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Knotenpunkt Byzanz: Wissensformen Und Kulturelle Wechselbeziehungen (Miscellanea Mediaevalia) (German Edition) (German, English and French Edition)

معرفی کتاب «Knotenpunkt Byzanz: Wissensformen Und Kulturelle Wechselbeziehungen (Miscellanea Mediaevalia) (German Edition) (German, English and French Edition)» نوشتهٔ herausgegeben von Andreas Speer und Philipp Steinkrüger، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Dieser Band wirft ein neues Licht auf Byzanz - als geographischen, aber vor allem als kulturellen Knotenpunkt. Denn wie kaum eine andere Region ist Byzantium uber gut ein Jahrtausend durch seine ebenso zentrale wie fragile geographische Lage, aber auch durch sein Prestige wichtigfur die Begegnung von Kulturen, Personen und Institutionen rund um das Mittelmeer. Hierbei stellt sich aus byzantinischer Perspektive die "antike" und "mittelalterliche" Welt als ein in wesentlichen Zugen kontinuierlicher Kulturraum dar, der bis an die Schwelle der Neuzeit reicht und sich vor allem durch seine groe Rezeptivitat auszeichnet. Thematisiert werden daher vor allem die Wechselseitigkeit kultureller und epistemischer Rezeptions- und Transformationsprozesse und ihre jeweiligen Wissensformen. Diese Wissensformen beziehensich auf die Ordnungsstrukturen, die der Erkenntnis und den Wissenschaften, der Sprache und medialen Reprasentation sowie den institutionellen und soziologischen Bedingungen zugrundeliegen, sowie auf die diesen korrespondierenden Gegenstande des Wissens. In diesem Austausch begegnet Byzanz auch den transformierten Spuren, welche die griechische Kultur zuvor bei ihren eifrigen Nachahmern hinterlassen hat. Vorwort 6 Knotenpunkt Byzanz 16 I. Byzanz und der Westen 24 Vier Arten und Weisen, den Westen zu bewältigen 26 II. Byzantinisches und griechisches Denken 56 Das ,Corpus Dionysiacum Areopagiticum‘ im Byzantinischen Reich des Sechsten bis Neunten Jahrhunderts 58 Theodore and the Black man: Imagining (through) the Icon in Byzantium 70 The Sacred Nectar of the Deceitful Greeks. Perceptions of Greekness in Ninth Century Rome 94 De l’apologie à l’évocation de l’expérience mystique. Évagre le Pontique, Isaac le Syrien et Diadoque de Photicé dans les œuvres de Grégoire Palamas (et dans la controverse palamite) 108 III. Byzanz und der Islam 132 Theodor ’Abu Qurra als Nachfolger des Johannes von Damaskus 134 Byzanz und der Islam. Von der Kontingenzbewältigung zur aneignenden Übersetzung 146 A Neoplatonic Refutation of Islam from the Time of the Komneni 168 Eine fast vergessene Gedächtnisspur. Der byzantinisch-lateinische Wissenstransfer zum Islam (8.–13. Jahrhundert) 190 IV. Übersetzung und Wissenstransfer 220 The Byzantine Commentator’s Task: Transmitting, Transforming or Transcending Aristotle’s Text 222 Manuel Holobolos and the Role of Bilinguals in Relations Between the West and Byzantium 233 La médecine byzantine à la croisée de l’Orient et de l’Occident 246 From Byzantium to the Latin West. Nature and Person in the Thought of Hugh of Honau 255 Arabic into Byzantine Greek: Introducing a Survey of the Translations 269 V. Knotenpunkt Theologie 286 Judaisieren. Ein Vorwurf byzantinischer Theologen im Azymenstreit 288 Le ‘De Oeconomia Dei’ de Nil Doxapatres. La théologie entre Constantinople et la Sicile, du XIIème siècle à la modernité 297 Gregorios Palamas und die kulturelle Neugier – Relecture einer theologischen Leitfigur 310 On Determinism and Free Will: Remarks on a Discussion from the last Decades of Byzantium 331 VI. Thomismus und Antithomismus in Byzanz 354 Thomas Aquinas’ Impact on Late Byzantine Theology and Philosophy: The Issues of Method or ‘Modus Sciendi’ and ‘Dignitas Hominis’ 356 The Thomist Basis of Prochoros Kydones’ anti-Palamite Treatise ‘De essentia et operatione Dei’ and the Reaction of the Byzantine Church 434 Theological Encounters and Cultural Identity in Late Byzantium: Demetrios Chrysoloras’ Unpublished Fictitious Dialogue Refuting Demetrios Kydones’ Defence of Thomas Aquinas 454 Demetrios Kydones: Defending Thomas or Defending Himself? 462 Éliminer Thomas: le programme antithomiste de Matthieu Ange Panarétos (seconde moitié du XIVème siècle) 475 VII. Nicolaus Cusanus und Byzanz 490 Cardinal Bessarion’s Greek and Latin Sources in the Plato-Aristotle Controversy of the 15th Century and Nicholas of Cusa’s Relation to the Controversy 492 „in mari me ex Graecia redeunte, credo superno dono“ – Vom Wissensfrust Wissensfrust zur gelehrten Unwissenheit. Wie platzte 1437/1438 der Knoten? 504 Nikolaus von Kues und die Ostkirche: Idee und Wirklichkeit des Religionsdialogs 519 Nikolaus von Kues über das Begreifen des Unbegreiflichen 533 VIII. Historiographische Perspektiven 548 Byzanz in der Wahrnehmung mittellateinischer Synchronistik 550 Ibn Ḫaldūn, a Late Historian of Byzantium 557 Byzanz in der jüdischen Geschichtsschreibung des sechzehnten Jahrhunderts. Die Beurteilung der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen bei Elia Capsali und Joseph ha-Kohen 572 IX. Byzanz und seine östlichen Nachbarn 580 Byzanz als Referenz- und Konfliktpunkt. Bulgarien zur Zeit Symeons des Großen 582 Russische Heilige und Byzanz im Mittelalter 597 Byzanz und „Österreich“ im 12./13. Jahrhundert: Mythos und Realität 612 Die Hussiten und Byzanz um die Mitte des 15. Jahrhunderts 634 X. Heilige und Reliquien 656 Brighter than the Sun: Saints, Relics, and the Power of Art in Byzantium 658 Schöne Schädel. Die Häupter der Heiligen in Ost und West 678 Die Dornenkrone für den König von Frankreich. Quellen zur translatio von Passionsreliquien aus Konstantinopel: zwei Texte aus den ,Grandes Chroniques de France‘ und eine Predigt aus der Zeit Ludwigs IX. 702 XI. Herrscherzeremoniell und translatio imperii 734 Der Sternenmantel bei Herrschern des Westens. Ein Beispiel der Aneignung des spätantiken Erbes von Byzanz im Hochmittelalter und seine geistigen Implikationen 736 Fragen zur Rolle des Faltstuhls im Byzantinischen Kaiserzeremoniell 770 XII. Kulturelle Wechselbeziehungen und byzantinische Kunst 782 Byzanz: Knotenpunkt und Schmelzpunkt. Reflexionen über die Begriffe ,Einfluß‘ und ,Rezeption‘ an ausgewählten Beispielen des Kunsthandwerks 784 Der westliche Einfluß in Byzanz am Beispiel neutestamentlicher Ikonographie 807 Byzantinische (griechische) Künstler und ihre Auftraggeber im seldschukischen Anatolien 822 Body of Bliss: Radiant Holiness in Eastern Pre-Christian Sources and the Mandorla Motif in Art along the Silk Road to Byzantium 842 Verzeichnis der Handschriften 870 Verzeichnis der Frühdrucke 872 Namenregister 873 Tafelteil 906

