Karl Barth und die Religion(en) : Erkundungen in den Weltreligionen und der Ökumene
معرفی کتاب «Karl Barth und die Religion(en) : Erkundungen in den Weltreligionen und der Ökumene» نوشتهٔ Katharina Eberlein-Braun، Folkart Wittekind، Yoshiki Terazono، John N Sheveland، Ruggero Vimercati Sanseverino، Jan Rohls، Georg Pfleiderer، Muhammad Sameer Murtaza، Harald Matern، Martin Leiner، Michael Pye، Susanne Hennecke، V & R unipress GmbH، Andreas Pangritz، Jörg Dierken، Reinhold Bernhardt، Dorothea Sattler، Dick Boer، Dietrich Korsch و Michael Weinrich، منتشرشده توسط نشر V & R unipress در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Zum Markenzeichen vonK arl Barths Religionstheologie gehört der scharfe Kontrast vonReligion und Offenbarung.Das ist bekannt, irritiertdennoch in der Sache. Mit diesem Gegensatzs cheintB arth bruchlos an das voraufklärerische Schema anzuschließen, wonach allein die göttlich autorisierte Offenbarung der Maßstab fürdie We lt des Religiösen sei, die es mithin in wahr und falsch einzuteilen gelte. Nurdie christliche, weil vonGott geoffenbarte Religionist danach wahr,die anderenseien indes bloßes Menschengemächte und mithin religiones falsae. Diese Unterscheidung unterscheidet sich wenig vone xkludierenden Fundamentalismen,deren bedrückende Auswirkungen wirgegenwärtig erleben müssen. Zu deren Logik zeigtB arth nichtu nerhebliche Parallelen. Allerdings weichteraneinem maßgeblichen Punkt davonab. Denn auch das Christentum wird,sofernesmenschlich praktizierte Religion ist, der Gottesoffenbarung gegenübergestellt.A uch es ist damit religio falsa und entsprichtinsolcher Negativprädikation anderen Religionen. In ihrem Gegensatz zur Offenbarung,fürdie theologisch der Begriff der Sünde steht, gibt es fürB arth eine elementare Gleichheit der verschiedenen Religionen. Sie bedeutet freilich keine Anerkennung des jeweiligen Eigenseins.Legitime AlteritätkenntBarths Religionstheologie im Feld des Menschlich-Religiösen nicht. Die Reichweite des Negativprädikats inkludierta lle Religionen gleichermaßen. Darum ist ihre tendenzielle Gleichheit keine Rehabilitation ihres jeweiligen Andersseins. Damit nähertsich Barth in einer Hinsichtdem ausder Aufklärung stammenden Bemühen, Religion als ,Angelegenheit des Menschen' 1 diesseits der Unterscheidung von religio vera und religiones falsae vergleichbar zu machen, an. Nurhat Barths Inklusivismus 1D amit sei die Formel vonJ ohann J. Spaldings Klassiker, Religion, eine Angelegenheit des Menschen, aufgenommen (zit. nach dem Neudruck der 3. Aufl. 1799), hg.v.W .E .M ü ller, Darmstadt 1997 [ursprl. Leipzig 1797]. die Konsequenz, dass Religioninihrer menschlichen Allgemeinheitgerade zum Gegenstand vonNegation wird. Barths Religionstheologie stehtq uer zu den aufklärerischen Bemühungen, das Religiöse im Zusammenhang mit der Evolution der menschlichen Kultur zu verstehen, in seiner phänomenalen Vielfalt vergleichend zu beschreibenu nd unter Einübung vonT oleranzz ur Beförderung vonH umanitätz uv ervollkommnen. Damit scheintsie sich, gewissermaßen als theologische Va riation der Dialektik der Aufklärung 2 ,a uf die Seite der Kritik einer solchen Religionsgeschichte des Fortschritts zu schlagen, freilich ohne Anerkennung des Eigenrechts des Vielfältig-Besonderen. Darum stößts ich Barth mit den um das Stichwort, Postkolonialismus' gravitierenden Bestrebungen, gegen die vereinheitlichende Te ndenz der faktisch vom christlichen We sten dominierten kolonialen Religionsgeschichte die Andersheit und das Eigenrechtv erschiedener Religionen zu rehabilitieren. 3 Alteritäti st beiBarth exklusivdurch den christlichen Gott der Offenbarung besetzt. Damit sind auch der Anerkennung des Pluralen klare Grenzen gezogen. Nebenp luralistischen Religionstheologien werden auch die inklusivistischen Modelle ausgeschlossen, nach denen subkutan die verschiedenen Religionen aufd em We gz ue inem ihnen unbekannten Absoluten, etwa letzte Realitätgenannt, unterwegs sind. 4 Aufdiese und weitere Abgrenzungen wird zurückzukommen sein. Barths Religionstheologie arbeitet noch mit einer weiteren Entgegensetzung, die aber nurdie christliche Religionbetrifft. Religion ist danach einerseits Unglaube,a ndererseits kann sie durch die Präsenz des offenbaren Gottes im Hl. Geist ausGnadegerechtfertigt werden. So sehr der Religionsbegriff durch den Gegensatz zu dem der Offenbarung geprägt ist, so sehr kann vonder Offenbarung her der Begriff der Religion umcodiertu nd geradezu gedrehtw erden. Offenbarung wird zur "Aufhebung der Religion" 5 .Religion gibt es danach nur im I: Religion. Karl Barths Religionstheologie. Probleme und Potentials -- Jörg Dierken Christologie als kritische Religionstheorie -- Dietrich Korsch Karl Barth und die Romantik -- Jan Rohls Karl Barth und Friedrich Schleiermacher. Eine Verhältnisbestimmung aus niederländischer Perspektive -- Susanne Hennecke Religion als Götzendienst? Barth und die Religionstheologie -- Reinhold Bernhardt Christologie und Religionen bei Karl Barth -- Folkart Wittekind. II. Religionen. Karl Barth und die jüdische