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Karl der Große im Norden : Rezeption französischer Heldenepik in den altostnordischen Handschriften

معرفی کتاب «Karl der Große im Norden : Rezeption französischer Heldenepik in den altostnordischen Handschriften» نوشتهٔ Elena Brandenburg، منتشرشده توسط نشر Francke در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Karl der Große gehört zu den dynamischsten literarischen Gestalten des europäischen Mittelalters. Die altfranzösische Karlsdichtung wurde dabei in kompilierter Form auch im Norden rezipiert: Als 'Karlamagnús saga' liegt sie im Altwestnordischen vor, als 'Karl Magnus' im Altschwedischen und 'Karl Magnus Krønike' im Altdänischen. Durch Kontextualisierung der Karlsdichtung in den fünf überlieferten ostnordischen Handschriften aus dem 15. Jahrhundert werden intertextuelle Bezüge sichtbar, die zur Klärung der Frage beitragen, warum Karl der Große im Norden einerseits als aristokratischer Held, andererseits als Heiliger rezipiert wurde. Neben der philologischen Lektüre der altschwedischen, altdänischen und altfranzösischen Texte tragen vor allem kulturwissenschaftliche Ansätze aus den Feldern Memory Studies, Gender Studies sowie aus der Alteritätsforschung dazu bei, den Transfer scheinbar stabiler Konzepte wie Identität, Geschlecht und Alterität in der mittelalterlichen Literatur des Nordens nachzuvollziehen. Dank 1. Einleitung 1.1. Textkorpus 1.2. Begriffe: chansons de geste, riddarasögur 1.2.1. Chansons de geste 1.2.2. Höfische Texte: Rittersagas, riddarasögur 1.3. Forschungshistorische Kontextualisierung 1.3.1. Ältere Forschung: Übersetzte riddarasögur 1.3.2. Jüngere Forschung: „Kontexte statt nur Texte 1.3.3. Altostnordistik: Tendenzen älterer und jüngerer Forschung 1.3.4. Karls- und Dietrichdichtung 2. Theoretische Prämissen 2.1. New Philology 2.2. Translation Studies – Übersetzen im Mittelalter 2.3. Polysystemtheorie 2.3.1. Polysystem, Zentrum, Peripherie 2.3.2. Übersetzungen 2.3.3. Gideon Toury: a target-oriented approach 2.3.4. Kritik, Applizierbarkeit und Fazit 2.4. Kulturtransfer 2.4.1. Kulturtransfer: Übertragung von Wissen 2.4.2. Kulturbegriff 2.4.3. Kulturtransferanalyse 2.4.4. Kulturtransferkonzeption für mediävistische Räume 2.4.5. Memory Studies – Transfer von kulturellen Texten 2.5. Zusammenfassung der Vorgehensweise 3. Historischer Kontext 3.1. Norwegen und norwegischer Hof 3.2. Karl Magnus und Schweden im 15. Jahrhundert 3.3. Universitas nobilium, regimen regale und regimen politicum 3.4. Die schwedische Elite und ihre Codices 3.5. Karl Magnus Krønike und das Børglum-Kloster 3.6. Historia de profectione Danorum in Hierosolymam 4. Kontextstudien – Kontextualisierungen im Codex 4.1. Cod. Holm. D4 4.1.1. Datierung 4.1.2. Inhalt 4.1.3. Nota Somnia Danielis und Karl Magnus 4.1.4. Herrschervita – Alexander, Albrekt, Karl 4.1.5. Fazit 4.2. Cod. Holm. D4a (Fru Märtas bok, Codex Verelianus) 4.2.1. Inhalt 4.2.2. Historiographische Literatur: krönikor 4.2.3. Namnlös och Valentin 4.2.4. Herr abboten 4.2.5. Julens und fastans träta 4.2.6. Tungulus 4.3. Cod. Holm. D3 (Fru Elins bok) 4.3.1. Inhalt 4.3.2. Von Fru Märta zu Fru Elin? 4.3.3. Vergleich mit Cod. Holm. D4a 4.3.4. Fazit 4.4. AM 191 fol. (Codex Askabyensis) 4.4.1. Inhalt 4.4.2. Karl Magnus im Codex AM 191 fol 4.5. Fazit: Schwedische Sammelhandschriften 4.6. Altdänische Karlsdichtung: Cod. Holm. Vu 82 4.6.1. Inhalt 4.6.2. Interner Aufbau 4.6.3. Mögliche Besitzer: Niels Stygge Rosenkrantz oder Jakob Friis 4.7. Zusammenfassung 5. Text- und Funktionsanalysen 5.1. Struktur der Karlsdichtung: Kompilation und Zyklisierung 5.2. Struktur der Karl Magnus Krønike 5.3. Auf der Suche nach Aude und Bramimonde – Gendering Genre 5.3.1. Kurze Einführung in die genderorientierte Mediävistik 5.3.2. Monologische Maskulinität als Genre-Konvention 5.3.3. Aude und Bramimonde 5.3.4. Ostnordische Männlichkeiten – immer noch monologisch? 6. Narrative Konstruktionen der Alterität 6.1. Alterität in der Chanson de Roland 6.2. Der Orient-Diskurs in Voyage de Charlemagne à Jerusalem et à Constantinople 6.3. Alterität in der altschwedischen Roncesvalles-Episode 6.4. Alterität in Karl Magnus Krønike 6.4.1. Alterität im altdänischen Rolandslied: „flyn wndhen i hedhen hwnde 6.4.2. Alternierende Alteritätsdiskurse in der Karl Magnus Krønike? 