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Klingende Sowjetmoderne: Eine Musik- und Gesellschaftsgeschichte des Spätsozialismus

معرفی کتاب «Klingende Sowjetmoderne: Eine Musik- und Gesellschaftsgeschichte des Spätsozialismus» نوشتهٔ Boris Belge, Jörg Baberowski, Klaus Gestwa, Joachim von Puttkamer, Frithjof Benjamin Schenk, Jörg Baberowski، منتشرشده توسط نشر Böhlau Verlag در سال 2018. این کتاب در 5 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

## VO RWO RT Eine Doktorarbeit ist ein bisschen wie ein Triathlon. Diese Erkenntnis gehört zu den überraschendsten, die ich während meiner Arbeit an der Promotion machen durfte: Sie wird nur gut, wenn man auf allen Disziplinen sein Bestes gibt, sie erfordert einen langen Atem, manchmal auch das Aushalten von miserablen Zuständen, belohnt jedoch mit einem grandiosen Finish. Auch wenn in Ergebnislisten und auf dem Buchdeckel der Dissertationsschrift nur ein Name steht, so prägten und veränderten mich doch unzählige Menschen in den letzten Jahren. Den Trainingspartnern und Weggefährten möchte ich deshalb auf diesem Wege meinen herzlichen Dank aussprechen. Klaus Gestwa war mir während Studium und Promotion Ratgeber, kritischer Mahner und Mutstifter zugleich. Die gedankliche Offenheit, als sportbegeisterter Technik-und Umwelthistoriker eine Qualifikationsarbeit zur sowjetischen klassischen Musik zu betreuen, hat mich von Beginn an beeindruckt. Er investierte Zeit und viel intellektuelle Arbeit, um mich in meiner Begeisterung für Schnittke, Denisov und Gubaidulina über alle Krisen hinweg zu den großen Fragen und Themen der sowjetischen Geschichte zu führen. Mein größter Dank gebührt ihm für sein unnachgiebiges Beharren darauf, präzise und konzise zu denken und zu schreiben. Neben den akademischen Aufgaben eines Doktorvaters vermochte Klaus Gestwa auch an vielen kleinen und großen persönlichen Veränderungen Anteil zu nehmen und mir so am Institut trotz aller Belastungen eines Lehrstuhlinhabers und Direktors eine wertvolle Stütze zu sein. Dorothea Redepenning führte mir als zweite Betreuerin der Arbeit und ausgewiesene Musikwissenschaftlerin beispielhaft vor Augen, welch einen Gewinn der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen zwei Disziplinen bedeuten kann. Ihre Ermutigungen, auch für die Musikwissenschaft Interessantes beizutragen und ihre jahrzehntelangen Erfahrungen in der sowjetischen und russischen Musikwelt halfen mir, dort Fuß zu fassen, wo vorher nur ein undurchschaubarer Nebel für mich sichtbar war. Frau Redepenning vermittelte mir Kontakt zu einer ganzen Reihe von Interviewpartnern, die mir in großer Freundlichkeit und Offenheit Rede und Antwort gestanden haben. Dazu zählen Svetlana Savenko, "Alfred Schnittke, Sofia Gubaidulina und Edison Denisov zählten seit den 1960er Jahren in der Sowjetunion und im Westen zu den namhaftesten Komponisten. Sie galten als "Erben Šostakovičs" und schufen für viele Sowjetbürger aufregende Klänge, die dem oftmals widersprüchlichen und überfordernden Leben im Spätsozialismus Sinn und Bedeutung gaben. Die drei Komponisten prägten die musikalische Welt der Sowjetunion und wurden deshalb schon bald unter dem Namen "Moskauer Trojka" bekannt. Dieses Buch zeigt, dass Komponisten, Musiker und ihre Hörer ein wichtiger Teil der sowjetischen Gesellschaft waren, die im ausgehenden 20. Jahrhundert einen hyper- und schließlich instabilen Zustand annahm"--Back cover Alfred Schnittke, Sofia Gubaidulina und Edison Denisov zählten seit den 1960er Jahren in der Sowjetunion und im Westen zu den namhaftesten Komponisten. Sie galten als „Erben Šostakovics“ und schufen für viele Sowjetbürger aufregende Klänge, die dem oftmals widersprüchlichen und überfordernden Leben im Spätsozialismus Sinn und Bedeutung gaben. Die drei Komponisten prägten die musikalische Welt der Sowjetunion und wurden deshalb schon bald unter dem Namen „Moskauer Trojka“ bekannt. Dieses Buch zeigt, dass Komponisten, Musiker und ihre Hörer ein wichtiger Teil der sowjetischen Gesellschaft waren, die im ausgehenden 20. Jahrhundert einen hyper- und schließlich instabilen Zustand annahm
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