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Klopstock, Hamann Und Herder Als Wegbereiter Autorzentrischen Schreibens: Ein Philologischer Beitrag Zur Charakterisierung Der Literarischen Moderne ... Und Texte Zur Sozialgeschichte der Literatur)

معرفی کتاب «Klopstock, Hamann Und Herder Als Wegbereiter Autorzentrischen Schreibens: Ein Philologischer Beitrag Zur Charakterisierung Der Literarischen Moderne ... Und Texte Zur Sozialgeschichte der Literatur)» نوشتهٔ Hurlebusch, Klaus، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag GmbH & Co KG در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The book sets out to draw on the evidence about the creative approaches of authors documented in their manuscripts as a source for achieving a better understanding of those authors. The core thesis is that in the 18th century Klopstock, Hamann and Herder were instances of a focus shift in the creative process away from the work itself and toward the author, and that since then writing has been imbued with an ambivalence between author-centered and work-centered approaches. In author-centered writing, literature and language are freed of external purposes and serve the inner renewal of the author and the like-minded reader. Philological editing has long been dominated by the work-centered approach and has only recently accommodated author-related aspects, notably in the text-genesis approach.

Es wird versucht, die Schaffensweisen von Autoren, dokumentiert vor allem in Handschriften, für das Verständnis dieser Autoren, der literarischen Moderne sowie der Entwicklung der neugermanistischen Editionsphilologie fruchtbar zu machen. Kernthese ist, daß im 18. Jahrhundert mit Klopstock, Hamann und Herder und anderen das Gewicht vom Werk auf den Autor im Schaffensprozeß verschoben und das Schreiben seitdem als autorzentrisches oder werkzentrisches zweideutig und zwiespältig wurde. Im autorzentrischen Schreiben wurde Literatur und Sprache autonomisiert, d.h. von äußeren allgemeinen Zwecken abgelöst und der inneren Erneuerung des Autors und des ihm ideell angeglichenen Lesers dienstbar gemacht. Charakteristisches Ausdrucksmerkmal des primär autorbezüglichen Schreibens ist das Fragmentarische. Die Sprache gewinnt hierbei eine mitproduktive Kraft. Sie wird zum Lebenselement schöpferischen Geistes, vor allem im Medium lauten Lesens. Die Editionsphilologie stand lange unter der Vorherrschaft werkzentrischen Denkens und hat sich erst spät in der sogenannten textgenetischen Edition oder Faksimile-Edition der Autorzentrik geöffnet.

Die Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur (STSL)veröffentlichen seit 1975 herausragende literatur-, geschichts- und kulturwissenschaftliche Arbeiten zur vornehmlich deutschen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Schwerpunkt der literaturgeschichtlichen und theoretischen Abhandlungen sowie der Quellen- und Materialienbände ist das Verhältnis von literarischem Text und gesellschaftlich-historischem Kontext. Als maßgebliche Publikationsreihe einer seit den 1960er Jahren einflussreichen Sozialgeschichte der Literatur prägt STSL zugleich die literaturwissenschaftliche Diskuss Inhaltsverzeichnis I. Klopstock, Hamann und Herder als Wegbereiter autorzentrischen Schreibens II. »Seelenspeise, die unsere Kräfte stärkt«: Die komplementäre Funktion des lauten Lesens gegenüber der stillen Lektüre Literaturverzeichnis Namenregister Klaus Hurlebusch. Includes Bibliographical References (p. 103-112) And Index.
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