Klostereintritt und Bildung: Die Lebenswelt der Nonnen im späten Mittelalter. Mit einer Edition des 'Konventstagebuchs' einer Zisterzienserin von Heilig-Kreuz bei Braunschweig (1484-1507). Tagebuch in latein. Sprache. Habil.-Schr.
معرفی کتاب «Klostereintritt und Bildung: Die Lebenswelt der Nonnen im späten Mittelalter. Mit einer Edition des 'Konventstagebuchs' einer Zisterzienserin von Heilig-Kreuz bei Braunschweig (1484-1507). Tagebuch in latein. Sprache. Habil.-Schr.» نوشتهٔ Eva Schlotheuber، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Co. KG در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Eva Schlotheuber behandelt einleitend das weltliche und geistliche Umfeld der Zisterzienserinnen des Braunschweiger Heilig-Kreuzklosters und die allgemeine Situation der norddeutschen Frauenklöster in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt ihrer Untersuchung liegt jedoch auf dem Klostereintritt und der Bildung der Nonnen im Mittelalter. Sie untersucht die enge Vernetzung der Nonnenkonvente mit ihrem sozialen Umfeld, die Übergangsriten und die Erziehung und Ausbildung der oft sehr jungen Mädchen. Ebenfalls untersucht wird das Selbstverständnis der Nonnen als besondere, privilegierte Mittlerinnen zu Gott und die zentrale Rolle der Jungfräulichkeit als Weg zur Gotteserkenntnis. Die Autorin widmet sich aber vor allem der Ausbildung im Kloster und wertet die im Benediktinerinnenkloster Ebstorf überlieferten Schülerinnennotizen aus, die einen überraschend tiefen Einblick in Inhalte, Erziehungsziele und Vermittlungsmethoden der Klosterschule und das Ideal weiblichen geistlichen Lebens am Ende des 15. Jahrhunderts liefern. Mit dem "Konventstagebuch", das eine anonyme Zisterzienserin über 23 Jahre führte, wird erstmals diese ungewöhnliche Quelle zugänglich gemacht, die eine der im Spätmittelalter sehr seltenen Beschreibungen einer Frau über ihr Leben und den Alltag der Nonnen darstellt. Cover Titel Vorwort Inhalt 1. Einleitung 2. Die Geschichte des Kreuzklosters 2.1. Die Gründungslegende 2.1.1. Überlieferung und Datierung 2.1.2. Der Text 2.2. Der historische Hintergrund 2.2.1. Der Quellenwert der Gründungslegende 2.2.2. Die Stadt Braunschweig und der niedere Adel in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts 2.2.3. Der Ministerialenaufstand 1227 2.2.4. Die Folgen der Fehde: Das Kreuzkloster als Sühnegründung 2.2.5. Die soziale Herkunft der Nonnen 2.3. Der monastische Kontext 2.3.1. Die Stellung des Kreuzklosters zum Zisterzienserorden 2.3.2. Die Klosterreform 2.3.2.1. Die Reform der Nonnenklöster in Norddeutschland 2.3.2.2. Der Reformversuch des Hildesheimer Bischofs 2.3.2.3. Die Stadt Braunschweig und die Reformmandate des Bischofs 2.3.2.4. Das Kreuzkloster und die Forderungen der Reformbewegung 2.3.2.5. Das Netz der Reformer und die Rolle der Nonnen bei der Einführung der Reform 3. Der Weg ins Kloster 3.1. Die Voraussetzungen des geistlichen Lebens der Frauen 3.2. Die Bildungsaufgaben der Klosterschule 3.3. Der Eintritt ins Kloster: Das Beispiel Lüne 3.3.1. Ablauf und Aufnahmeriten: Die Vorstellungen der Bursfelder Reform 3.3.2. Die Aufnahme 3.3.3. Einkleidung und Noviziat 3.3.4. Die Entlassung aus der Schule 3.3.5. Die Profeß 3.3.6. Die Nonnenkrönung 3.3.7. Die Liturgie der Nonnenkrönung 3.4. Die Oblation 3.4.1. Rechtliche Rahmenbedingungen 3.4.2. Oblationspraxis und Oblationsriten des 15. Jahrhunderts 3.4.2.1. Das Braunschweiger Heilig-Kreuzkloster 3.4.2.2. Die Questio de puellis offerendis des Zisterzienserinnenklosters Wienhausen 3.4.2.3. Die Presentatio Marie in zeitgenössischen Darstellungen 3.4.3. Weitere Eintrittsschritte nach der Oblation: Noviziat, Profeß und Nonnenkrönung 3.5. Latein und Deutsch: Die sprachlichen Fähigkeiten der Nonnen 3.5.1. Die Sprachkompetenz der Nonnen in Nord- und Süddeutschland 3.5.2. Die Ebstorfer Reformberichte und der Unterricht in der Klosterschule 4. Resümee 5. Das Konventstagebuch 5.1. Einleitung 5.1.1. Verfasserin und Entstehungszeit 5.1.2. Tagebuch oder Chronik: zur Problematik der Gattungszugehörigkeit 5.1.3. Weitere Quellen zur Geschichte des Kreuzklosters: 5.1.3.1. Urkunden 5.1.3.2. Das Rechnungsbuch 5.1.3.3. Handschriften 5.1.4. Überlieferungsgeschichte und Handschriftenbeschreibung 5.1.5. Zur Sprache 5.1.6. Zur Einrichtung der Edition 5.2. Der Text 6. Prosopographie des Kreuzklosters von der Mitte des 15. bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts 6.1. Ämter 6.2. Konventsmitglieder und Kandidatinnen 7. Abbildungen 8. Quellen- und Literaturverzeichnis 8.1. Abkürzungen 8.2. Ungedruckte Quellen 8.3. Gedruckte Quellen und Literatur This book takes a good look at life in the convents of the late Middle Ages as described in the diary of a Cistercian nun written over a period of more than 20 years. It shows how the convents and the families of the girls entering the convent interacted. If the girls were underage, canon law regulations had to be taken into consideration, and the author deals with the development of the part of canon law pertaining to this from the early Middle Ages until the Reformation. The study accompanies the girls from their entry into the convent until they became nuns, a process which often took ten years and which culminated in their marriage to Christ. It deals with their education in the convent, their knowledge of Latin, their secular surroundings, their understanding of themselves and their own spiritual life and, in particular, the function of the nuns in medieval society as brides of Christ None [VII - IX] 1 None 8 8 9 11 11 16 21 31 36 45 45 58 58 67 72 76 90 104 104 111 121 121 127 134 147 152 156 167 175 175 222 222 234 259 264 None 268 268 281 297 313 313 313 321 327 327 329 332 334 337 340 342 479 479 481 527 536 536 538 543 593
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