Kasus im Deutschen und Englischen : Ein Beitrag zur Theorie des abstrakten Kasus
معرفی کتاب «Kasus im Deutschen und Englischen : Ein Beitrag zur Theorie des abstrakten Kasus» نوشتهٔ Czepluch, Hartmut، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Main description: The comparative study of German and English case systems provides the motivation for a number of modifications to classical generative case theory (Chomsky 1981). In a number of parametric differences between the two languages utilized here for the description of syntactic features peculiar to each, the role of case morphology is such as to effect distinctive morphological licencing of argument relations. English appears as a 'flatter' language than German, which is strongly configurational in character. The variety of functions performed by case morphology in German permits the assumption that single-language case systems consist of category-specific case sub-systems Vorwort Einleitung Kap. I: Kasussystem und die Theorie des abstrakten Kasus 1. Vorüberlegungen zum Begriff des Kasussystems 1.1 Zur Tradition der Kasusforschung 1.2 Zum Problem des Kasusparadigmas 1.3 Ein Modell für die Kategorie ‘Kasus’ 2. Die generative Standardtheorie des abstrakten Kasus 2.1 Grammatikmodell und theoretische Begriffe 2.2 Das kasustheoretische Grammatikmodul 2.3 Grammatiktheoretische Konsequenzen der Kasustheorie 3. Fragestellungen zur Kasustheorie Kap. II: Kasusmuster und Kasussystem im Deutschen 1. Die morphologischen Kasusmuster des Deutschen 1.1 Zur Verteilung von Nominativ und Objektskasus 1.2 Zur Kombination von Präpositional- und reinem Kasus 1.3 Verben mit mehr als drei Argumenten 2. Zur Abfolge kasusmarkierter Satzglieder 2.1 Zum Begriff der ‘unmarkierten Abfolge’ 2.2 Invertierte Kasusabfolgen 2.3 ‘Natürliche’ und ‘unmarkierte’ Abfolgen 2.4 Zur Konfigurationalität des Mittelfeldes 2.5 Singularität und Adjazenz der Kasusrektion im Deutschen 3. Generative Kasusanalysen zum Deutschen 3.1 Extensionen des Kasusmodells: H. Haider 3.2 Abstrakte und morphologische Kasus: H. Th. Tappe Kap. III: Syntaktische Projektion und abstrakte Kasus 1. Zum Konzept der lexikalischen Argumentstruktur 1.1 Zur Subkategorisierung des Subjekt-Arguments 1.2 Zum Status der kategorialen Subkategorisierung 2. Lexikalische A-Struktur und das Projektionsproblem 2.1 Zur Kasusindizierung im Lexikon 2.2 Zur Kennzeichnung des externen Arguments 2.3 Eine projektionsrelevante Indizierung von Argumenten 2.4 Die syntaktische Projektion eines Arguments als Subjekt 3. Sätze mit expletivem Subjekt und ohne Subjekt 3.1 Zur Kritik des Realisationsprinzips 3.2 Das Subjekt-Problem im Deutschen: Eine alternative Analyse 4. Abstrakte Kasus und Syntax 4.1 Syntaktische Positionen und abstrakter Kasus 4.2 Invertierte Kasusabfolgen 4.3 Verben mit doppeltem Akkusativ 5. Zusammenfassung und Ausblick 5.1 Die Kasuspositionen im Deutschen 5.2 Die Kasusmuster im Deutschen 5.3 Kasus in der Rektion des Verbs 5.4 Das morphologische Kasussystem des Deutschen Kap. IV Abstrakter Kasus im Englischen 1. Eigenschaften des englischen Kasussystems 1.1 Prinzipien einer Theorie des abstrakten Kasus 1.2 Kasusparameter und das englische Kasussystem 1.3 Kasusmerkmale und Kasusmorphologie 2. Syntaktische Projektion lexikalischer Argumentstrukturen 2.1 Lexikalische Strukturen und lexikalische Indizierung 2.2 Zur syntaktischen Argumentprojektion im Englischen 3. NP-NP-Komplementstrukturen im Englischen 3.1 Zur Dativ-Alternierung im Englischen 3.2 Dativ-Analyse I: Das indirekte Objekt als verdeckte PP 3.3 Dativ-Analyse II: IO-Inkorporation 3.4 Zur NP-NP-Struktur bei dem forgive- Verbtyp 4. Kasus- und Transformationssyntax 4.1 Move α und Transformationstypen 4.2 Argument-Bewegungen 4.3 Non-Argument-Bewegungen 4.4 Zur Strandung von Präpositionen 5. Zusammenfassung Kap. V: Zum Nominativ im Deutschen und Englischen 1. Rektion und Kongruenz des Nominativs 1.1 Nominativ-Zuweisung durch AGR 1.2 Nominativ-Zuweisung als Spec-Head-Beziehung 1.3 Nominativ-Zuweisung durch das flektierte Verb 2. Zum Kasus des nominalen Prädikativs 2.1 Prädikativa ohne Kasuskongruenz 2.2 Prädikativa in Kontrollstrukturen 2.3 Zum prädikativen Nominativ im lassen-Komplement 3. Kasustheoretische Bewertung des Nominativs 3.1 Der Nominativ als konfigurationaler Kasus 3.2 Nominativ und Kongruenz 3.3 Der Nominativ als Null-Kasus 3.4 Der Nominativ: Primärer Kasus oder neutrales Element? 