Dieser Band wirft ein neues Licht auf Byzanz - als geographischen, aber vor allem als kulturellen Knotenpunkt. Denn wie kaum eine andere Region ist Byzantium über gut ein Jahrtausend durch seine ebenso zentrale wie fragile geographische Lage, aber auch durch sein Prestige wichtigfür die Begegnung von Kulturen, Personen und Institutionen rund um das Mittelmeer. Hierbei stellt sich aus byzantinischer Perspektive die „antike“ und „mittelalterliche“ Welt als ein in wesentlichen Zügen kontinuierlicher Kulturraum dar, der bis an die Schwelle der Neuzeit reicht und sich vor allem durch seine große Rezeptivität auszeichnet. Thematisiert werden daher vor allem die Wechselseitigkeit kultureller und epistemischer Rezeptions- und Transformationsprozesse und ihre jeweiligen Wissensformen. Diese Wissensformen beziehensich auf die Ordnungsstrukturen, die der Erkenntnis und den Wissenschaften, der Sprache und medialen Repräsentation sowie den institutionellen und soziologischen Bedingungen zugrundeliegen, sowie auf die diesen korrespondierenden Gegenstände des Wissens. In diesem Austausch begegnet Byzanz auch den transformierten Spuren, welche die griechische Kultur zuvor bei ihren eifrigen Nachahmern hinterlassen hat.

Dieser Band wirft ein neues Licht auf Byzanz - als geographischen, aber vor allem als kulturellen Knotenpunkt. Denn wie kaum eine andere Region ist Byzantium über gut ein Jahrtausend durch seine ebenso zentrale wie fragile geographische Lage, aber auch durch sein Prestige wichtig für die Begegnung von Kulturen, Personen und Institutionen rund um das Mittelmeer. Hierbei stellt sich aus byzantinischer Perspektive die „antike“ und „mittelalterliche“ Welt als ein in wesentlichen Zügen kontinuierlicher Kulturraum dar, der bis an die Schwelle der Neuzeit reicht und sich vor allem durch seine große Rezeptivität auszeichnet. Thematisiert werden daher vor allem die Wechselseitigkeit kultureller und epistemischer Rezeptions- und Transformationsprozesse und ihre jeweiligen Wissensformen. Diese Wissensformen beziehen sich auf die Ordnungsstrukturen, die der Erkenntnis und den Wissenschaften, der Sprache und medialen Repräsentation sowie den institutionellen und soziologischen Bedingungen zugrundeliegen, sowie auf die diesen korrespondierenden Gegenstände des Wissens. In diesem Austausch begegnet Byzanz auch den transformierten Spuren, welche die griechische Kultur zuvor bei ihren eifrigen Nachahmern hinterlassen hat. This volume casts a new light on Byzantium as a geographical and cultural intersection. For nearly a millennium, Byzantium was an important crossroads where cultures, people, and institutions from the entire Mediterranean area came together, not only because of its central(and, as a result, precarious) geographical situation, but also because of its prestige. Key subjects of interest explored by this volume include reciprocal cultural and epistemic processes of reception and transformation and the forms of knowledge associated with them. These forms of knowledge relate not only to particular objects of knowledge and the sciences, but also toorganizational structures. Andreas Speer und Philipp Steinkrüger, Universität zu Köln
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