Religionsphilosophie -- Martin Leiner Was Karl Barth von Islam hätte lernen können -- Muhammad Sameer Murtaza Die Offenbarung Gottes an Muhammad als kritischer Massstab der islamischen Theologie? - Versuch einer interreligiösen Begegnung mit Karl Barths Denken -- Ruggero Vimercati Sanseverino Die Wahrnehmung des Buddhismus in der dialektischen Theologie -- Michael Pye Die Rezeption der Theologie Karl Barths in der japanischen (Religions-)Philosophie unter besonderer Berücksichtigung von Kitaro Nishida und Katsumi Takizawa -- Yoshiki Terazono Existential poverty, Christian and Hindu: Barth in dialogue with Vedanta Desika -- John N/ Sheveland. III. Ökumene. Karl Barth und die Ökumene. Ein Prospekt -- Michael Weinrich Die Rezeption Karl Barth und der dialektischen Theologie in der russischen Religionsphilosophie -- Andreas Pangritz Karl Barth und 'Amerika'. Zur ökumenischen Produktivität des Missverständnisses -- Herald Matern Zur Kritik von Barths Religionskritik. Beispiele aus den Niederlanden unter besonderer Berücksichtigung des religionspluralistischen Ansatzes von Hendrik Kraemer -- Susanne Hennecke "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben". Christlich-atheistische Reflexionen zum ersten Gebot als Axiom einer radikalen Religionskritik -- Dick Boer Lebenszusammenhang Ambivalenz. Ein Ausblick auf Religion als offener Umgang mit religiöser Motivik im Anschluss an Theodor W. Adorno und Karl Barth -- Katharina Eberlein-Braun Karl Barth und die christliche Ökumene. Gedanken aus (einer) römisch-katholischen Perspektive -- Dorothea Sattler Aggiornamento. Zum ökumenischen Potenzial der religionskritischen Theologie Karl Barths -- Georg Pfleiderer Karl Barth und die Religion(en) im europäischen Vergleich. Das Beispiel Deutschland : Niederland -- Susanne Hennecke. Karl Barth (1886–1968) gilt wegen seiner kritischen Religionstheorie als Vertreter einer dialogunfähigen Theologie, die das Gespräch mit der Moderne und auch mit den nicht-christlichen Religionen behindere. Trotz allem haben VertreterInnen nicht-christlicher Religionen und der Ökumene ein starkes Interesse an Barths Theologie. Der vorliegende Band bietet eine Grundlagenreflexion, bei der Barths kritische Religionstheorie in Hinsicht auf den zeitgenössischen Religionspluralismus reflektiert wird. Darüber hinaus stellen Vertreter von fünf führenden religiösen Traditionen sowohl Barths Rezeption der betreffenden Religion als auch ihre eigene Wahrnehmung seiner Theologie vor. Der Band schließt mit einer Untersuchung zur Bedeutung von Barths Religionstheorie und -kritik für den ökumenischen Dialog. Due to his critical theory on religion Karl Barth (1886–1968) is considered as a representative of a theology which is incapable of dialogue and which hinders the debate both with the modern and with non-Christian religions. However, representatives of non-Christian religions and ecumenism are highly interested in Barth's theology. The present volume offers a fundamental reflection in which Barth's critical theory on religion is analysed on the basis of contemporary religious pluralism. Furthermore, representatives of five leading religious traditions present Barth's reception of their religion and their own perception of his theology. The volume terminates with an analysis of the meaning of Barth's theory on religion and his criticism for the ecumenical dialogue. Back cover: Karl Barth (1886-1968) gilt wegen seiner kritischen Religionstheorie als Vertreter einer dialogunfähigen Theologie, die das Gespräch mit der Moderne und auch mit den nicht-christlichen Religionen behindere. Trotz allem haben VertreterInnen nicht-christlicher Religionen und der Ökumene ein starkes Interesse an Barths Theologie. Der vorliegende Band bietet eine Grundlagenreflexion, bei der Barths kritische Religionstheorie in Hinsicht auf den zeitgenössischen Religionspluralismus reflektiert wird. Darüber hinaus stellen Vertreter von fünf führenden religiösen Traditionen sowohl Barths Rezeption der betreffenden Religion als auch ihre eigene Wahrnehmung seiner Theologie vor. Der Band schließt mit einer Untersuchung zur Bedeutung von Barths Religionstheorie und -kritik für den ökumenischen Dialog Back cover: Karl Barth (1886-1968) gilt wegen seiner kritischen Religionstheorie als Vertreter einer dialogunfähigen Theologie, die das Gespräch mit der Moderne und auch mit den nicht-christlichen Religionen behindere. Trotz allem haben VertreterInnen nicht-christlicher Religionen und der Ökumene ein starkes Interesse an Barths Theologie. Der vorliegende Band bietet eine Grundlagenreflexion, bei der Barths kritische Religionstheorie in Hinsicht auf den zeitgenössischen Religionspluralismus reflektiert wird. Darüber hinaus stellen Vertreter von fünf führenden religiösen Traditionen sowohl Barths Rezeption der betreffenden Religion als auch ihre eigene Wahrnehmung seiner Theologie vor. Der Band schliesst mit einer Untersuchung zur Bedeutung von Barths Religionstheorie und -kritik für den ökumenischen Dialog.
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