Körper in Schieflage : Tanzen im Strudel des Black Atlantic um 1900
معرفی کتاب «Körper in Schieflage : Tanzen im Strudel des Black Atlantic um 1900» نوشتهٔ Astrid Kusser; Kordula Röckenhaus، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Geschichte schwarzer Modetänze wird bislang meist augenzwinkernd als ansteckendes Tanzfieber verhandelt. Doch nicht mysteriöse Erreger, sondern handfeste politische Konflikte um Bürgerschaft, Arbeitsteilung und Geschlechterverhältnisse waren ihre Grundlage. Die Ästhetik der schwarzen Diaspora machte diese Konflikte auf den Tanzflächen neu verhandelbar. Tanztechnik verbündete sich dabei mit Medientechniken, die ebenfalls mit Bewegung, Wahrnehmung und der Möglichkeit von Verwandlung experimentierten. Astrid Kusser geht dieser Geschichte zwischen New York, Buenos Aires, Kapstadt, Viktoria in Kamerun und Berlin nach. »Dieser ausgezeichneten und innovativen Studie ist zu wünschen, dass sie nicht nur wissenschaftlich rezipiert wird.«Testcard, 24 (2014)»Astrid Kussers Buch hat das Zeug zum Post-Colonial-Studies-Klassiker und ist trotz der anspruchsvollen Vernüpfung von vielen verschiedenen kulturwissenschaftlichen Theorien eine kurzweilige Lektüre.«Christian König, Malmoe, 66 (2014)»›Körper in Schieflage‹ verspricht [...] nicht nur zur unverzichtbaren Referenz für all diejenigen zu werden, die sich ernsthaft wissenschaftlich mit Tanzen auseinandersetzen wollen. Auch wer sich über den neuesten Stand der Forschung in den Medienwissenschaften, insbesondere der Analyse von Postkarten, aber auch von postkolonialer und intersektionaler Geschichtsschreibung informieren will, erhält aus Kussers detailreichen und scharfsinnigen Analysen anregende Impulse zur weiteren Reflexion.«Philipp Dorestal, H-Soz-u-Kult, 05.12.2013»Inhaltliche und sprachliche Eloquenz geben Astrid Kussers umfangreichen Diskursen auf fast 500 Seiten eine bemerkenswerte argumentative Klarheit.Unser Wissen und unseren Blick für historische, soziologische, ästhetische und mediale Zusammenhänge zu schärfen gelingt ›Körper in Schieflage‹ beispielhaft.«Karin Schmidt-Feister, www.tanznetz.de, 21.05.2013Besprochen in: Up To Dance, 3 (2013)www.kunstkulturlifestyle.com, 26.06.2013Wir Frauen, 4 (2013)WeiberDiwan, Herbst (2013), Lisa Bolyosfiber, 22 (2013), Anja LemkeDeutschlandradio Kultur/Radiofeuilleton, 28.08.2013, Tabea GrzeszykKontra, 27/4 (2014) Inhalt Einleitung Tanzen im Black Atlantic Den Strudel schreiben Historiografien des Tanzens Aufbau I. HERKUNFT 1. Tanzfieber: Wissen und Abwehr Eine alte neue Krankheit Tropenfieber und Massenkultur Interventionsfeld Tanzfläche Bühnentanz/Verwandlungsakt Leben/Sterben 2. Gesellschaftstanz: Führen und Folgen Werfen, Schwingen und Springen »...if any of it stopped, for a single instant, the whole world would fall to pieces...« »Gesellschaftlicher Verkehr« um 1900 Gehen Poetik der Unterbrechung Politiken der Pose 3. Arbeitsrhythmus: Anpassung und Widerstand Angriff auf Augen und Ohren Rhythmus und Arbeitstempo Ermüdung und Erfrischung Balancearbeit und Alltagswiderstand Umkämpftes Erbe 4. Bewegungsfreiheit: Flucht und Migration Flucht aus der Sklaverei Great Migration Aufeinandertreffen White Slavery Color Line II. ENTSTEHUNG 1. New York City 2. Buenos Aires 3. Berlin 4. Viktoria 5. Kapstadt III. VERWANDLUNG 1. Übersetzung »Exzentriktanz« und Groteske Rassifizierung Zweierlei Lachen 2. Inkorporierung Varieté Licht/Schatten Bühne/Leinwand Postkarte/Fotografie/Karikatur Sammeln/Sampeln 3. Metaphorisierung Koloniale Unordnung Zukunftsvisionen und »Momentaufnahmen« Koloniale Ambivalenz Frauenbewegung 4. Regierung Disziplinierung Immunisierung Restrisiko Mobilmachung Schluss Abbildungsverzeichnis Bibliografie Quellen Literatur Die Geschichte schwarzer Modetänze wird bislang meist augenzwinkernd als ansteckendes Tanzfieber verhandelt. Doch nicht mysteriöse Erreger, sondern handfeste politische Konflikte um Bürgerschaft, Arbeitsteilung und Geschlechterverhältnisse waren ihre Grundlage. Die Ästhetik der schwarzen Diaspora machte diese Konflikte auf den Tanzflächen neu verhandelbar. Tanztechnik verbündete sich dabei mit Medientechniken, die ebenfalls mit Bewegung, Wahrnehmung und der Möglichkeit von Verwandlung experimentierten. Astrid Kusser geht dieser Geschichte zwischen New York, Buenos Aires, Kapstadt, Viktoria in Kamerun und Berlin nach. Kolonialismus,Alltag,Medien,Tanz,Cakewalk,Arbeit,Kultur,Rassismus,Widerstand,Postkolonialismus,Kulturgeschichte,Kolonialgeschichte,Geschichtswissenschaft,Media,Dance,Work,Culture,Racism,Postcolonialism,Cultural History,History of Colonialism,History Die Geschichte schwarzer Modetänze wird bislang meist augenzwinkernd als ansteckendes Tanzfieber verhandelt. Doch nicht mysteriöse Erreger, sondern handfeste politische Konflikte um Bürgerschaft, Arbeitsteilung und Geschlechterverhältnisse waren ihre Grundlage. Die Ästhetik der schwarzen Diaspora machte diese Konflikte auf den Tanzflächen neu verhandelbar. Tanztechnik verbündete sich dabei mit Medientechniken, die ebenfalls mit Bewegung, Wahrnehmung und der Möglichkeit von Verwandlung experimentierten. Astrid Kusser geht dieser Geschichte zwischen New York, Buenos Aires, Kapstadt, Viktoria in Kamerun und Berlin nach -- Provided by Publisher Long description: Die Geschichte schwarzer Modetänze wird bislang meist augenzwinkernd als ansteckendes Tanzfieber verhandelt. Doch nicht mysteriöse Erreger, sondern handfeste politische Konflikte um Bürgerschaft, Arbeitsteilung und Geschlechterverhältnisse waren ihre Grundlage. Die Ästhetik der schwarzen Diaspora machte diese Konflikte auf den Tanzflächen neu verhandelbar. Tanztechnik verbündete sich dabei mit Medientechniken, die ebenfalls mit Bewegung, Wahrnehmung und der Möglichkeit von Verwandlung experimentierten. Astrid Kusser geht dieser Geschichte zwischen New York, Buenos Aires, Kapstadt, Viktoria in Kamerun und Berlin nach
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