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Kerncurriculum BA-Germanistik : Chancen und Grenzen des Bologna-Prozesses

معرفی کتاب «Kerncurriculum BA-Germanistik : Chancen und Grenzen des Bologna-Prozesses» نوشتهٔ Georg Mein (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2006. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Im Zuge des Bologna-Prozesses und den damit einhergehenden Veränderungen auf dem hochschulpolitischen Feld stellt sich auch die Frage nach den Bildungs- und Ausbildungszielen der Germanistik neu. Viele Fächer nutzen die Notwendigkeit der strukturellen Neugestaltung der Studiengänge zugleich als Chance, sich auch auf fachlicher Ebene inhaltlich zu reorganisieren. Diese Entwicklung lässt sich ebenso in der Germanistik beobachten, wobei hier die Anforderungen der Lehrerausbildung und die konstitutive Spannung zwischen Inlands- und Auslandsgermanistik noch einmal ganz spezielle Akzente setzen. Der vorliegende Band versammelt Perspektiven aller germanistischen Teildisziplinen. Aus der Sicht der Linguistik, der Literatur- und Medienwissenschaft, der Mediävistik und der Fachdidaktik werden die Chancen und Grenzen der europäischen Studienreform dargestellt und die inhaltlichen wie strukturellen Eckpunkte eines Kerncurriculums für den Bachelor-Studiengang Germanistik skizziert. Inhalt Vorwort Einleitung Das Museum als umkämpftes Feld des Symbolischen Analyse-Kategorien !Gender, Race, Class Auswahl der Schausammlungen Dichotomie – Kunsthistorisches und Naturhistorisches Museum Wien Zwischenposition – Das Museum für Völkerkunde Wien Anleitende Theorien für die Ausstellungsanalyse Ausstellungen als Sprechakte Performative Herstellung von Bedeutung Das Unbewusste – das Symptomatische Methoden der Ausstellungsanalyse Dichte Beschreibung Semiotisches Verfahren: Denotation, Konnotation, Metakommunikation Semantisches Verfahren: Syntagmatische und paradigmatische Operation Methoden-Bricolage Präsentationen zu Natur – Das Naturhistorische Museum Wien Initiierende Setzungen: Eingang, Stiegenhaus und Kuppelhalle Geformte, formalisierte Natur Naturalisierte Geschichte Serielle Aufstellung versus Gendernarrative Erzählen als anleitendes Prinzip Evolution der Unterschiede Präsentationen zu Kunst – Das Kunsthistorische Museum Wien Inszenierung des Imposanten Das Herzstück der Sammlung – die Gemäldegalerie Der Parcours Das Tableau Zur Narrativität der Bilder Der Tizian-Saal – ein Rundgang Frauenbilder – Männerbilder Schwarz-Weiß-Malerei Präsentationen zu den Anderen – Das Museum für Völkerkunde Initiierende Setzungen: Eingang und zentrale Halle Ausstellung „Das Altertum der Neuen Welt. Voreuropäische Kulturen Raumatmosphäre Der Parcours Klassisch-europäische Rahmungen Magisch-mythische Inszenierung Leerstelle Kolumbus Archaische Frauen – edle Männer Materielle Kultur und gesellschaftliche Ausdifferenzierung Ausstellung „Indianer Nordamerikas“ Display „Nordwestküste“ Schau-Effekte „Überlebenskunst“ Subjektlose Geschichtsnarration Ideologische Illustrationen Homogenität versus Diversität Display „Plains“ Stereotype Bildprogrammatik Typischer Indianer – Typische Indianerin Dauerhaftigkeit populärer Vorstellungen Androzentrismus Display „Indianer heute“ Autentische Native Americans Sprechende Anordnungen Versichernde Geschichts- und Bildnarrative Othering versus Hybridität Resümee der Präsentationsweise Schule des Sehens Methodenmix als Form der Annäherung Verfahren zur Herstellung von Differenz Zur Sprache bringen – Differenzen explizit gemacht Differenz als implizite Botschaft der Repräsentation Ausblick: Ausstellungskritik und Medienkompetenz Literatur

Im Zuge des Bologna-Prozesses und den damit einhergehenden Veränderungen auf dem hochschulpolitischen Feld stellt sich auch die Frage nach den Bildungs- und Ausbildungszielen der Germanistik neu. Viele Fächer nutzen die Notwendigkeit der strukturellen Neugestaltung der Studiengänge zugleich als Chance, sich auch auf fachlicher Ebene inhaltlich zu reorganisieren. Diese Entwicklung lässt sich ebenso in der Germanistik beobachten, wobei hier die Anforderungen der Lehrerausbildung und die konstitutive Spannung zwischen Inlands- und Auslandsgermanistik noch einmal ganz spezielle Akzente setzen.Der vorliegende Band versammelt Perspektiven aller germanistischen Teildisziplinen. Aus der Sicht der Linguistik, der Literatur- und Medienwissenschaft, der Mediävistik und der Fachdidaktik werden die Chancen und Grenzen der europäischen Studienreform dargestellt und die inhaltlichen wie strukturellen Eckpunkte eines Kerncurriculums für den Bachelor-Studiengang Germanistik skizziert.

Welche Bilder und Erzählungen präsentieren Ausstellungen zu Männern und Frauen, zum Eigenen und Anderen? Mit dem Blick auf die Kategorien gender und race analysieren die Autorinnen das Museum für Völkerkunde, das Natur- und das Kunsthistorische Museum in Wien. Da es im Unterschied zu Theater oder Film kaum Ausstellungskritiken gibt, die dem spezifischen Medium Ausstellung gerecht werden, will der Band zudem zur Entwicklung von Analysemethoden beitragen. Der Fokus richtet sich daher auf die Verfahrensweisen des Ausstellens, also auf Praktiken, wie Exponate, Bilder, Texte und Gestaltungsmittel in einem Raum verknüpft werden, um Deutungsangebote zu machen. Museum,Ausstellungsanalyse,Österreich,Gender,Race,Geschlecht,Rassismus,Museumswissenschaft,Museumspädagogik,Gender Studies,Racism,Museology,Museum Education
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