6.5. Raum- und Orient-Diskurse in der altschwedischen Übertragung des Voyage 6.5.1. Struktur und weitere Motive 6.5.2. Fazit: Transfer der Alteritätsbilder: Strategien und Funktionen 6.6. Exkurs: Weitere Aspekte der Alteritätsdarstellungen in den altschwedischen Handschriften 6.6.1. Flores och Blanzeflor 6.6.2. Konung Alexander 7. Narrative Heldenkonstruktionen 7.1. Der (un-)dänische Held Holger Danske: literarische Quellen 7.1.2. Ogier Le Danois in der schwedischen Karlsdichtung 7.1.3. Wdger Danske in Dänemark 7.1.4. Andere Quellen: mediäval und postmediäval 7.1.5. Holger Danske in Södermanland 7.1.6. „Paa Dannemarks gamle Dage 7.2. Karl der Große – rex iustus oder heiliger Sündiger? 7.2.1. Karl der Große in Schweden 7.2.2. Karl der Große in Dänemark: „kamp og drab og afhuggede lemmer 7.3. Zusammenfassung: epische Helden, heroische Epen 8. Karlsdichtung in den altostnordischen Handschriften 8.1. Genre- und Diskurstransfer 8.2. Karlsdichtung im altostnordischen Polysystem 8.3. Ausblick Abstract La quatrième de couverture indique : "Karl der Große gehört zu den dynamischsten literarischen Gestalten des europäischen Mittelalters. Die altfranzösische Karlsdichtung wurde dabei in kompilierter Form auch im Norden rezipiert: Als Karlamagnús saga liegt sie im Altwestnordischen vor, als Karl Magnus im Altschwedischen und Karl Magnus Krønike im Altdänischen. Durch Kontextualisierung der Karlsdichtung in den fünf überlieferten ostnordischen Handschriften aus dem 15. Jahrhundert werden intertextuelle Bezüge sichtbar, die zur Klärung der Frage beitragen, warum Karl der Große im Norden einerseits als aristokratischer Held, andererseits als Heiliger rezipiert wurde. Neben der philologischen Lektüre der altschwedischen, altdänischen und altfranzösischen Texte tragen vor allem kulturwissenschaftliche Ansätze aus den Feldern Memory Studies, Gender Studies sowie aus der Alteritätsforschung dazu bei, den Transfer scheinbar stabiler Konzepte wie Identität, Geschlecht und Alterität in der mittelalterlichen Literatur des Nordens nachzuvollziehen." "Karl der Große gehört zu den dynamischsten literarischen Gestalten des europäischen Mittelalters. Die altfranzösische Karlsdichtung wurde dabei in kompilierter Form auch im Norden rezipiert: Als Karlamagnús saga liegt sie im Altwestnordischen vor, als Karl Magnus im Altschwedischen und Karl Magnus Krønike im Altdänischen. Durch Kontextualisierung der Karlsdichtung in den fünf überlieferten ostnordischen Handschriften aus dem 15. Jahrhundert werden intertextuelle Bezüge sichtbar, die zur Klärung der Frage beitragen, warum Karl der Große im Norden einerseits als aristokratischer Held, andererseits als Heiliger rezipiert wurde. Neben der philologischen Lektüre der altschwedischen, altdänischen und altfranzösischen Texte tragen vor allem kulturwissenschaftliche Ansätze aus den Feldern Memory Studies, Gender Studies sowie aus der Alteritätsforschung dazu bei, den Transfer scheinbar stabiler Konzepte wie Identität, Geschlecht und Alterität in der mittelalterlichen Literatur des Nordens nachzuvollziehen." --Back cover "Karl der Grosse gehört zu den dynamischsten literarischen Gestalten des europäischen Mittelalters. Die altfranzösische Karlsdichtung wurde dabei in kompilierter Form auch im Norden rezipiert: Als Karlamagnús saga liegt sie im Altwestnordischen vor, als Karl Magnus im Altschwedischen und Karl Magnus Krønike im Altdänischen. Durch Kontextualisierung der Karlsdichtung in den fünf überlieferten ostnordischen Handschriften aus dem 15. Jahrhundert werden intertextuelle Bezüge sichtbar, die zur Klärung der Frage beitragen, warum Karl der Grosse im Norden einerseits als aristokratischer Held, andererseits als Heiliger rezipiert wurde. Neben der philologischen Lektüre der altschwedischen, altdänischen und altfranzösischen Texte tragen vor allem kulturwissenschaftliche Ansätze aus den Feldern Memory Studies, Gender Studies sowie aus der Alteritätsforschung dazu bei, den Transfer scheinbar stabiler Konzepte wie Identität, Geschlecht und Alterität in der mittelalterlichen Literatur des Nordens nachzuvollziehen." --Back cover.
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