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Katharina Von Medici: Frankreichs Verkannte Königin (German Edition)

معرفی کتاب «Katharina Von Medici: Frankreichs Verkannte Königin (German Edition)» نوشتهٔ Klaus Malettke; Verlag Ferdinand Schöningh، منتشرشده توسط نشر Brill در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Blick ins Buch Bis in die Gegenwart ist Katharina von Medici (1519 - 1589) eine sehr umstrittene Herrscherin geblieben. Nach dem Tod ihres Mannes Heinrich II. wurde sie im Alter von vierzig Jahren Regentin Frankreichs in einer Zeit eskalierender innerer und äußerer Krisen. Aus der religiösen Spaltung Frankreichs in Katholiken und Calvinisten (Protestanten) sowie aus sozialen und wirtschaftlichen Konflikten entstand eine Reihe blutiger Bürgerkriege. Katharinas Entscheidung, die politischen Anführer der französischen Protestanten - der Hugenotten - in der "Bartholomäusnacht" von 1572 ermorden zu lassen, prägt bis heute ihr negatives Bild in vielen historischen Darstellungen, kann aber in der Rückschau als eine notgedrungene Präventivaktion gedeutet werden. Vor wie nach der "Bartholomäusnacht" hielt Katharina an einer Politik des Ausgleichs politisch-konfessioneller Spannungen fest. Klaus Malettke zeigt, dass Katharina von Medici weder eine "diabolische" noch eine "eisenharte" Königin war. Macht und politischer Einfluss waren für sie unverzichtbare Instrumente, um die Krise der Monarchie und der Dynastie überwinden zu können. Sie erweist sich als eine für ihre Zeit erstaunlich modern und pragmatisch anmutende Frau und eine herausragende Persönlichkeit über ihre Epoche hinaus. Inhalt Vorwort Kapitel 1 Schwarze und hagiographische Legenden Kapitel 2 Turbulente Kindheit und Jugend in Florenz und Rom Kapitel 3 Katharinas erste Ehejahre mit Herzog Heinrich von Orléans und ihre Aufnahme am Königshof 3.1 Katharinas Leben und Agieren am Hof bis zum Tod des Dauphins Franz am 10. August 1536 3.2 Katharinas Leben an der Seite des Dauphins Heinrich von Orléans bis zum Tod des Königs Franz I. (1547) Kapitel 4 Katharina: Gemahlin König Heinrichs II. von Frankreich (1547–1559) 4.1 Frankreich um die Mitte des 16. Jahrhunderts: Territorium, Bevölkerung, Gesellschaft und Institutionen 4.2 König Heinrich II. (1547–1559): Persönlichkeit, Grundlinien seiner Außen- und Innenpolitik 4.3 Katharina von Medici: Königin von Frankreich 4.4 Der unerwartete Tod Heinrichs II. im Juli 1559 und die unmittelbaren Folgen für Katharina Kapitel 5 Katharinas Agieren im Konkurrenzkampf um Macht und Einfluß unter Franz II. (1559/1560) 5.1 Franz II., Maria Stuart, Katharina von Medici, Franz von Guise, Karl von Guise, Kardinal von Lothringen: Revirement im Conseil du Roi 5.2 Verschärfung der politisch-konfessionellen Spannungen und die Verschwörung von Amboise (1560) 5.3 Katharina von Medici gegen Ende der Herrschaft Franz’ II. Kapitel 6 Katharina an der Macht 6.1 „Regentin Frankreichs“ – „gouvernante de France“ 6.2 Propaganda und Inszenierung Katharinas: Demonstration von Autorität und Macht 6.3 Ringen um religiöse Eintracht (concorde religieuse) 6.4 Kampf um Ziviltoleranz und um die Bewahrung des inneren Friedens 6.5 Der Ausbruch der politisch-konfessionellen Bürgerkriege 6.6 Die „große Tour“ und der Zweite Bürgerkrieg Kapitel 7 Die Bartholomäusnacht (23./24. August 1572) und ihre Folgen bis zum Tod Karls IX. (30. Mai 1574) 7.1 Der Hof und der Hofstaat Katharinas von Medici 7.2 Der Dritte Bürgerkrieg 7.3 Die Bartholomäusnacht (23./24. August 1572): Rahmenbedingungen, Ereignisse, Akteure 7.4 Von der Bartholomäusnacht bis zur Thronfolge Heinrichs III. (30. Mai 1574) Kapitel 8 Katharina von Medici und Heinrich III. von 1574 bis 1589: Zäsur im politischen Leben der Königinmutter? 8.1 Heinrich III. und Katharina bis zum Frieden von Bergerac (14. September 1577) und dem Edikt von Poitiers (17. September 1577) 8.2 Katharinas unermüdlicher Kampf für den Frieden im fortgeschrittenen Alter und trotz zunehmender gesundheitlicher Probleme (1577–1584) 8.3 Immens steigende fiskalische Belastungen, Hausse der Preise und deren Folgen für Handel und Gewerbe in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts 8.4 Finale Krise der Dynastie und drohender Zerfall der Monarchie: Das Agieren Heinrichs III. und Katharinas bis zu deren Tod am 5. Januar 1589 Kapitel 9 Epilog Bildteil Karten Stammbäume Bibliographie Quellen Literatur Personenregister Bis in die Gegenwart ist Katharina von Medici (1519-1589) eine sehr umstrittene Herrscherin geblieben. Nach dem Tod ihres Mannes Heinrich II. wurde sie mit 40 Jahren Regentin Frankreichs in einer Zeit eskalierender innerer und äusserer Krisen. Aus der religiösen Spaltung Frankreichs in Katholiken und protestantische Calvinisten, sozialen und wirtschaftlichen Konflikten entstand eine Reihe blutiger Bürgerkriege. Katharinas Entscheidung, die politischen Anführer der französischen Protestanten 'der Hugenotten' in der 'Bartholomäusnacht' von 1572 ermorden zu lassen, prägt bis heute ihr negatives Bild in vielen historischen Darstellungen, kann aber in der Rückschau als eine notgedrungene Präventivaktion gedeutet werden. Vor wie nach der 'Bartholomäusnacht' hielt Katharina an einer Politik des Ausgleichs politisch-konfessioneller Spannungen fest. Klaus Malettke zeigt, dass Katharina von Medici weder eine 'diabolische' noch eine 'eisenharte' Königin war. Macht und politischer Einfluss waren für sie unverzichtbare Instrumente, um die Krise der Monarchie und der Dynastie überwinden zu können. Sie erweist sich als eine für ihre Zeit erstaunlich modern und pragmatisch anmutende Frau und eine herausragende Persönlichkeit über ihre Epoche hinaus
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