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Kino und Krise : Kultursoziologische Beiträge zur Krisenreflexion im Film

معرفی کتاب «Kino und Krise : Kultursoziologische Beiträge zur Krisenreflexion im Film» نوشتهٔ Ill-Tschung Lim; Daniel Ziegler; Springer Fachmedien Wiesbaden، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Beiträge des vorliegenden Bandes fragen nach den sozial- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven einer gesellschaftlichen Reflexion von Krisen und krisenhaften Ereignissen im Medium des fiktionalen Films. Ihnen gemeinsam ist die Annahme, dass Krisen nicht einfach in einer unzweideutig vorliegenden phänomenalen Realität gegeben sind, sie jedoch auch nicht lediglich diskursive Konstruktionen ohne eine eigene Materialität darstellen. Krisen werfen nicht nur Probleme ihrer operativen Bearbeitung auf, sondern konfrontieren Gesellschaften auch mit einem Beobachtungs- und Darstellungsproblem. Was wird wann und vom wem als eine Krise bezeichnet? Welche Vorstellungen, Konzepte, Begriffe, Narrative oder Bilder von Krisen zirkulieren in der Gesellschaft? Wie wird die Krise als ein Wissensobjekt konstituiert? Mit diesen Fragen rücken die spezifischen Verfahren und Prozeduren in der Bezeichnung und Repräsentation von gesellschaftlichen Krisen in den Mittelpunkt der Analyse – und damit jene Repräsentationsmedien, in denen sich die Krisenreflexion ausdrückt. In der Explikation des ästhetisch-epistemologischen Potenzials filmischer Fiktionen liegt dann, so die Grundannahme des vorliegenden Bandes, die Chance auf den spezifischen Mehrwert für eine kultursoziologisch orientierte Filmsoziologie. Inhaltsverzeichnis 6 Einleitung 8 1 ‚Flirting with disaster‘. Die Krisenerzählungen der Filmforschung am Beispiel des Katastrophen-Films 13 1 Einleitung 13 2 Von der Krisenkommunikation zum apokalyptischen Narrativ 14 3 Die Krisenerzählungen der Filmforschung 17 3.1 ‚Filme reflektieren Krisenerfahrungen‘ 18 3.2 ‚Filme beeinflussen das Krisenbewusstsein‘ 20 3.3 ‚Demystifying Movies‘ – Produktionsästhetische Kritik an fi lmwissenschaftlichen Krisenerzählungen 25 4 Vom Erzähler zum Beobachter von Beobachtern 27 4.1 Film als Kommunikation 28 4.2 Unterhaltsame Katastrophen und die Eigenlogik filmischer Kommunikation 29 5 Fazit 32 Literatur 33 Filme 35 2 Zombie-Szenarien und Krisen der Interpretation 36 1 Einleitung 36 2 Vom haitianischen Imaginären zum popkulturellen Filmzombie 39 3.1 Körper-Horror als Bruch mit dem klassischen Genre-Kino 42 3.2 Night of the Living Dead und der moderne Zombie 43 3.3 Wie der Zombie den Friedhof verlässt und das amerikanische Heartland angreift 47 4 Abschluss: Zombie-Szenarien und reale Bedrohungslagen 51 Literatur 53 Film 54 3 Schmetterlingseffekte. Wissenschaft, Utopie und Dystopie in I am Legend 55 1 I am Legend als Utopie 56 1.1 Schmetterlinge, Risiko, Nicht-Wissen: Moderne Ambiva-lenzen zwischen Naturwissenschaft und Gesellschaft 60 2 Omega Man und I am Legend 64 3 Zeitdiagnose und Utopie 70 Literatur 73 Filme 74 4 Weltrettung in der Post-Apokalypse. Transformationen des Selbst in The Matrix,The Terminator und 12 Monkeys 75 1 Post-apokalyptischer Film in einer post-apokalyptischen Welt 75 2 Ein Held – Wozu? 77 3 Variationen des Selbst 81 4 Schluss 87 Literatur 89 5 Contagio cine qua non oder wie Al Gore die Zukunft in Brand steckte. Zukunftswissen im Filmszenario 90 1 Wie man Wissen wirksam macht 90 2 Vier Faktoren szenariomatischer Darstellung 93 3 Wie Wissen zum Ereignis wird 96 4 Wie man Erfahrungen macht, die keine sind 98 5 Das Tragische und das Melodramatische 102 6 Das Melodramatische in An Inconvenient Truth – vier Merkmale und ihre Verbindung zum Szenarischen 104 7 Das Melodramatische und die vier Szenariofaktoren 114 Literatur 116 Film 116 Internetquellen 116 6 „Let’s make it look real“. Bildwissen in der digitalen Postproduktion 117 1 Einleitung 117 2 Eff ekte der visuellen Effekte 119 3 Zugang zum Bild/Wissen 120 4 Empirische Ergebnisse: Schöpferische Produktion 122 4.1 Gestaltung als Referenzproblem 122 4.2 Bild/Bearbeitung 125 4.3 Expertise des Sehens 129 5 Diskussion: Bildwissen in der Krise? 