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کلیو: ضمیمه‌ها، ن.ف، جلد ۶: جنگ، تجارت و دزدی دریایی: بررسی‌هایی در تاریخ رودس هلنیستی

Klio: Beihefte, N.F., Bd. 6: Krieg, Handel und Piraterie: Untersuchungen zur Geschichte des hellenistischen Rhodos

معرفی کتاب «کلیو: ضمیمه‌ها، ن.ف، جلد ۶: جنگ، تجارت و دزدی دریایی: بررسی‌هایی در تاریخ رودس هلنیستی» (با عنوان لاتین Klio: Beihefte, N.F., Bd. 6: Krieg, Handel und Piraterie: Untersuchungen zur Geschichte des hellenistischen Rhodos) نوشتهٔ Hans-Ulrich Wiemer، منتشرشده توسط نشر Akademie Verlag GmbH در سال 2002. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Das hellenistische Rhodos gilt in der modernen Forschung ganz berwiegend als ein Staat, der aufgrund seiner "merkantilen Interessenstruktur" eine au enpolitische Grundlinie verfolgt habe, die durch Bek mpfung der Piraterie, Minimierung milit rischer Gewaltanwendung, Neutralit t und das Eintreten f r ein "Gleichgewicht der M chte" gekennzeichnet gewesen sei. Dieses Modell eines "friedlichen Handelsstaates" hat den Blick daf r verstellt, da die Rhodier w hrend der Jahre 220 bis 168 in f r sie wichtigen Regionen nachweislich dynamisch und expansiv agierten. Auch wurde bersehen, da sie dort, wo dies f r sie erfolgversprechend war, durchaus auch milit rische Gewalt einsetzten. Durch ihren Angriff auf Philipp V. und den anschlie enden Appell an Rom, die Beteiligung am Krieg der R mer gegen Antiochos III. sowie die Neutralit t im Krieg der R mer gegen Perseus haben die Rhodier das Ende ihrer Unabh ngigkeit selbst mit herbeigef hrt. Aus dem Inhalt: Zur Kritik der literarischen Quellen Vom Synoikismos bis zur Abwehr des St dtebelagerers Rhodos und die Ptolem er im 3. Jahrhundert Rhodos und die Piraterie Der 1. Kretische Krieg Der Krieg gegen Philipp V. Rhodos als Hegemonialmacht Der Krieg gegen Perseus und das Ende der rhodischen Unabh ngigkeit Der 2. Kretische Krieg Main description: Das hellenistische Rhodos gilt in der modernen Forschung ganz überwiegend als ein Staat, der aufgrund seiner "merkantilen Interessenstruktur" eine außenpolitische Grundlinie verfolgt habe, die durch Bekämpfung der Piraterie, Minimierung militärischer Gewaltanwendung, Neutralität und das Eintreten für ein "Gleichgewicht der Mächte" gekennzeichnet gewesen sei. Dieses Modell eines "friedlichen Handelsstaates" hat den Blick dafür verstellt, daß die Rhodier während der Jahre 220 bis 168 in für sie wichtigen Regionen nachweislich dynamisch und expansiv agierten. Auch wurde übersehen, daß sie dort, wo dies für sie erfolgversprechend war, durchaus auch militärische Gewalt einsetzten. Durch ihren Angriff auf Philipp V. und den anschließenden Appell an Rom, die Beteiligung am Krieg der Römer gegen Antiochos III. sowie die Neutralität im Krieg der Römer gegen Perseus haben die Rhodier das Ende ihrer Unabhängigkeit selbst mit herbeigeführt. Aus dem Inhalt: Zur Kritik der literarischen Quellen Vom Synoikismos bis zur Abwehr des Städtebelagerers Rhodos und die Ptolemäer im 3. Jahrhundert Rhodos und die Piraterie Der 1. Kretische Krieg Der Krieg gegen Philipp V. Rhodos als Hegemonialmacht Der Krieg gegen Perseus und das Ende der rhodischen Unabhängigkeit Der 2. Kretische Krieg

Das hellenistische Rhodos gilt in der modernen Forschung ganz überwiegend als ein Staat, der aufgrund seiner "merkantilen Interessenstruktur" eine außenpolitische Grundlinie verfolgt habe, die durch Bekämpfung der Piraterie, Minimierung militärischer Gewaltanwendung, Neutralität und das Eintreten für ein "Gleichgewicht der Mächte" gekennzeichnet gewesen sei. Dieses Modell eines "friedlichen Handelsstaates" hat den Blick dafür verstellt, daß die Rhodier während der Jahre 220 bis 168 in für sie wichtigen Regionen nachweislich dynamisch und expansiv agierten. Auch wurde übersehen, daß sie dort, wo dies für sie erfolgversprechend war, durchaus auch militärische Gewalt einsetzten. Durch ihren Angriff auf Philipp V. und den anschließenden Appell an Rom, die Beteiligung am Krieg der Römer gegen Antiochos III. sowie die Neutralität im Krieg der Römer gegen Perseus haben die Rhodier das Ende ihrer Unabhängigkeit selbst mit herbeigeführt.

Hans-ulrich Wiemer. Based On The Author's Habilitationsschrift--philipps Universität Marburg, 2000. Includes Bibliographical References (p. [361]-396) And Indexes.
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