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Kinder ― Kultur: Ästhetische Erfahrungen. Ästhetische Bedürfnisse (Kindheitsforschung, 11) (German Edition)

معرفی کتاب «Kinder ― Kultur: Ästhetische Erfahrungen. Ästhetische Bedürfnisse (Kindheitsforschung, 11) (German Edition)» نوشتهٔ Claudia Bullerjahn, Hans-Joachim Erwe, Rudolf Weber (auth.), Dr. Claudia Bullerjahn, Dr. Hans-Joachim Erwe, Prof. Dr. Rudolf Weber (eds.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften. in Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH در سال 1999. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In den letzten Jahrzehnten hat sich ein qualitativer Wandel von Kindheit vollzogen, der z.B. in einer Veränderung vorherrschender Familien- und Lebensverhältnisse oder dem wachsenden Einfluß der Medien begründet ist. Ausgehend von den Bedingungen einer "veränderten Kindheit", werden kulturelle Bedürfnisse und ästhetische Erfahrungen von Kindern erörtert. Besondere Aufmerksamkeit wird der Rolle der Musik beigemessen. von Claudia BulleIjahn, Hans-Joachim Erwe und Rudolf Weber In seiner Einleitung zur zweiten Auflage resümiert Philippe Aries die Re­ zeption seines Buches Geschichte der Kindheit in den 13 Jahren nach dem ersten Erscheinen (vgl. Aries 1975, S. 45-65), und er faßt sein Anliegen zu den'Debatten über das Kind, die Familie und die Jugend, die inzwischen geführt wurden'(Aries 1975, S. 45), unter zwei Thesen zusammen. In frü­ herer Zeit war die Vorstellung vom Kind und Heranwachsenden nur schwach entwickelt, so seine erste These. Sobald das Kind nicht mehr hilfs­ bedürftig war, rechnete man es übergangslos den Erwachsenen zu; das Be­ wußtsein von einem Jugendalter existierte nicht. Die Sozialisation des Kin­ des wurde'von der Familie weder gewährleistet noch durch sie kontrolliert'(Aries 1975, S. 46). Statt dessen lernte das Kind, indem es in ein breiteres soziales Umfeld einbezogen wurde. Und auch für die gefühlsmäßigen Bin­ dungen war'in einem sehr dichten und warmen'Milieu', das sich aus Nachbarn, Freunden, Herren und Dienern, Kindern und Greisen, Männern und Frauen zusammensetzte', gesorgt (Aries 1975, S. 47)1. Seine zweite These bezieht sich auf das Aufkommen der Industriegesellschaft, das ein­ herging mit der Verlagerung des Lernens vom lebensnahen Umfeld in päd­ agogische Institutionen, einem Prozeß, den Aries als'Verschulung (scolari­ sation)'bezeichnet (Aries 1975, S. 48). Die Familie wurde nun'zu einem Ort unabdingbarer affektiver Verbundenheit zwischen den Ehegatten und auch zwischen Eltern und Kindern'(Aries 1975, S. 48, Hervorhebungen original). Front Matter....Pages 1-6 Einleitung....Pages 7-15 „Kinder der Freiheit“ (Beck) oder „Krisenkinder“ (Preuss-Lausitz) — eine falsche Alternative?....Pages 17-43 Kevin, Wayne und andere....Pages 45-65 Qualitative Verfahren bei der Erforschung musikalischer Lebenswelten von Kindern....Pages 67-82 Musikgeschmack in den 90er Jahren....Pages 83-106 Musikbezogene Bedürfnisse und die Bedeutung von Musik für Kinder der 90er Jahre....Pages 107-129 Musikalische Sozialisation in der Familie....Pages 131-158 Mozart-Biographien für Kinder....Pages 159-193 Songs mit Grips....Pages 195-210 Spracherwerb und Fernsehen....Pages 211-227 Zur Beurteilung kreativer Leistungen....Pages 229-241 Peter und der Wolf — da können alle mitspielen....Pages 243-267 Back Matter....Pages 269-282 In den letzten Jahrzehnten hat sich ein qualitativer Wandel von Kindheit vollzogen, der z.B. Ausgehend von den Bedingungen einer "veranderten Kindheit", werden kulturelle Bedurfnisse und asthetische Erfahrungen von Kindern eroertert.
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