معرفی کتاب «Klassizistisch-romantische Kunst(t)räume : Imaginationen im Europa des 19. Jahrhunderts und ihr Beitrag zur kulturellen Identitätsfindung. Band 2, Raffael als Paradigma ; Rezeption, Imagination und Kult im 19. Jahrhundert» نوشتهٔ Heß, Gilbert (editor);Agazzi, Elena (editor);Décultot, Elisabeth (editor)، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
This book, the second volume of the series __Klassizistisch-romantische Kunst(t)räume__, follows on directly from issues examined in the first volume. Both Graecomania and the Raphael cult can be viewed as concepts of salvation that are translated into the field of aesthetics and that reference each other complementarily. The adulation of Raphael was a notable feature of 19th-century art criticism and art history as well as of literature and music history. Raphael became a paradigm: he served as a screen onto which not only art-theoretical but also religious and social notions were projected, positing the ideal role and status of the artist and of people in general in his time Vorwort 1. Imaginationen einer Künstlerfigur Romantische Identitätsfindung: Zur Konstruktion des Idealkünstlers in den Viten Raffaels der Brüder Riepenhausen Raffaels heilige Reliquie. Überlegungen zu einem kunsthistorischen Ereignis Die „schwarze Legende“ Raffaels 2. Literarische Rezeption zwischen Klassizismus und Frühromantik Klassizismus zwischen Renaissance und Griechenkult: Raffael als Ideal „Das Geistige stille Wesen Raphaels“. Wilhelm Heinses kritische Auseinandersetzung mit einem frühklassizistischen Paradigma Darstellung des Sichtbaren und Wahrnehmung des Unsichtbaren. Kunst und Leben auf Goethes Weg durch die Klassik 3. Rezeptions- und Adaptationsformen in der bildenden Kunst Zwischen Illusionismus und Zeichenhaftigkeit. Zur Rezeption von Raffaels vatikanischen Teppichen in der deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts Tempel des Ernstes und des fake. Der Raffael-Saal in der Orangerie zu Potsdam, ein Kopienmuseum im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit 4. Der Raffaelkult und die Diskussion ästhetisch-philosophischer Konzepte Raffael und Michelangelo: Renaissance – Barock? Raffaels Gemeinde: Nachahmung als religiöse Identitätsfindung Raffael bei den Deutsch-Römern Die Abgründe der Beschreibung. Nietzsche und Raffaels Transfiguration 5. Methodendiskussion und die Entwicklung der Kunstgeschichte Raffael im Vormärz. Zur Aktualität der Kunstgeschichte in den politischen und kunstkritischen Auseinandersetzungen 1830–1848 „Die Jugendentwicklung Raffaels“. Ivan Lermolieff liest Anton Springer: Ein Beispiel der Auseinandersetzung Morellis mit dem deutschen Gelehrtentum „Raffaels venezianisches Skizzenbuch“. Eine wissenschaftstheoretische Debatte am Beginn der modernen Kunstgeschichte Abbildungsverzeichnis Autorinnen und Autoren Personenregister Sachregister
Als Maler, aber auch als künstlerischem Rollenmodell wurde Raffael im 19. Jahrhundert eine einzigartige Stellung zugesprochen. Vorbereitet durch eine lange, schon im 16. Jahrhundert einsetzende Rezeptionsgeschichte, stand die Verehrung seines Werkes wie seiner Person um die Wende zum 19. Jahrhundert auf einem Höhepunkt. Der Raffael-Kult erfasste Kunstkritik und Kunstgeschichte ebenso wie Literatur und Musikgeschichte. Raffael wurde zum Paradigma: Auf ihn wurden nicht nur kunsttheoretische, sondern auch religiöse und gesellschaftliche Vorstellungen projiziert, welche die ideale Stellung des Künstlers und Menschen in seiner Zeit benannten.
Die Raffael-Rezeption steht im 19. Jahrhundert unter einer Spannung, die sichaus dem Gegen- und Miteinanderder Aktualität eines künstlerischen Œuvres aus dem 16. Jahrhundert und dessen Historisierung ergibt. Sie umfasst sowohl die Fortschreibung bzw. neue Entwürfe von Künstlerlegenden als auch die Entwicklung historisch-wissenschaftlicher Methoden zu Biographie und Kunstgeschichte.
