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Körperdiskurse anthropologisch gespiegelt : Eine Epistemologie erziehungswissenschaftlicher Theoriebildung

معرفی کتاب «Körperdiskurse anthropologisch gespiegelt : Eine Epistemologie erziehungswissenschaftlicher Theoriebildung» نوشتهٔ Anke Lang (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Anke Lang lotet das reflexive Potenzial der Pädagogischen Anthropologie als eine mögliche epistemologische Referenz erziehungswissenschaftlicher Theoriebildung aus. In Anlehnung an den Anspruch der „reflektierten doppelten Geschichtlichkeit und Kulturalität“ pädagogisch-anthropologischer Forschung und unter Bezugnahme auf neuere Ansätze der Wissenssoziologischen Diskursanalyse wird hierzu die Forschungsperspektive im Sinne »Positionaler Reflexivität« konzeptualisiert. Am Beispiel der Diskurse um »Ganztagsschule« und »Schule und Gesundheit« werden diskursive Praktiken der »Körper«-Thematisierung empirisch rekonstruiert. Die Autorin skizziert mögliche Konturen einer Metatheorie Pädagogischer Anthropologie und stellt die Möglichkeit einer neuen Form interdisziplinärer Auseinandersetzung für die Erziehungswissenschaft zur Diskussion**.** Danksagung 5 Inhalt 7 1 Einleitung 10 1.1 Forschungskontext 11 1.2 Stand der Forschung 16 1.2.1 »Schule und Körper« im Diskurs 16 1.2.1.1 Diskursfelder um »Schule« 18 1.2.1.2 Diskursfelder um »Körper« 20 1.2.2 »Unterschiedlichkeit von Geistes- und Naturwissenschaften« im Diskurs 22 1.3 Zielsetzung und Erkenntnisinteresse 30 1.4 Fragestellungen 31 1.5 Theorierahmen und Methode 32 1.5.1 Pädagogische Anthropologie als Theorierahmen 33 1.5.2 Diskursanalytische Spezifizierung als Wissenssoziologische Diskursanalyse 34 1.6 Aufbau der Arbeit 38 2 Theorie, Methodologie und Operationalisierung 40 2.1 Theorie – »Positionale Reflexivität« als Forschungsperspektive 41 2.1.1 Pädagogische Anthropologie als erkenntnistheoretischer Referenzrahmen 42 2.1.2 »Anthropologische Differenz« als analytische Ressource 44 2.1.3 »Positionale Reflexivität« und ihre programmatische Relevanz 46 2.2 Methodologie – Gegenstand und Praxis der Betrachtung 48 2.2.1 Wissenssoziologische Diskursanalyse als methodologischer Referenzrahmen 48 2.2.2 Theorietradition als symbolische Ordnung 51 2.2.3 Theoriebildung als interpretative Analytik 54 2.3 Operationalisierung – Die Umsetzung des Forschungsprozesses 58 2.3.1 Wissenssoziologische Diskursanalyse als methodischer Referenzrahmen 59 2.3.2 Materialisierungen im Forschungsprozess 61 2.3.2.1 Adaption allgemeiner Theorie- und Methodenkonzepte 62 2.3.2.2 Begründung des Vorgehens 66 2.3.2.3 Transparenz des Vorgehens 70 3 »Schule und Körper« in ausgewählten Diskursen 71 3.1 Einordnung in den Gesamtzusammenhang 71 3.1.1 Exemplarische Konkretisierung 71 3.1.2 Charakterisierung 72 3.1.3 Form der Darstellung 72 3.2 »Ganztagsschule« – Körper zwischen Struktur und Handlung 74 3.2.1 Ausgangspunkt 76 3.2.1.1 Aktualität 76 3.2.1.2 Skizzierung 80 3.2.1.3 Präzisierung 85 3.2.2 Verkörperungen im Diskurs um »Ganztagsschule« 86 3.2.2.1 »Zeit« 86 3.2.2.2 »Raum« 110 3.3 »Schule und Gesundheit« – Körper zwischen Sorge und Fürsorge 115 3.3.1 Ausgangspunkt 116 3.3.1.1 Aktualität 117 3.3.1.2 Skizzierung 122 3.3.1.3 Präzisierung 129 3.3.2 Verkörperungen im Diskurs um »Schule und Gesundheit« 130 3.3.2.1 Multidimensionale »Gesundheit« – vielfältiger »Körper« 130 3.3.2.2 »Krankheitsprävention« und »Gesundheitsförderung« als Körperthematisierung 140 3.4 Verhältnissetzungen – Verbindlichkeit einer anthropologischen Norm 146 3.4.1 »Körper« – »Leib« 146 3.4.2 »Körper« – »Geist« 148 3.4.3 Materialisierung von Vielstimmigkeit und dualistischem Denken 149 4 Eine Skizze zur Metatheorie Pädagogischer Anthropologie 154 4.1 »Positionale Reflexivität« als