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Kleinere Schriften. Band 3, Vom Neukantianismus zur Ontologie

معرفی کتاب «Kleinere Schriften. Band 3, Vom Neukantianismus zur Ontologie» نوشتهٔ Hartmann, Nicolai، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 1958. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Abhandlungen und Schriften aus den Jahren 1910—23* 1. Zur Methode der Philosophiegeschichte. 1909 2. Systematische Methode. 1912 3. Systembildung und Idealismus. 1912 4. Philosophische Grundfragen der Biologie. 1912 5. Über die Erkennbarkeit des Apriorischen. 1914 6. Logische und ontologische Wirklichkeit. 1914 7. Die Frage der Beweisbarkeit des Kausalgesetzes. 1919 8. Wie ist kritische Ontologie überhaupt möglich ? 1923 Beiträge zu Kongreß-Vorträgen 1926—49 9. Über die Stellung der ästhetischen Werte im Reich der Werte überhaupt. 1926 10. Kategorien der Geschichte. 1931 11. Das Wertproblem in der Philosophie der Gegenwart. 1936 12. Alte und neue Ontologie. 1949 13. Thesen zur Logik (aus dem Philosophenlexikon). 1949 Aufsätze zu Gedenktagen 1924—31 14. Kant und die Philosophie unserer Tage. 1924 15. Kants Metaphysik der Sitten und die Ethik unserer Tage. 1924 16. Max Scheler †. 1928 17. Hegel. 1931 Anhang Buchbesprechungen 18. Selbstanzeige in den Kantstudien zu: Platos Logik des Seins. 1909 19. Zum Jahrbuch für Philosophie und phänomeno¬logische Forschung. 1913/14 20. Zu Wilhelm Sesemann. 1933 21. Zu Balduin Schwarz. 1936 22. Zu Arnold Gehlen. 1941 23. Zu Robert Heiß. 1950

Die Korrespondenz dieses Zeitraums ist von den großen Themen der europäischen Politik bestimmt. Einer Einladung von Königin Sophie Charlotte nach Berlin kann Leibniz erst folgen, nachdem eine englische Gesandtschaft in Hannover in feierlicher Zeremonie die Sukzessionsurkunde für die Thronfolge in Großbritannien übergeben hat. Leibniz nutzt den Kontakt zum englischen Diplomaten, um seine Vorschläge mit Blick auf den gerade ausgebrochenen Spanischen Erbfolgekrieg zu Gehör zu bringen. In Berlin sucht er dann im Einvernehmen mit der preußischen Königin selbst als Diplomat aktiv zu werden und bemüht sich – ohne Wissen und gegen den Willen des hannoverschen Kurfürsten – um eine preußische Beteiligung bei der militärischen Überwältigung Braunschweig-Wolfenbüttels, das als Verbündeter Frankreichs mit einer Armee von 12.000 Mann zur unmittelbaren Bedrohung für Hannover und darüber hinaus für das Reich und die gesamte antifranzösische Koalition geworden war. In die Zeit von Leibniz' Berlin-Aufenthalt fällt außerdem eine cause célèbre, die Gesprächsstoff an allen Höfen liefern sollte: die vermeintlich erfolgreichen Goldmacherversuche von J. F. Böttger, der aus Berlin flieht und in Sachsen inhaftiert wird. Bei aller Skepsis hinsichtlich der alchimistischen Erfolge Böttgers, sucht Leibniz der Sache auf den Grund zu gehen. Die gelehrte Korrespondenz bestimmt u. a. die Auseinandersetzung mit J.-B. Bossuet über die Konfessionen und Leibniz' Reaktion auf die figuristischen Thesen des Chinamissionars J. Bouvet. Die Quellenforschung zur Welfengeschichte tritt etwas zurück. Nicht selten sind es seine Korrespondenten, die Leibniz zu bedeutsamen Stellungnahmen anregen: In diesem Band steht dafür C. D. Koch mit seinen Proben aus Tasso und besonders Aristoteles' Metaphysik. Daneben ist die Routine der neu gegründeten Sozietät der Wissenschaften und die Werbung neuer Mitglieder relativ ausführlich dokumentiert. Doch bringt gerade der allgemeine Briefwechsel kulturhistorisch Interessantes, von den Reiseberichten des jungen A. Fontaine über Leibniz' Schilderung einer Petronius-Inszenierung zum Karneval 1702 bis zu einem der seltenen Berichte über Kontakte der griechisch-orthodoxen mit der anglikanischen Kirche.

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