130 6 Aus (dem) Blick: Bildproduktion als Körpererfahrung 134 Literatur 135 7 Erinnern – Vergessen. Filmische Demenz-Figurationen in der Krise 138 1 Einleitung 138 2 Figurationssoziologie 139 2.1 Figurationen und Interdependenzen 139 2.2 Soziale Prozesse, Wandlungen und Macht 140 2.3 Zwänge und Emotionen 140 2.4 Erinnern, Vergessen und Wissen 141 2.5 Rahmen und Theatralität 142 2.6 Sozialisation und Habitus 142 3 Demenz im Überblick 142 4 Krisen 144 4.1 Allgemeines 144 4.2 Individuelle Krisen 145 4.3 Krankheit und Krise 145 5 Empirisches Material 146 6 Filmanalyse 147 6.1 Methodologie und Methoden 148 6.2 Forschungsfragen 149 6.3 Analyse und Ergebnisse 149 7 Fazit 155 Literatur 156 Film 158 8 Wer neu ist im Fight Club, muss kämpfen! Die Krise des postmodernen Subjekts im Film Fight Club 159 1 Meine erste Begegnung mit Tyler Durden 163 2 Ich bin Jacks „membra disjecta“ 166 3 Ich bin Tyler Durden 169 4 Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit alles zu tun 173 Literatur 176 Filme 176 9 Geschichte im Film. Marcel Reich-Ranickis Mein Leben 177 1 Einleitung: Das Biopic 177 2 Geschichtsdarstellungen im Biopic Mein Leben 182 3 Der Filmsoziologe als Filmkritiker – normative Betrachtungen der lebensgeschichtlichen und zeithistorischen Filminszenierung in „Mein Leben“ 190 4 Rezeption des Films 196 5 Ausblick: Geschichte im Film – Nationalsozialis-mus und Drittes Reich als erinnerungskulturelle Konstruktionen in zeitgenössischen audiovisuellen Darstellungen 197 Literatur 199 Filme 201 Online 201 Die Beiträge des vorliegenden Bandes fragen nach den sozial- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven einer gesellschaftlichen Reflexion von Krisen und krisenhaften Ereignissen im Medium des fiktionalen Films. Ihnen gemeinsam ist die Annahme, dass Krisen nicht einfach in einer unzweideutig vorliegenden phänomenalen Realität gegeben sind, sie jedoch auch nicht lediglich diskursive Konstruktionen ohne eine eigene Materialität darstellen. Krisen werfen nicht nur Probleme ihrer operativen Bearbeitung auf, sondern konfrontieren Gesellschaften auch mit einem Beobachtungs- und Darstellungsproblem. Was wird wann und vom wem als eine Krise bezeichnet? Welche Vorstellungen, Konzepte, Begriffe, Narrative oder Bilder von Krisen zirkulieren in der Gesellschaft? Wie wird die Krise als ein Wissensobjekt konstituiert? Mit diesen Fragen rücken die spezifischen Verfahren und Prozeduren in der Bezeichnung und Repräsentation von gesellschaftlichen Krisen in den Mittelpunkt der Analyse - und damit jene Repräsentationsmedien, in denen sich die Krisenreflexion ausdrückt. In der Explikation des ästhetisch-epistemologischen Potenzials filmischer Fiktionen liegt dann, so die Grundannahme des vorliegenden Bandes, die Chance auf den spezifischen Mehrwert für eine kultursoziologisch orientierte Filmsoziologie. Die Zielgruppen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Kultursoziologie, Filmsoziologie, Kulturwissenschaftlicher Filmforschung sowie Populärkultur Die Herausgeber Dr. Il-Tschung Lim ist Akademischer Rat a. Z. am Forschungsbereich Allgemeiner Gesellschaftsvergleich am Institut für Soziologie der Justus-Liebig Universität Gießen. Daniel Ziegler (M.A.) ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsbereich Kultursoziologie am Institut für Soziologie der Justus-Liebig Universität Gießen Front Matter....Pages I-XI ‚Flirting with disaster‘....Pages 7-29 Zombie-Szenarien und Krisen der Interpretation....Pages 31-49 Schmetterlingseffekte....Pages 51-70 Weltrettung in der Post-Apokalypse....Pages 71-85 Contagio cine qua non oder wie Al Gore die Zukunft in Brand steckte....Pages 87-113 „Let’s make it look real“....Pages 115-135 Erinnern – Vergessen....Pages 137-157 Wer neu ist im Fight Club, muss kämpfen!....Pages 159-176 Geschichte im Film....Pages 177-201 Die Beitrage des vorliegenden Bandes fragen nach den sozial- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven einer gesellschaftlichen Reflexion von Krisen und krisenhaften Ereignissen im Medium des fiktionalen Films.
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