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Klassik als kulturelle Praxis : Funktional, intermedial, transkulturell

معرفی کتاب «Klassik als kulturelle Praxis : Funktional, intermedial, transkulturell» نوشتهٔ Wojcik, Paula (editor);Matuschek, Stefan (editor);Picard, Sophie (editor);Wolting, Monika (editor)، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

This volume counters the oft-noted semantic imprecision of the term “classicism” in scientific and ordinary discourse with a functional definition of the concept. The essays on literature, music, and fashion in different national and cultural contexts describe classicism as a valid norm across time; they bring classicism into focus as a cultural praxis that is experienced and observable in intermedial and intercultural processes. Inhalt Teil I: Klassiker (in) der Gegenwart Intermedialität und Transkulturalität oder: Klassiker populär (eine Einführung) Von nicht zeitlich, doch sachlich begrenztem Wert Klassiker im Zeitalter der Neuen Archive Klassiker im Maelstrom der Moderne Klassiker – eine merkmalsunabhängige Wertzuschreibung Kommentar Teil II: Interaktion mit neuen Massenmedien: Radio, Fernsehen, Internet Interaktion mit neuen Massenmedien: Radio, Fernsehen, Internet Goethe und das Radio: eine Win-win-Situation (1932 und 1949) Das Fernsehen als ‚Fenster zur Welt‘? Klassiker@wikipedia Teil III: Klassiker als kulturelle Ikonen Klassiker als kulturelle Ikonen Romantische Klassiker – Figuren des Überschusses? Dante im Porträt Mickiewicz in Paris, Chopin im Knast Waiting for ... Fräulein Else und ihr kleines Schwarzes Die Republik und der Deutsche Ikonische Bilder im Ballett Teil IV: Intermedialität als Instrument der Vermittlung Intermedialität als Instrument der Vermittlung Neufunktionalisierung eines flämischen Klassikers im Comic: Consciences Löwe von Flandern im Dienste neuer Herren Goe-T und Chiller? Max Frisch – ein moderner Klassiker? Teil V: Kulturelle Aneignung: Intermedialität Kulturelle Aneignung: Intermedialität „... on veut la grande littérature“: Zu zwei zeitgenössischen filmischen Re- Interpretationen der Princesse de Clèves Les liaisons dangereuses go East Carmens Weg in die Townships von Südafrika Mashing-up Werther Zwischen Originalität und Trivialität Transatlantischer Klassiker-Transfer Baal im Film Teil VI: Kulturelle Aneignung: Intertextualität Kulturelle Aneignung: Intertextualität Neue Originale Vom Klassiker zum Kultbuch „Jean Paul, Hölderlin und der Roman, den ich schreibe“ Klassiker Parodien interkulturell

Im Zuge der letzten großen Klassikdiskussion in den 1990er Jahren wurde Klassik als ein vom Spannungsverhältnis zwischen Normativität und Historizität (Wilhelm Voßkamp) gekennzeichnetes Phänomen definiert. Diese Paradoxie will der Band aufheben, indem er von der Frage nach dem Wesen von Klassik(en) und Klassikern absieht und den Blick stattdessen auf die Grundlagen und Mechanismen ihrer Langlebigkeit richtet. Klassisch sind diejenigen Phänomene zu nennen, die je nach Kontext und Bedarf in ihren Funktionen bestätigt, reaktualisiert, adaptiert, kurz: gebraucht werden. Klassik wird diesem Verständnis zufolge als eine in intermedialen und interkulturellen Rezeptionsprozessen erfahr- und beobachtbare kulturelle Praxis aufgefasst.
Der Band versteht sich als Grundstein für eine weitgefasste kulturwissenschaftliche Theorie der Klassik. Er versammelt Beiträge zum Gebrauch von literarischen, musikalischen und modischen Klassikern in Hoch- und Populärkultur, Politik und Gesellschaft, in vielfältigen medialen und (national-)kulturellen Kontexten, die Anstoß zu weiteren Analysen in unterschiedlichen Fach- und Kulturbereichen geben sollen.

Im Zuge der letzten großen Klassikdiskussion in den 1990er Jahren wurde Klassik als ein vom Spannungsverhältnis zwischen Normativität und Historizität (Wilhelm Voßkamp) gekennzeichnetes Phänomen definiert. Diese Paradoxie will der Band aufheben, indem er von der Frage nach dem Wesen von Klassik(en) und Klassikern absieht und den Blick stattdessen auf die Grundlagen und Mechanismen ihrer Langlebigkeit richtet. Klassisch sind diejenigen Phänomene zu nennen, die je nach Kontext und Bedarf in ihren Funktionen bestätigt, reaktualisiert, adaptiert, kurz: gebraucht werden. Klassik wird diesem Verständnis zufolge als eine in intermedialen und interkulturellen Rezeptionsprozessen erfahr- und beobachtbare kulturelle Praxis aufgefasst. Der Band versteht sich als Grundstein für eine weitgefasste kulturwissenschaftliche Theorie der Klassik. Er versammelt Beiträge zum Gebrauch von literarischen, musikalischen und modischen Klassikern in Hoch- und Populärkultur, Politik und Gesellschaft, in vielfältigen medialen und (national- )kulturellen Kontexten, die Anstoß zu weiteren Analysen in unterschiedlichen Fach- und Kulturbereichen geben sollen
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