Referenz der Erkenntnis 155 4.1.1 »Positionale Reflexivität« – Körperdiskurse in ihren Verflechtungen 156 4.1.1.1 Beispiele 158 4.1.1.2 Abstrahierende Zusammenfassung 165 4.1.2 »Positionale Reflexivität« – Operationalisierung und »Kontingenz« 167 4.1.2.1 Beispiele 168 4.1.2.2 Abstrahierende Zusammenfassung 170 4.2 »Positionale Reflexivität« – Implikationen für die erziehungs-wissenschaftliche Theoriebildung 172 4.2.1 Stichpunkt: Theoriebildung im Kontext von »Intention« und »Funktion« 174 4.2.2 Stichpunkt: Konstitution von »Sinn« in der Erziehungswissenschaft 177 4.2.3 Stichpunkt: Rahmung paradigmatischer Differenz durch Abstrahierung 179 4.2.4 Stichpunkt: Komplexitätssteigerung durch »kontrollierteInterdisziplinarität« 185 4.3 »Positionale Reflexivität« widergespiegelt – Zur Begrenztheit von Möglichkeiten und den Möglichkeiten von Begrenzung 187 4.3.1 Intentionale Theoriebildung – im Kontext von »Intention« und »Funktion« 188 4.3.2 Sinnvolles Theoriespiel – »Sinn« in der Erziehungswissenschaft 189 4.3.3 Konkretisierende Abstrahierung – Rahmung paradigmatischer Komplexität 190 4.3.4 Paradigmatisch kontrollierte Interdisziplinarität– Komplexitätssteigerung 190 5 Zusammenfassung und Ausblick 192 5.1 Pädagogische Anthropologie als Erkenntnistheorie 192 5.2 Perspektiven für die weitere Forschung 196 5.2.1 Empirie 196 5.2.2 Theorie 197 5.2.2.1 Topoi der Studie 197 5.2.2.2 Diskurse um »Lernen« und »Nicht-suizidales Selbstverletzungsverhalten« 200 5.2.3 Methoden 203 Literatur 204 Anke Lang lotet das reflexive Potenzial der Pädagogischen Anthropologie als eine mögliche epistemologische Referenz erziehungswissenschaftlicher Theoriebildung aus. In Anlehnung an den Anspruch der "reflektierten doppelten Geschichtlichkeit und Kulturalität" pädagogisch-anthropologischer Forschung und unter Bezugnahme auf neuere Ansätze der Wissenssoziologischen Diskursanalyse wird hierzu die Forschungsperspektive im Sinne »Positionaler Reflexivität« konzeptualisiert. Am Beispiel der Diskurse um »Ganztagsschule« und »Schule und Gesundheit« werden diskursive Praktiken der »Körper«-Thematisierung empirisch rekonstruiert. Die Autorin skizziert mögliche Konturen einer Metatheorie Pädagogischer Anthropologie und stellt die Möglichkeit einer neuen Form interdisziplinärer Auseinandersetzung für die Erziehungswissenschaft zur Diskussion. Der Inhalt • Ganztagsschule - Körper zwischen Struktur und Handlung • Schule und Gesundheit - Körper zwischen Sorge und Fürsorge • »Positionale Reflexivität« - Implikationen für die erziehungswissenschaftliche Theoriebildung • Pädagogische Anthropologie als Erkenntnistheorie Die Zielgruppen • Lehrende und Studierende der Sozialwissenschaften, Erziehungswissenschaft, Allgemeinen Pädagogik, Schul- und Sozialpädagogik • Praktikerinnen und Praktiker aus Schule, Sozialpädagogik und Sozialer Arbeit Die Autorin PD Dr. phil. habil. Anke Lang, M.A., ist Privatdozentin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Pädagogische Anthropologie, Interdisziplinarität, Körperforschung, Theorie-Praxis-Transfer und Diskursanalyse Front Matter....Pages I-IX Einleitung....Pages 11-40 Theorie, Methodologie und Operationalisierung....Pages 41-71 »Schule und Körper« in ausgewählten Diskursen....Pages 73-155 Eine Skizze zur Metatheorie Pädagogischer Anthropologie....Pages 157-194 Zusammenfassung und Ausblick....Pages 195-206 Back Matter....Pages 207-222 In Anlehnung an den Anspruch der "reflektierten doppelten Geschichtlichkeit und Kulturalitat" padagogisch-anthropologischer Forschung und unter Bezugnahme auf neuere Ansatze der Wissenssoziologischen Diskursanalyse wird hierzu die Forschungsperspektive im Sinne "Positionaler Reflexivitat" konzeptualisiert.
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