Das auf den Vorträgen einer trilateralen Konferenz in der Villa Vigoni im Dezember 2007 basierende Buch bildet den zweiten Band der Reihe Klassizistisch-romantische Kunst(t)räume und schließt unmittelbar an Fragestellungen an, die im ersten Band untersucht wurden.
Als Maler, aber auch als k�unstlerischem Rollenmodell wurde Raffael im 19. Jahrhundert eine einzigartige Stellung zugesprochen. Vorbereitet durch eine lange, schon im 16. Jahrhundert einsetzende Rezeptionsgeschichte, stand die Verehrung seines Werkes wie seiner Person um die Wende zum 19. Jahrhundert auf einem H�ohepunkt. Der Raffael-Kult erfasste Kunstkritik und Kunstgeschichte ebenso wie Literatur und Musikgeschichte. Raffael wurde zum Paradigma: Auf ihn wurden nicht nur kunsttheoretische, sondern auch religi�ose und gesellschaftliche Vorstellungen projiziert, welche die ideale Stellung des K�unstlers und Menschen in seiner Zeit benannten. Die Raffael-Rezeption steht im 19. Jahrhundert unter einer Spannung, die sich aus dem Gegen- und Miteinander der Aktualit�at eines k�unstlerischen �uvres aus dem 16. Jahrhundert und dessen Historisierung ergibt. Sie umfasst sowohl die Fortschreibung bzw. neue Entw�urfe von K�unstlerlegenden als auch die Entwicklung historisch-wissenschaftlicher Methoden zu Biographie und Kunstgeschichte. Das auf den Vortr�agen einer trilateralen Konferenz in der Villa Vigoni im Dezember 2007 basierende Buch bildet den zweiten Band der Reihe Klassizistisch-romantische Kunst(t)r�aume und schlie�t unmittelbar an Fragestellungen an, die im ersten Band untersucht wurden Als Maler, aber auch als künstlerischem Rollenmodell wurde Raffael im 19. Jahrhundert eine einzigartige Stellung zugesprochen. Vorbereitet durch eine lange, schon im 16. Jahrhundert einsetzende Rezeptionsgeschichte, stand die Verehrung seines Werkes wie seiner Person um die Wende zum 19. Jahrhundert auf einem Höhepunkt. Der Raffael-Kult erfasste Kunstkritik und Kunstgeschichte ebenso wie Literatur und Musikgeschichte. Raffael wurde zum Paradigma: Auf ihn wurden nicht nur kunsttheoretische, sondern auch religiöse und gesellschaftliche Vorstellungen projiziert, welche die ideale Stellung des Künstlers und Menschen in seiner Zeit benannten. Die Raffael-Rezeption steht im 19. Jahrhundert unter einer Spannung, die sich aus dem Gegen- und Miteinander der Aktualität eines künstlerischen Œuvres aus dem 16. Jahrhundert und dessen Historisierung ergibt. Sie umfasst sowohl die Fortschreibung bzw. neue Entwürfe von Künstlerlegenden als auch die Entwicklung historisch-wissenschaftlicher Methoden zu Biographie und Kunstgeschichte. Das auf den Vorträgen einer trilateralen Konferenz in der Villa Vigoni im Dezember 2007 basierende Buch bildet den zweiten Band der Reihe Klassizistisch-romantische Kunst(t)räume und schließt unmittelbar an Fragestellungen an, die im ersten Band untersucht wurden. Imaginationen Einer Künstlerfigur -- Literarische Rezeption Zwischen Klassizismus Und Frühromantik -- Rezeptions- Und Adaptationsformen In Der Bildenden Kunst -- Der Raffaelkult Und Die Diskussion ästhetisch-philosophischer Konzepte -- Methodendiskussion Und Die Entwicklung Der Kunstgeschichte. Herausgegeben Von Gilbert Hess, Elena Agazzi Und Elisabeth Décultot. Includes Bibliographical References And Indexes.