmittel 12.5 Der jenseitige Wunsch, sich zu entleeren 12.6 Synthese 13 Blut 13.1 Blut des Seth 13.1.1 Das Blut des Seth und das Ritual „Die Erde aufhacken“ (hbs t3) 13.1.2 Das Blut des Seth als (rote) Farbe/Tinte 13.1.3 Das „Blut des Seth“ im Mammisi von Edfu 13.1.4 Das Blut des Seth und der „See der Flamme“ 13.2 Blut des Sonnengottes 13.2.1 Der König als Blut des Re 13.2.2 Hu und Sia entstehen aus dem Blut des Re 13.2.3 Das Geburtsblut des Sonnengottes als Morgenröte 13.3 Blut des Horus(auges) 13.4 Blut der Frauen des Horus 13.5 Blut des Schu 13.5.1 Schu und die Heh-Götter 13.5.2 Blut bzw. die Röte des Schu und der Pfahl des Hotep 13.6 Blut der Isis 13.6.1 Jaspis und das Blut der Isis 13.6.2 „Das Hellrote, das aus Isis hervorkam, das Rote, das aus Nephthys hervorkam“ 13.7 Blut des Geb 13.7.1 Blut des Geb und der oS-Baum 13.7.2 Das Rote/die Roten aus dem Rückenmark des Geb 13.8 Blut der Bastet 13.9 Blut des Osiris 13.9.1 Blut des Osiris und der See von Herakleopolis 13.9.2 Trinken des Blutes des Osiris durch Seth? 13.10 Blut und blutige Wesen in der Unterwelt 13.11 Zum Konsum des Blutes durch Götter 13.11.1 swr snf 13.11.2 sxb snf bzw. sxb wtr 13.11.3 snm/wnm snf/wtr 13.11.4 som snf/wtr 13.11.5 nn m snf 13.11.6 Sakrale Ausdeutung von Getränken als Blut 13.12 Synthese 14 Eiter 14.1 Die Resurrektion des Osiris und der Eiter 14.2 Der Eiter des Seth 14.3 Synthese 15 hw33t 15.1 Zur Charakterisierung von Hw##t anhand früher Textcorpora 15.1.1 hw33t als Teil des negativ bewerteten Verwesungsprozesses in den Pyramidentexten 15.1.2 hw33t als Produkt der unerwünschten Dekomposition in den Sargtexten 15.1.3 Zur anatomischen Lokalisierung von hw33t anhand der Sargtexte Exkurs IV: Zur Dekomposition menschlicher Überreste und der altägyptischenMumifizierung 15.1.4 Vergleich der Informationen über hw33t mit dem reellen Verwesungsablauf 15.2 Osiris und hw33t 15.2.1 Osiris als Nb-hw33t 15.2.2 Verwesen an der Seite des Osiris 15.2.3 hw33t des Osiris als Gewässerinhalt 15.2.4 hw33t des Osiris als Tinte des Thot 15.2.5 Zur sakralen Ausdeutung von hw33t (des Osiris) 15.3 Götter, die hw33t konsumieren 15.3.1 nh m hw33t 15.3.2 nsb hw33t 15.3.3 Wnm-hw33t-(n(t)-phwj(.f)) 15.3.4 Wnmt-hw33t-m-kkw 15.4 Synthese 16 rdw 16.1 rDw in den Pyramidentexten 16.2 rdw nach Ausweis der Sargtexte 16.2.1 rDw als Körperflüssigkeit(en) des Osiris 16.2.2 rdw und Schu 16.2.3 rdw und weitere Gottheiten bzw. Göttergruppen 16.2.4 rdw als fdt-Schweiß und „Ausgespienes“ (qjsw) 16.2.5 rdw und das duftende hnkw-Öl 16.3 rdw nach Quellen des Neuen Reiches und ihrer Parallelen 16.3.1 rdw und die Schöpfung der Nilflut und Vegetation in Hymnen 16.3.2 rdw in den Unterweltsbüchern 16.3.3 rdw in magisch-medizinischen Texten 16.3.4 rdw im Tempelkontext 16.3.5 rdw im Totenbuch des Neuen Reiches und seinen späteren Versionen 16.4 rdw in spätzeitlichen Quellen 16.4.1 Göttliches rDw im „Deltapapyrus“ 16.4.2 Zum Osirishymus der Kapelle des Osiris Nb-nhh in Karnak 16.4.3 rdw auf ausgewählten spätzeitlichen Kultobjekten 16.5 rdw in ptolemäischen und römerzeitlichen Manuskripten 16.5.1 rDw im Balsamierungsritual 16.5.2 rdw im „Buch vom Fayum“ 16.6 rdw in Inschriften griechisch-römischer Tempel 16.6.1 rdw als Wasseropfer 16.6.2 rdw und vegetative Opfergaben 16.6.3 rdw und Speise- bzw. Weinopfer 16.6.4 rdw in hymnischen Texten 16.6.5 rdw in Kosmogonien 16.6.6 rdw innerhalb von Prozessionen 16.6.7 rdw und das Darreichen von Augenschminke 16.6.8 rdw als Aromata und Salbmittel 16.6.9 rdw in der Sokar-Osiris-Kammer von Dendara 16.7 rdw als Leichensekret