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Karl Marx und die Philosophie der Wirtschaft : Unbehagen am Kapitalismus und die Macht der Politik

معرفی کتاب «Karl Marx und die Philosophie der Wirtschaft : Unbehagen am Kapitalismus und die Macht der Politik» نوشتهٔ Thomas Petersen; Malte Faber، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Paradoxerweise gibt es seit dem Scheitern der sozialistischen Systeme eine Marxrenaissance, in der man sich fragt, ob Marx nicht doch recht hatte. Doch was hat Marx eigentlich behauptet? Das ist nicht leicht zu sagen, weil Marx große Originalität mit mangelnder intellektueller Disziplin verbindet und er zugleich als Philosoph, als Ökonom und als politischer Agitator spricht. Die Autoren skizzieren Marx' zentrale Thesen zur Ökonomie und Politik und diskutieren deren Berechtigung nicht nur aus einer philosophischen, sondern auch aus einer wirtschaftswissenschaftlichen Perspektive. Der erste Teil des Buches geht auf Marx' Begriff der kapitalistischen Ökonomie ein. Hier stehen der Wertbegriff, die Arbeitswertlehre sowie das sogenannte Transformationsproblem und das Gesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate im Mittelpunkt. Außerdem kommen die "materialistische Geschichtsauffassung" und Marx' Verständnis von Politik, Staat und Gerechtigkeit zur Sprache. Der zweite Teil des Buches zeigt, welche Motive Marx von Philosophen aufnimmt, die sich mit der Ökonomie befasst haben, wobei Aristoteles und Hegel im Zentrum stehen. In Teil 3 diskutieren sie die marxsche Konzeption einerseits vor dem Hintergrund der Finanzkrise von 2008 und vor gegenwärtigen Tendenzen der Einkommens- und Vermögensverteilung, wie sie Thomas Piketty untersucht hat; andererseits stellen sie Marx die Auffassungen von der Wirtschaft Fernand Braudels und Georg Friedrich Hegels gegenüber. Aus dieser Diskussion ergeben sich Gründe, die Macht der Politik höher zu gewichten, als Marx dies tat. Ein Fazit des Werkes von Karl Marx in Teil 4 beschließt das Buch. Vorwort Inhalt Teil 1: Karl Marx: Herakles oder Sisyphos? 1. Einleitung 1.1 Einführung 1.2 Zur Literatur 1.3 Inhaltsangabe 2. Die Schwierigkeit zu verstehen, was Marx will 3. Marx und Hegel 3.1 Dialektik 3.2 Geschichtsphilosophie Methodisches zur Geschichtsphilosophie Hegel und die »Vernunft in der Geschichte« Die »Vernunft in der Geschichte« bei Marx »Aufhebung« und »Verwirklichung« der Philosophie 4. Historischer Materialismus 5. Marx’ Antwort auf die Frage »Was ist Wirtschaft?« 6. Grundlegendes zu Marx’ Theorie der Wirtschaft 7. Analyse der kapitalistischen Produktionsweise 7.1 Die warentauschende Gesellschaft Gebrauchswert und Tauschwert Warentauschende Gesellschaft: eine verkehrte Welt Waren als Erscheinungsform von Wert Falscher Schein und realer Schein Das Verschwinden des falschen Scheins im Sozialismus und Kommunismus Erste Einschätzung der Theorie der warentauschenden Gesellschaft 7.2 Die »logisch-historische Methode« und der Übergang von der Ware zum Geld Logisch-historische Methode Übergang von der Ware zum Geld 7.3 Geld Geld: Tauschmittel oder Schuldschein? Exkurs: Teleologie bei Hegel Das Geldkapital des Kapitals im Einzelnen Marx’ Ökonomische Analyse philosophisch überdeterminiert 7.4 Grundstruktur des kapitalistischen Austausches (i) Der Begriff des Kapitals (ii) Die widersprüchliche Realität des Kapitalbegriffs: Die Zirkulation (iii) Auflösung des Widerspruchs: Der Produktionsprozess als »Idee des Kapitals« 7.5 Exkurs: Kapitalistische Gesellschaft und Gerechtigkeit 7.6 Der reale kapitalistische Verwertungsprozess: die Produktion 8. Marx als wissenschaftlicher Ökonom 8.1 Die Arbeitswertlehre und das Transformationsproblem 8.2 Das Gesetz des »tendenziellen Falls der Profitrate« Wirtschaftliche Krisen Marx’ Begründung des Gesetzes Formale Herleitung des Gesetzes Einwände gegen das Gesetz Gründe für die lange Kontroverse um das Gesetz Kontraintuitivität und trügerische Einfachheit des Gesetzes 8.3 Kuppelproduktion und deren Folgen für die Umwelt 8.4 Die Dynamik des kapitalistischen Systems und das dadurch bewirkte Umwelt- und Rohstoffproblem 8.5 Marx und der Sozialismus 8.6 Abschließende Bemerkungen 9. Arbeitswertlehre, Theorie des Staates und Einkommensverteilung 9.1 Theorie des Staates 9.2 Einkommensverteilung 10. Zwischenfazit Teil 2: Marxsche Quellen in der Philosophie der Wirtschaft Vorbemerkung 11. Aristoteles (384/3–322/1 v.Chr.) 11.1 Ethik und Politik bei Aristoteles 11.2 Aristoteles’ Lehre von der Wirtschaft Gewinn und Verlust sind ungerecht Die Habsucht Geldverleih gegen Zins Aristoteles und die politische Ökonomie 11.3 Aristoteles und Marx 12. Hobbes (1588–1679) 12.1 Hobbes und Aristoteles 12.2 Der Staat bei Hobbes 12.3 Gerechtigkeit bei Hobbes 12.4 Hobbes und das Eigentumsrecht 12.5 Hobbes und Marx 13. John Locke (1632–1704) 13.1 Lockes Eigentumstheorie 13.2 Locke und Marx 14. Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) (Teil 1) 14.1 Rousseau als »Feind der Gesellschaft« 14.2 Der »natürliche Mensch« 14.3 Das Eigentum als Quelle der misère humaine 14.4 Die moderne Gesellschaft nach Rousseau 15. Adam Smith (1723–1790) 15.1 Die Theorie der ethischen Gefühle 15.2 Der Wohlstand der Nationen 15.3 Smith und Marx 16. Jean-Jacques Rousseau (Teil 2) 16.1 Der homme double 16.2 Rousseau und Marx 17. Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831) 17.1 Hegel und Marx 17.2 Hegel als Denker der Einheit der Gegensätze in der Wirtschaft 17.3 Die Grundstruktur der Wirtschaft 17.4 Wirtschaftliche Dynamik und das »allgemeine Vermögen« 17.5 Wirtschaft und subjektive Rechte 17.6 Bildung 17.7 Hegels Staatsverständnis 17.8 Wirtschaftspolitik nach Hegel Teil 3: Unbehagen am Kapitalismus und die Macht der Politik Vorbemerkung 18. Marx und die gegenwärtige Finanzkrise 18.1 Die Finanzkrise als Bestätigung der marxschen Kapitalanalyse? 18.2 Eine kurze Geschichte der Finanzkrise 18.3 Was kann Marx nicht sehen? 19. Das Kapital im 21. Jahrhundert: Thomas Piketty 19.1 Charakterisierung des Buches Das Kapital im 21. Jahrhundert 19.2 Marx und Piketty Die Akkumulation des Kapitals Unterschiedliche Kapitalbegriffe Der Rheinische Kapitalismus und der Wert des Kapitals Einfluss der Politik und der Gerechtigkeit 20. Fernand Braudel: die Dynamik des Kapitalismus 20.1 Braudel und die aristotelische Trias 20.2 Kapital, Kapitalist, Kapitalismus 20.3 Zwei Typen von Tausch 20.4 Kapitalismus und Staat 20.5 Kapitalismus oder kapitalistische Produktionsweise Kapital und Marktwirtschaft Kapitalismus und kapitalistische Produktionsweise 20.6 Marx’ Analyse der kapitalistischen Gesellschaft – eine partikulare und keineswegs selbstverständliche Position 20.7 Fragen an Braudel 21. Hegel als Alternative zu Marx? 22. Die Macht der Politik 22.1. Einführung 22.2 Was ist Politik? 22.3 Politik und Marktwirtschaft 22.4. Politik und Kapitalismus 22.5 Fazit Teil 4 23. Fazit Vorbemerkung 23.1 Was können wir von Marx lernen? Was hat er über unsere Wirtschaft zu sagen? 23.2 Marx’ Leistungen 23.3 Marx’ Defizite 23.4 Unser Fazit Literaturverzeichnis Von Marx und Engels a) Karl Marx: b) Friedrich Engels c) Karl Marx/ Friedrich Engels Personenverzeichnis Dank Diese phänomenologische Studie bietet im historisch orientierten ersten Teil eine umfassende mentalitätsgeschichtliche Analyse der Deutung und Bewertung des Lachens von der europäischen Antike bis zur Gegenwart. Kritisch analysiert werden die wichtigsten und folgenreichsten Argumentationsmodelle. Der zweite, systematische Teil führt die anthropologisch orientierte Argumentationstradition auf der Grundlage der Neuen Phänomenologie von Hermann Schmitz fort und beschreibt das Lachen in seinen drei Grundtypen als Bekundungs-, Interaktions- und Resonanz-Lachen auf den verschiedenen ontogenetischen Stufen von Lachmündigkeit als Spiel von personaler Emanzipation und personaler Regression wie auch als synergetisch-synästhetisches Gesamtverhalten bei verschiedenen Einstellungen und in verschiedenen Situationen. Ausführlich stellt Lenz Prütting dar, dass die Fähigkeit zum Lachen in seinen verschiedensten Formen dem Menschen eigen ist, ihn erst zum Menschen macht. Er lädt ein, das Lachen und den Humor als wichtige Lebensfunktionen anzusehen. "Es gilt ein Werk anzuzeigen, wie es wohl nur alle hundert Jahre einmal zustande kommt, speziell über diesen Gegenstand, aber so noch nie geschrieben worden ist, und das, obwohl sich über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahrtausenden ausnahmslos alle westlichen Denker damit befasst haben". Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung
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