3.5 Das Kasuskategorienmodell und der Sprachvergleich Kap. VI: Ergebnisse und Ausblicke 1. Einzelsprach- und universalgrammatisches Kasussystem 2. Zum Modell einer Kasustheorie 2.1 Distinkte und links-periphere Kasusrealisierung 2.2 Objektkombinationen und Subjektprojektion 2.3 Die Parameter des englischen Kasussystems 2.4 Transformationssyntaktische Konsequenzen 2.5 Passiv- und Perfektpartizipien 2.6 Nominativ als neutraler Kasus 3. Offene Fragestellungen 3.1 Periphere Kopf- und Argumentrealisierung 3.2 Nominative Objekte 3.3 Nicht-nominative Subjekte 4. Schlußwort Literatur Ausgehend von der LGB-Kasustheorie (Chomsky 1981) folgt die Untersuchung der Kasussysteme des Deutschen und Englischen der Leitidee, daß eine universalgrammatische Kasustheorie sich eher an einer kasusflektierenden als einer flexionsarmen Sprache orientieren sollte. Auf der Basis der morphologischen Kasusmuster des Deutschen wird ein modifiziertes Kasusmodell entwickelt, das den reicheren Kasusverteilungen des Deutschen Rechnung trägt und die reduzierten Muster des Englischen als parametrische Effekte erfaßt. Wesentliche Unterschiede in den Kasussystemen können auf das Vorhandensein/Fehlen distinkter morphologischer Kasus bezogen werden. Das betrifft sowohl die Unterscheidung von syntaktisch und lexikalisch determinierten Kasus(verwendungen), was besonders für das 'Dativproblem' im Deutschen relevant wird, wie die syntaktische Realisierung von Doppel-Komplement-Strukturen. Entgegen der traditionellen kasusparadigmatischen Auffassung erscheint das Kasussystem einer Sprache als aus kategorienspezifischen Subsystemen bestehend. Für die V-Kasus ergibt sich ein 'Akkusativ-zentriertes' System mit dem Nominativ als neutralem bzw. Null-Kasus. Entgegen neuerer Entwicklungen, die Kasus als Spezifikator-Kopf-Relationen auffassen, wird an dem Strukturbegriff der 'Kasusrektion' festgehalten. Die Kasusmuster des Deutschen und Englischen resultieren aus dem Zusammenwirken der drei parametrisierten Prinzipien der Kopfstellung, der Argumentrealisierung und der distinkten morphologischen Lizensierung von Argumentrelationen. Die strukturellen Prinzipien erfassen die deutsch-englischen Stellungsunterschiede und das morphologische Prinzip die beschränkten Realisierungsmöglichkeiten im Englischen. Es ergibt sich der Effekt, daß der englische Verbalbereich weniger strukturiert erscheint als der des Deutschen. Behandelt werden in diesem Rahmen u.a. das Lexik-Syntax-Verhältnis (hinsichtlich der Drei-Argumente-Beschränkung), die Dativ-Alternation und P-Strandung im Englischen, die Rolle von Partizipien in Perfekt- und Passivstrukturen, AcI-Strukturen sowie transformationssyntaktische Phänomene Over the past few decades, the book series Linguistische Arbeiten [Linguistic Studies], comprising over 500 volumes, has made a significant contribution to the development of linguistic theory both in Germany and internationally. The series will continue to deliver new impulses for research and maintain the central insight of linguistics that progress can only be made in acquiring new knowledge about human languages both synchronically and diachronically by closely combining empirical and theoretical analyses. To this end, we invite submission of high-quality linguistic studies from all the central areas of general linguistics and the linguistics of individual languages which address topical questions, discuss new data and advance the development of linguistic theory. Hartmut Czepluch. Includes Bibliographical References (p. [362]-376).
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