des Osiris 16.7.1 Zum anatomischen Ursprung des rdw des Osiris 16.7.2 Geographische Bezüge des rdw des Osiris 16.7.3 Zum Umgang mit dem rdw des Osiris, seinem Schutz und seiner Verwahrung 16.8 Synthese 17 Einzeluntersuchung ausgewählter Quellen 17.1 Kosmogonische Abschnitte des P. Salt 825 17.2 Zur Dekoration der osirianischen Dachkapellen von Dendara 17.2.1 Blut 17.2.2 rdw 17.2.3 Speichel 17.2.4 Same 17.2.5 Gift 17.2.6 Schweiß 17.2.7 Milch 17.2.8 Tränen 17.2.9 Schutzgötter von Pharbaitos 18 Gesamtsynthese 19 Fazit 20 Anhang 21 Abbildungsverzeichnis 22 Abkürzungsverzeichnis 23 Bibliographie 24 Wortindex 25 Quellenindex 26 Ägyptischer Wortindex "Göttliche Körperflüssigkeiten und -ausscheidungen nehmen in vielen Religionen eine bedeutende, wenn nicht gar zentrale Rolle ein. Das Alte Ägypten bildet hier keine Ausnahme. Die altägyptischen Götter verfügen über Blut, Speichel sowie Muttermilch. Wie ihr menschliches Pendant erbrechen sie sich, werden krank, leiden unter Schweißausbrüchen, ziehen sich eiternde Wunden zu oder - wie im Fall des Osiris - sterben gar und sondern Leichenflüssigkeit ab. Im Gegensatz zu den menschlichen Sekreten wohnen den göttlichen Körperflüssigkeiten jedoch schöpferische und/oder destruktive Kräfte inne. Sie dienen als Umschreibung der Herkunft kostbarer Opfergaben sowie lebensspendender Güter, wenn es z.B. heißt, dass der Nilgott Hapi das Überschwemmungswasser ausspeit und der Erdgott Geb die Vegetation erbricht. In ihrer Dissertation behandelt Natalie Schmidt nicht weniger als 15 göttliche Körperflüssigkeiten und -ausscheidungen sowie den ägyptischen Begriff rḏw und untersucht dabei verschiedenste Quellen, die von den frühen Pyramidentexten bis hin zu den Tempeln der griechisch-römischen Zeit reichen. Die Arbeit beinhaltet eine Zusammenstellung, Analyse und Auswertung der Körperflüssigkeiten und -ausscheidungen der altägyptischen Götter und ist das erste Gesamtwerk zu dieser Thematik, das alle bekannten göttlichen Fluide samt ihren vielfältigen Funktionen und ihrem Facettenreichtum einschließt." -- Page 4 of cover Gottliche Korperflussigkeiten und -ausscheidungen nehmen in vielen Religionen eine bedeutende, wenn nicht gar zentrale Rolle ein. Das Alte Agypten bildet hier keine Ausnahme. Die altagyptischen Gotter verfugen uber Blut, Speichel sowie Muttermilch. Wie ihr menschliches Pendant erbrechen sie sich, werden krank, leiden unter Schweissausbruchen, ziehen sich eiternde Wunden zu oder - wie im Fall des Osiris - sterben gar und sondern Leichenflussigkeit ab. Im Gegensatz zu den menschlichen Sekreten wohnen den gottlichen Korperflussigkeiten jedoch schopferische und/oder destruktive Krafte inne. Sie dienen als Umschreibung der Herkunft kostbarer Opfergaben sowie lebensspendender Guter, wenn es z.B. heisst, dass der Nilgott Hapi das Uberschwemmungswasser ausspeit und der Erdgott Geb die Vegetation erbricht. In ihrer Dissertation behandelt Natalie Schmidt nicht weniger als 15 gottliche Korperflussigkeiten und -ausscheidungen sowie den agyptischen Begriff r?w und untersucht dabei verschiedenste Quellen, die von den fruhen Pyramidentexten bis hin zu den Tempeln der griechisch-romischen Zeit reichen. Die Arbeit beinhaltet eine Zusammenstellung, Analyse und Auswertung der Korperflussigkeiten und -ausscheidungen der altagyptischen Gotter und ist das erste Gesamtwerk zu dieser Thematik, das alle bekannten gottlichen Fluide samt ihren vielfaltigen Funktionen und ihrem Facettenreichtum einschliesst.
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