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Kinder und ihre Peers beim kooperativen Lernen : Differenz bearbeiten – Unterschiede herstellen

معرفی کتاب «Kinder und ihre Peers beim kooperativen Lernen : Differenz bearbeiten – Unterschiede herstellen» نوشتهٔ Torsten Eckermann (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Im Mittelpunkt der Studie von Torsten Eckermann stehen jene Interaktionsprozesse im Unterricht, in denen ‚Unterschiede‘ zwischen Kindern und ihren Peers ihre soziale Relevanz erhalten, d.h. aktualisiert, bearbeitet und übergangen werden. Die Ergebnisse verweisen darauf, dass die unter den Kindern sozial relevant gemachten Differenzkategorien (z.B. das Alter) mit schul- und unterrichtsbezogenen Leistungskriterien unmittelbar verwoben sind. Weiterhin deuten die Analysen darauf hin, dass neben den ‚klassischen‘ Differenzkategorien (race, class, gender) auch hiervon abweichende Differenzen relevant gemacht werden. Der Autor entfaltet die These, dass die „Externalisierung“ von Differenzen insofern zu relativieren wäre, als Differenzen nicht einfach von der außerschulischen in die schulische Lebenswelt eindringen, sondern auch mit Hilfe schulinterner Unterscheidungen innerhalb der Unterrichtspraxis selbst erzeugt und verstetigt werden. Danksagung 5 Inhalt 6 1 Einleitung 8 2 Theoretischer Rahmen 22 2.1 „Heterogenität“ – Einstieg in den schulpädagogischen Diskurs 22 2.2 Gleichheitsdiskurs und die (De-)Thematisierung der Differenz 34 2.2.1 Zum Begriff der Differenz in der feministischen Theorie 42 2.2.2 Differenz in der „Postmoderne“ 44 2.2.3 Differenz in der Kindheitsforschung 54 2.3 Differenz und Anerkennung 64 2.4 Differenz in Bourdieus Theorie der Praxis – Jenseits von Subjektivismus und Objektivismus 75 3 Stand der Forschung 87 3.1 Entwicklungspsychologische Gleichaltrigenforschung 88 3.2 Sozialisationstheoretische und ungleichheitsbezogene Gleichaltrigenforschung 96 3.3 Ethnographische und kulturanalytische Gleichaltrigenforschung 106 3.4 Empirische Befunde zur Peer-Interaktion in kooperativen Lernsettings 119 4 Methodische Anlage der Studie 126 4.1 Präzisierung der Forschungsfrage und Gegenstand der Untersuchung 128 4.2 Methodologische Überlegungen zur Forschung mit und über Differenz 130 4.3 Praxistheoretische Perspektivierung als Erkenntniswerkzeug 134 4.4. Mikrosoziologische Reformulierung des Habitus-Konzepts 138 4.5 Methodische Umsetzung: Dokumentarische Methode 142 4.5.1 Interpretative Beobachtungsbeschreibung 155 4.5.2 Reflektierende Interpretation 159 4.5.3 Design der Untersuchung 160 5 Darstellung der Ergebnisse 169 5.1 „Warten und Anfangen“ 169 5.1.1 „Warten und Anfangen“ in der Gruppe „Weiße Koralle“ 171 5.1.2 „Warten und Anfangen“ in der Gruppe „Gelbe Delphine“ 185 5.1.3 „Warten und Anfangen“ in der Gruppe „Rote Krokodile“ 196 5.1.4 „Warten und Anfangen“ in der Gruppe „Blauer Igel“ 205 5.2 „Reihenfolge bestimmen“ 216 5.2.1„Reihenfolge bestimmen“ in der Gruppe „Weiße Koralle“ 216 5.2.2 „Reihenfolge bestimmen“ in der Gruppe „Gelbe Delphine“ 221 5.2.3 „Reihenfolge bestimmen“ in der Gruppe „Rote Krokodile“ 225 5.2.4 „Reihenfolge bestimmen“ in der Gruppe „Blauer Igel“ 228 5.3 „Vorlesen und Zuhören“ 234 5.3.1 „Vorlesen und Zuhören“ in der Gruppe „Weiße Koralle“ 236 5.3.2 „Vorlesen und Zuhören“ in der Gruppe „Gelbe Delphine“ 250 5.3.3. „Vorlesen und Zuhören“ in der Gruppe „Rote Krokodile“ 259 5.3.4 „Vorlesen und Zuhören“ in der Gruppe „Blauer Igel“ 269 5.4 „Rückmeldungen geben“ 278 5.4.1 „Rückmeldungen geben“ in der Gruppe „Weiße Koralle“ 280 5.4.2 „Rückmeldungen geben“ in der Gruppe „Gelbe Delphine“ 292 5.4.3 „Rückmeldungen geben“ in der Gruppe „Rote Krokodile“ 297 5.4.4 „Rückmeldungen geben“ in der Gruppe „Blauer Igel“ 304 6 Fazit und Ausblick 311 Literatur 328 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 370 Transkriptionszeichen 371 Anhang 372 Im Mittelpunkt der Studie von Torsten Eckermann stehen jene Interaktionsprozesse im Unterricht, in denen, Unterschiede' zwischen Kindern und ihren Peers ihre soziale Relevanz erhalten, d.h. aktualisiert, bearbeitet und übergangen werden. Die Ergebnisse verweisen darauf, dass die unter den Kindern sozial relevant gemachten Differenzkategorien (z.B. das Alter) mit schul- und unterrichtsbezogenen Leistungskriterien unmittelbar verwoben sind. Weiterhin deuten die Analysen darauf hin, dass neben den, klassischen' Differenzkategorien (race, class, gender) auch hiervon abweichende Differenzen relevant gemacht werden. Der Autor entfaltet die These, dass die "Externalisierung" von Differenzen insofern zu relativieren wäre, als Differenzen nicht einfach von der außerschulischen in die schulische Lebenswelt eindringen, sondern auch mit Hilfe schulinterner Unterscheidungen innerhalb der Unterrichtspraxis selbst erzeugt und verstetigt werden. Der Inhalt Gleichheitsdiskurs und die (De- )Thematisierung der Differenz Ethnographische und kulturanalytische Gleichaltrigenforschung Ungleiche Kindheiten Mikrosoziologische Reformulierung des Habitus-Konzepts Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der Erziehungs- und Sozialwissenschaften sowie Soziologie
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